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Ungarn erhält 20 Milliarden Euro-Hilfspaket

Ungarn drohte der Staatsbankrott. Doch selbst drastische Maßnahmen wie eine massive Leitzinserhöhung (SN berichtete) hatten die Situation kaum gebessert. Nun haben IWF, EU und die Weltbank ein 20 Milliarden Euro umfassendes Hilfspaket geschnürt.

Ziel der konzertierten Maßnahme ist eine Stabilisierung der ungarischen Wirtschaft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) übernimmt dabei mit 12,5 Milliarden Euro den Löwenanteil, die EU steuert 6,5, die Weltbank eine Milliarde Euro bei. Die Vergabe ist jedoch an strenge Bedingungen geknüpft.

So musste sich die ungarische Regierung verpflichten, die Kreditmaßnahme mit politischen Programmen zu flankieren. Dazu gehören unter anderem eine Reform des Finanzsystems sowie die Konsolidierung des Staatshaushaltes. Die Wirtschaftsleistung des Landes ging in 2007 um 1,3 Prozent zurück.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Milliarde, Ungarn
Quelle: www.ftd.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 12:04 Uhr von mr_bob_dobalina
 
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20 mrd: ist nicht gerade "viel" geld um einen ganzen staatshaushalt zu sanieren.
ich hoffe die ungarn können was damit reissen und fangen sich bald wieder (finanziell).
viel erfolg!
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29.10.2008 13:24 Uhr von Front777
 
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Spende: ich sehe es als Spende an, somit glaube ich nicht das sie diese Summe jemals zurück zahlen können.
Aber man kann die Bevölkerung nicht verhungern lassen!
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29.10.2008 20:58 Uhr von ichschonwieder
 
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dann gehts Ungarn sicher bald so wie Argentinien im Jahre 2001.
Staatsbankrott. Wäre schade um Ungarn. Toller Wein, tolle Gegend ja klar, auch tolle Frauen
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30.10.2008 14:30 Uhr von Tyrooon
 
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@ichschonwieder: Wollen wir hoffen, dass die Interaktion des IWF nicht dieselben Konsequenzen haben wie 2001 in Argentinien. Damals wurden durch das Geld hauptsächlich die Ursachen des Kollapses überdeckt. Doch vielleicht hilft der Einfluss der EU-Experten, die sich im Gegensatz zum IWF doch eher aus der Realpolitik rekrutieren, dies zu verhindern.

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