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Gesundheitsministerin Schmidt wirft Krankenkassen Angst vor

Es geht ums Geld, genauer gesagt um den Gesundheitsfond. Die Ministerin wirft den Kassen vor, sie hätten Angst durchschaubar zu werden, und lehnten deshalb die Neuregelung ab. "Man will weiter selbstherrlich die Beiträge anheben können", so Ulla Schmidt.

Die Krankenkassen wollen für 2009 mehr Geld im Fond sehen, dies wird von der Bundesgesundheitsministerin abgelehnt. 167 Milliarden Euro seien ausreichend.

Widerstand gegen den Gesundheitsfond kommt aber auch vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Er fordert den Stopp des Fonds, da unter anderem der geplante Einheitsbeitragssatz von 15,5 % höher liegt als die meisten z.Z. gezahlten KV-Beiträge. Dies belaste die Wirtschaft zusätzlich.


WebReporter: rabe22
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Angst, Krank, Krankenkasse, Gesundheitsminister
Quelle: www.versatel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 11:01 Uhr von TomShaw
 
+4 | -0
 
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Bald wieder Geschichte: Wenn es einen Einhaitssatz gibt, egal wie hoch auch immer, bedarf es keiner hunderter Kassen, da genügt eine. Man müsste den Beitragssatz dann theoretisch senken können da die vielen Vorstände nicht mehr benötigt würden (es ist mir klar das dies vielleicht ein wenig naiv ist).

Wenn alle den gleichen Beitragssatz haben dann besteht keine Notwendigkeit mehr die Kosten zu senken, der Beitragssatz wird kontinuierlich steigen und spätestens ein Jahr nach der nächsten Bundestagswahl wird der Gersundheitsfond wieder eingestellt da auf Dauer unfinanzierbar.

Wir nähern uns immer mehr der Notwendigkeit bei den Nachbarn mal zu schauen wie dort erfolgreich reformiert wurde und dies gleichtun. Selbstverständlich haben die Lobbyisten große Angst vor solch einem Moment da sie ab da die Allgemenheit nicht mehr ungeniert schröpfen können.
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29.10.2008 11:08 Uhr von MasterM
 
+3 | -1
 
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hmm: Weniger Kassen = mehr Arbeitslose = weniger Beitragszahler = höherer Beitrag, ein Teufelskreislauf.

Und doch finde ich selbst die 15,5% schon zu hoch. Da bekommen die Kassen mehr Kohle, haben weniger Ausgaben, weil weniger zum Arzt gehen und auch noch mehr zuzahlen müssen. Vor einem Jahr noch Milliarden Überschuss. Und dann jammern die Kassen immer noch rum. Wo ist das Geld hin? Wahrscheinlich auch an die Lehmannbank überwiesen^^
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29.10.2008 11:38 Uhr von phil_85
 
+1 | -1
 
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Hmm, wie wär´s wenn man dafür sorgen würde, dass die Medikamente in Deutschland nicht mehr teilweise doppelt der dreimal so viel kosten wie in anderen Ländern? Kann ja nicht sein, dass die Konzerne in den anderen Ländern Verlust machen mit dem Verkauf der Produkte...

Ich freu mich schon darauf, wenn ich endlich aus der staatlichen Kasse raus darf und in eine private rein kann.
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29.10.2008 12:06 Uhr von immerganzruhig
 
+1 | -0
 
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lest mal Folgendes,Leute: http://www.patientinformiertsich.de/

dann dürften euch die Lichter reihenweise aufgehen,
was diese Frau Schmidt so alles treibt...
Die muss schleunigst weg.

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