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Spanien gibt mehr als 450 peruanische Kunststücke aus der vorchristlichen Epoche zurück

Am gestrigen Dienstag war es so weit. 253 antike Kunstobjekte aus der Zeit vor der spanischen Eroberung Südamerikas wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Lima an Peru übergeben. Ein Kunstsammler aus Costa Rica hatte die Schätze in seinem Besitz, ehe sie beschlagnahmt wurden.

Zu den Wertgegenständen gehörten antike Ohrringe aus der Inka-Zeit sowie Halsketten, Masken und Kunstgegenstände aus Keramik. Ermittler fanden die erbeuteten Artefakte im Februar dieses Jahres.

Nach dieser ersten Übergabe ist bereits eine zweite in Planung, wie der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos anlässlich der gestrigen Übergabe versprach. Der spanische König höchstselbst soll weitere 208 antike Schätze bei seinem Staatsbesuch an Peru übergeben, schlug der Minister vor.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spanien, Kunst
Quelle: www.bazonline.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 13:03 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Eine noble Geste der ehemaligen Eroberer und noch etwas mehr. Schließlich hatten die Inka in den Jahrhunderten vor der Eroberung eine wahre Hochkultur zur Blüte gebracht. Es ist also mehr als gerecht, wenn diese kulturellen Errungenschaften an den Ort ihrer Entstehung zurückgebracht werden. Ein nachahmenswertes Beispiel für andere Besitzer von Beutekunst. Ich hoffe, dieses Beispiel macht Schule.
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29.10.2008 14:05 Uhr von woodwitch
 
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wurde: aber auch zeit.dem beispiel sollten andere länder folgen.
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29.10.2008 16:53 Uhr von Yuggoth
 
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Schade das die wirklich interessanten Artikel sowenig Klicks bekommen.
Dafür 5 Sterndl von mir.
Es sei daran erinnert das Deutschland bis heute das "Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut" von 1970! noch nicht ratifiziert hat.
http://www.unesco.de/...
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30.10.2008 14:49 Uhr von Tyrooon
 
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Allerdings ist die Rückgabe von Kunstschätzen an ideologisch fragwürdigen Staaten auch nicht wirklich unproblematisch. Insbesondere wenn diese Artefakte, die im Grunde einzig Zeugnis über die menschliche Geschichte ablegen, für patriotische Zwecke missbraucht werden.

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