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Rechtsstreit: Schauspieler Michael Herbig verliert gegen Spielehersteller

Der Schauspieler Michael "Bully" Herbig hatte gegen den Spielehersteller Rockstar Games geklagt. Der Vorwurf: Mit dem Computerspiel "Bully - Die Ehrenrunde" verstößt das Unternehmen seiner Meinung nach gegen das Namensrecht.

Das Landgericht München wies am heutigen Dienstag in einem Zivilprozess die Klage ab. Begründet wurde dies vom Richter damit, dass "Bully" eine allgemein verwendete Begrifflichkeit sei, die beispielsweise ein Transportfahrzeug von Volkswagen oder das Spielgerät im Eishockey bezeichnet.

Somit muss Rockstar Games das Computerspiel nicht aus dem Handel ziehen oder eine Strafe zahlen. Der Vertrieb unter dem Namen "Bully - Die Ehrenrunde" ist weiterhin rechtens.


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WebReporter: Frank_Voll
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schauspieler, Rechtsstreit, Michael Herbig
Quelle: www.computerbild.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 21:29 Uhr von Blubbsert
 
+16 | -2
 
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nenene Ich lass mir auf meinen RealName auch noch Namensrecht geben.
Dann kann ich viele Leute verklagen...

Aber man muss schön blöd sein wenn man "Michael `Bully` Herbig" und "Bully - Die Ehrenrunde" in einen Topf wirft!
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28.10.2008 21:50 Uhr von Gorxas
 
+22 | -4
 
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Größenwahn vom Feinsten. Natürlich verliert der Herbig. Hierbei ist sowieso der Bekanntheitsgrad entscheidender und da liegt Herbig weit abgeschlagen hinter dem weltweit bekannten Spiel.
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28.10.2008 21:57 Uhr von McMurdock
 
+30 | -1
 
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Genau so: peinlich wie die Aktion von "Atze Schröder" um seinen wirklichen Namen. Hätte nicht gedacht, daß der Herbig auch so ein humorloser Korinthenkacker ist.
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28.10.2008 22:02 Uhr von WyverexAuctor
 
+14 | -4
 
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Na, wer weiß, ob das auch wirklich so ist, wie die COMPUTERBILD das schreibt....
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28.10.2008 22:18 Uhr von Matt200
 
+8 | -1
 
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lol: mein weltbild is grade zusammengebrochen hätte nich gedacht das bully son versager is!
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28.10.2008 22:29 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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War klar aber es gibt immer noch genug sinnloses Zeugs wo Firmen Rechte drauf haben, z.B. die Farbe Magenta der T-Com, die auch darauf pochen wollen alleine die Farbe nutzen zu dürfen.
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28.10.2008 22:35 Uhr von Gustav_
 
+4 | -2
 
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eigenltich hätte ich jetzt schon: reflexartig die computerspielebild beleidigt.
doch zu unrecht, weil es nämlich der autor ist, der das wichtigste vergisst.

"So stehe das „Homonym“ auch für einen VW-Transporter, den Anstoß beim Eishockey ODER FÜR EINEN SCHLÄGER IM SINNE VON RABAUKE." *hust* jetzt schielen wir mal auf das angehängte bild....

@wyverex
so besser? http://www.shortnews.de/...

@topic
alles andere wäre höchst lächerlich
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28.10.2008 22:59 Uhr von cefirus
 
+3 | -2
 
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Michael Herbig: Hätte erwartet, dass der mehr Grips hat. Jedenfall nicht so auf den Kopf gefallen.
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29.10.2008 01:27 Uhr von Katzee
 
+2 | -2
 
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Erst Bully, dann Herbig? Wenn der Comedian bekannt als B...y mit seiner ersten Klage vor Gericht gescheitert ist (einer Klage, die seine Geldgier recht deutlich macht), müssen wir Normalbürger jetzt mit einer weiteren Klagewelle des geschäftstüchtigen Herrn rechnen, wenn wir jemanden seines Namens teilweise oder ganz schriftlich und/oder mündlich erwähnen? z.B. Ein guter Freund meiner Jugendzeit hatte den gleichen Nachname wie der besagte Comedian, hieß aber Ralf mit Vornamen. Muß ich jetzt mit einer Klage rechnen?

Oder sollte man besagtem Comedian einfach mal zeigen, was wir Filmkomsumenten von seiner Geldgeilheit halten, indem wir seine Filme einfach in Kino, Mediathek und/oder Kaufregal übergehen?
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29.10.2008 02:05 Uhr von Pitbullowner545
 
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der: Bully ist aber der einwurf des pucks durch den schiedsrichter
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29.10.2008 07:09 Uhr von head0r
 
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humorlos? mich wuerde jetzt mal interessieren, wieso bully durch diese sache ploetzlich dumm, ein korinthenkacker und total geldgeil ist?

ich hatte vor ein paar wochen mal von dem spiel gehoert, aber als ich gerade bully - die ehrenrunde hoerte, dachte ich eben zuerst an ein spiel zur bullyparade. das ist dann vielleicht das, was viele menschen in deutschland zuerst denken und dann vielleicht einfach sowas konsumieren, ohne sich das naeher anzusehen.

klar waeren sie selber schuld, aber wieso kann es nicht sein, dass michael herbig da selber nicht moechte, dass soetwas passiert und sich vielleicht als kuenstler auch etwas bedraengt fuehlt? und wieso zaehlt das dann als humorlos?
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29.10.2008 07:42 Uhr von Hinkelstein2000
 
+1 | -0
 
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Bushido: der Rapper hat sich ja auch seinen Künstlernamen sogar als Marke eintragen lassen, obwohl es eigentlich ja auf die japanischen Samurai zurückgeht - deswegen wurde jetzt ja auch sogar eine jugne Frau von ihm belangt und mit 40.000 Euro Schadenersatz konfrontiert...
soweit zu Blubbsert´s Kommentar und unserem durchgedrehten Rechtssystem.
Im Falle Bully Herbig war die Entscheidung des Gerichts korrekt.
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29.10.2008 08:07 Uhr von Sirus1985
 
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ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich informiere mich bevor ich peinliche kommentare schreibe in denen ich über leute herziehe.

Fakten:
Michael Herbig ist kaum einen ein begriff.
Take2 (der publisher von Bully - Die Ehrenrunde) ist vertreibt auch das offiziele game zu Traumschiff.
Geht man auf die Deutsche Seite von Take2 und sucht auf der Spiele übersichts seite nach Bully bekommt man im momment noch das Traumschiff spiel vorgesetzt.

So abwägig in die richtung verwechselt zu werden ist es also nicht.
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29.10.2008 08:28 Uhr von Seraphal
 
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@ Alle Herbig Verteidiger Ihr habt schon Recht, dass es bei Laien zu einer Verwechslung kommen, gerade noch wo der Publisher auch seine Spiele verbreitet ABER:

Dennoch ist es eine dermaßen peinliche Aktion von Herbig, da er sich so ein schemenhaftes Senario auch hätte ausmalen können, als er sich selbst den Namen Bully auswählte oder nicht?!

Wie kommt er denn zu den Namen, dass er aufeinmal nicht mehr verwechselt werden will mit Schulschlägern, Eishockey-Begriffen oder Automarken?

Da ist Bully doch selber Schuld wenn er nicht über seinen eigenen Namen mal ne Minute länger nachdenkt, bei der Namensgebung.

Ich nenn mich doch auch nicht Mr.Shit, was im Grunde hier (achtung Fiktiv) ein Kürzel für Mr. Super Hit heißen könnte und verklage dann die Amis, wenn sie mich auslachen, nur weil ich nicht wusste das mein Name doch sehr nach Schei.ße klingt oder?

Worum diskutieren wir hier eigentlich? Klar ist das dermaßen peinlich wenn man sich einfach englische Begriffe als ein Eigennamen ausucht, die irgendwo ja wieder in einem anderen Kontex auftauchen müssen...
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29.10.2008 09:27 Uhr von esseff
 
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@seraphal: herbig hat sich nicht hingesetzt und sich einen namen ausgedacht, sondern er wurde irgendwann vor grauer zeit mal von seinen freunden so betitelt. das hat sich dann im laufe der zeit manifestiert, als er diesen spitznamen für seine bullyparade genutzt hat.

oder setzt du dich hin, tüfftelst dir einen spitznamen für dich aus und sagst all deinen freunden, dass du ab sofort so genannt werden willst?
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29.10.2008 10:12 Uhr von derSchmu
 
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und wie hat er s seinen Freunden heimgezahlt ich mein, die gaben ihm doch den Namen (wie es bei den meisten Spitzname is) oder?
Ich mein, bis auf die Filme von Bully find ich den Typen gut...aber was diese Vermarktungsaktion angeht find ich es einfach nur albern, da kann man Bully in die Reihe von Bushido und der Telekom setzen. Solche Klagen sind einfach nur ueberfluessig, es sieht einfah nur so aus, also ob die hinter der Kohle her sind...

OK, wenn jemand vermeintlich einen Namen gerade wegen des Bekanntheitsgrades nutzt, dann waere eine Klage aufgrund einer moeglichen Rufschaedigugn noch gegeben, aber so....
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29.10.2008 13:10 Uhr von Hawkeye1976
 
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Die Frage: ist doch, ob da wirklich Michael Herbig hinter der Klage stand oder ob das von seinem Management kam bzw. er von diesem in diese Klage reingequatscht worden ist.

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