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Schweiz: Bergung von 8.000 Tonnen Munition aus Seen würde Öko-Gleichgewicht gefährden

Spezialisten des Schweizer Verteidigungsministeriums haben nun einen Report vorgelegt, welcher die Beseitigung von über 8.000 Tonnen Munition betrifft, die in den Seen der Schweiz irgendwann versenkt wurden. Das Gremium kommt zu dem Schluss, dass es momentan nicht nötig ist, sie zu entfernen.

Schließlich wäre eine Beseitigung der Munition auch eine Kostenfrage. Doch primär entscheidend ist das Argument, dass eine Entfernung sogar das ökologische Gleichgewicht gefährden könnte. Allein im Thunersee sollen sich 4.600 Tonnen der brisanten Munition befinden.

Bei einer Bergung würden diverse Schichten im See aufgewühlt werden, sodass der Sauerstoffgehalt komplett aus dem Gleichgewicht gebracht würde. Auch Fische, die beobachtet wurden, zeigten angeblich keine Veränderungen aufgrund der Munitionsablagerung.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweiz, Tonne, Öko, Munition, Bergung
Quelle: www.news.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 15:24 Uhr von borgworld2
 
+6 | -0
 
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Was sollte auch passieren?
Die Gefahr von "normaler" Munition kommt vom explodieren.
Ansonsten sind die Stoffe die drin sind weitestgehend harmlos.
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29.10.2008 15:24 Uhr von Captain_Flint
 
+7 | -0
 
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Wenns mehr schadet als nutzt, dann sollte man sie liegen lassen.
Handlungsbedarf würde wohl bestehen, wenn es Giftgas-Munition wäre. Aber davon liegen ja auch 300.000 Tonnen in der Ostsee und keiner kümmert sich groß darum.
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29.10.2008 16:05 Uhr von Moogle
 
+4 | -0
 
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Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Munition durchgerostet ist, und durch das eintretende Wasser vollkommen unbrauchbar wird. Ich meine die Munition hat auch Jahre davor keinen gestört dort wo sie lag, und jetzt plötzlich will jemand das zeug bergen lassen
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29.10.2008 17:14 Uhr von xsybex
 
+2 | -2
 
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lass liegen: und nie mehr so n zeug in seen pumpen^^
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29.10.2008 19:37 Uhr von maexchen21
 
+1 | -1
 
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aber: sollte die munition irgendwann durchrosten, würde ja der ganze schwelfel oder was auch immer da drin ist, den see verunreinigen und fische wären dann bestimmt nicht mehr in der lage dort zu leben!
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29.10.2008 19:38 Uhr von Homenet
 
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Schön wenn man keine Ahnung hat: Die Stoffe darin sind keineswegs harmlos! Lies dich doch einfach mal in die chemische Zusammensetzung von Sprengstoffen ein.

Und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Ökosystem.
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29.10.2008 22:09 Uhr von Onkeld
 
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so angelt: der schweizer von heute also ;)
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30.10.2008 01:17 Uhr von KillA SharK
 
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wieso wird nur dann vom Umweltschutz geredet: wenn einem das in den Plan passt?

Sprengstoff ist zum Teil hochgiftig,
und gefährlich sind Tonnen von
durchgerosteten Munition auch,
siehe Ostsee: http://www.spiegel.de/...
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30.10.2008 11:20 Uhr von Il_Ducatista
 
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einfach lächerlich: es ist einfach lächerlich: ein See braucht also zur Aufrechterhaltung seines ökologisches Gleichgewichts tausende von Tonnen Munition.
Gewisse können sich halt ungestraft lächerlich amchen.
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30.10.2008 12:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Eine nette Touristenattraktion in 30 Jahren wenn Sonntags die japanischen Reisegruppen kommen und stündlich im See kleine Wasserexplosionen auftreten, bunte Wasserblasen aufsteigen und grün brodelnde Wasserflächen entstehen.
Solange das für das Ökosystem aber gut ist ...!
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30.10.2008 13:21 Uhr von krakos
 
+0 | -0
 
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ich schätz mal, das die munition da schon EINIGE Jahre in den Gewässern sein wird.. ergo sind sie wahrscheinlich schon durchgerostet..

Wer sagt, das sich die natur ansowas nicht gewöhnen kann?
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30.10.2008 17:37 Uhr von Guschdel123
 
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@ Il_Ducatista und andere Erstmal ist nicht klar gestellt, um welche Art von Munition es sich handelt...Einfach mal zu behaupten da wäre Schwefel o.Ä. enthalten...nunja. Des Weiteren ist sie nicht in der Lage, zu explodieren. Mir ist nicht bekannt, das einfache Gewehrmunition bzw. total durchgenässte Handgranaten o.Ä. noch in der Lage wären, zu explodieren (was bei Gewehrmunition ja sowieso schonmal ausschließbar ist). Man kann wohl nur vermuten, dass es sich um keine größeren Waffen handelt. Schade, dass die Quelle keine genaueren Angaben zum Zeitpunkt der Versenkung macht. Aber da die Untersuchungen ja schon einige Jahre am Laufen sind, wird es wohl schon 10-15 Jahre her sein. Sprich, die Munition wäre schon seit langem durchgerostet.
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30.10.2008 18:15 Uhr von Homenet
 
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Es ist ein Trugschluß das diese durchrostet. Es gibt noch genug Funde aus dem ersten und zweitem Weltkrieg, die nicht von ihrer Gefährlichkeit eingebüßt haben, sie werden teileweise durch chemische Vorgänge noch schlimmer.

Teilweise sind die Funde so gut, das noch alle Beschriftungen lesbar sind.

Aus den meisten Quellen zu ähnlichen Sachverhalten geht hervor, das es meist Granaten > 2cm sind die versenkt wurden.

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