28.10.08 20:08 Uhr
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Atom-Müll auf Moskaus Straßen - 2.000 Objekte in 20 Jahren

Laut eigenen Angaben liest das Moskauer Unternehmen Radon jährlich 15-18 Objekte auf, die radioaktiv verseucht sind. Die Gesamtzahl der in den letzten 20 Jahren sichergestellten Gegenstände belaufe sich sogar auf über 2.000.

Einen Rekord verzeichne hierbei der Kulturpark "Gorki", wo Ende der 1980er Jahre die höchsten Werte für Radioaktivität gemessen worden sind. Heute seien die Mitarbeiter Radons überwiegend am Autobahnring der Stadt, an Baustellen sowie in den Randgebieten sowie in der Nähe von Schluchten im Einsatz.

Der Vizechef des Unternehmens, Sergej Barinow bezeichnete die Lage um den Kolomenskij-Park als kompliziert, wo Fabriken ihre Abfälle in die Schluchten geworfen hätten.


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WebReporter: Longen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Straße, Moskau, Atom, Müll, Objekt
Quelle: de.rian.ru

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 19:29 Uhr von Longen
 
+0 | -0
 
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Die Vorstellung, während eines Parkbesuchs von Radioaktivität bedroht zu werden, klingt geradezu absurd. Aber anscheinend liegt manchen Industriellen die Gesundheit ihrer Kunden weniger am Herzen als die Rubel, die sich durch unbedachte Entsorgung einsparen lassen.
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28.10.2008 20:17 Uhr von Scopion-c
 
+3 | -1
 
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Das erinnert mich an einen Wirt: ich glaube aus der Ukraine der sich das vorderteil einer Mi24 Hind in seine Bar gehängt hat. Was er nicht wusste das ding war vom Schrottplatz bei Pripyat wo alle verstrahlten Fahrzeuge die beim GAU von Tschernobyl benutzt wurden gelagert werden.

Scheint ja relativ verbreitet zu sein in Russland auch verstrahlten Strahl bei zu mischen. Gab doch schon öfter Meldungen darüber das verstrahlter Schrott gefunden wurde.
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28.10.2008 22:07 Uhr von maki
 
+2 | -2
 
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Und hier wirds in den Wasserkreislauf eingebracht. *schulterzuck*
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28.10.2008 22:37 Uhr von Lachsi|Original
 
+3 | -1
 
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da gibt es so ein Spiel aus Russland, das nennt sich S.T.A.L.K.E.R. und mit einer Flasche Wodka senkt man dort seine radioaktive Verstrahlung.
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28.10.2008 23:51 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -2
 
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War es in S.T.A.L.K.E.R. nicht so das man mit Wodka die Strahlung bekämpfen konnte? *grübel*

Was solls.
Passiert halt jeden mal das man radioaktiven Müll liegen lässt oder weiterverarbeitet^^
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29.10.2008 07:21 Uhr von FreundeinesFreundes
 
+1 | -0
 
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das kommt mir: vor wie bei den simpsons... wo der burns seinen müll irgendwo im park verstecken will, aber die ganzen glazköpfigen babies sind langsam auffällig ;)
yeah. homer rock on!
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29.10.2008 07:47 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Scopion: Das Zeug wird wohl nicht oder nur zu einem geringem Teil von den "Industriellen" stammen. Vermutlich liegt es in Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wo die ganzen Spielereien, wie zum Beispiel saatgutbestrahlende Pflüge, außer Betrieb genommen wurden. Auch findet man noch Cäsiumkanister über das ganze Land verteilt.

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