28.10.08 18:00 Uhr
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Bistum kontert Vorwurf der Kirchensteuerentnahme für Geburtstag des Papstbruders

SN berichtete schon über den geplanten Geburtstag von Georg Ratzinger, dem Bruder des jetzigen Papstes, und den damit verbundenen Kosten von 100.000 Euro für die Festlichkeiten.

Wie der Sprecher des Bistums Regensburg, Jakob Schötz, gegenüber der dpa sagte, würden die Kosten für den Auftritt der Domspatzen mit einem Barockorchester noch nicht genau feststehen. Er betonte jedoch ausdrücklich, dass für die Feier in Rom keine Kirchensteuermittel eingesetzt werden.

Vielmehr werden die Kosten durch den Verkauf von CDs, DVDs und durch Spenden abgedeckt. Vom viel beachteten Konzert der Regensburger Domspatzen vor drei Jahren in der Sixtinischen Kapelle, wurden 50.000 CDs verkauft. Auch würde der gemeinsame Auftritt der Brüder das Konzert erst ermöglicht haben.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Kirche, Geburt, Geburtstag, Vorwurf, Bistum
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 17:56 Uhr von jsbach
 
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In meiner gestrigen News zum Thema habe ich auch von Einsparungen gesprochen. Ich kann mir vorstellen, dass es sicherlich wieder ein Verkaufserfolg wie beim ersten Konzert wird. Pro CD rund zwei Euro, dann hätte man dem 30-jährigen Wirken des Jubilars als ehemaliger Leiter der Domspatzen, sicher auch noch zusätzlich eine Freude bereitet.(Bild zeigt den Papst mit seinem Bruder Georg)
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28.10.2008 18:49 Uhr von Mastercheaf
 
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Warum bezahlt die Kirche den Geburtstag dieses Mannes??

Er ist nur der Pruder des Papstes und der Papst ist ein Diener Gottes. Die Kirche sollte das Geld an hungernde Kinder in Afrika schicken...
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29.10.2008 07:38 Uhr von mort76
 
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mastercheaf, aus der Meldung geht ja nun klar hervor, daß die Kirche diesen Auftritt nicht bezahlt- das Geld haben die Domspatzen verdient. Also wird das ja wohl auch dieses Jahr kein Verlustgeschäft, denn das Geld kommt ja durch den CD-Verkauf des dortigen Auftitts dann auch wieder rein. Und spenden darf man, für was man will.
Was gibt es da denn nun zu kritisieren?
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29.10.2008 10:11 Uhr von DeputyJohnson
 
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@mort76: Fakt ist nunmal, dass der Vatikan über finanzielle Mittel verfügt, die Afrika gut gebrauchen könnte. Wie kann man sich Christ und DIENER GOTTES nennen, wenn man derartig antichristlich vorgeht?
Ich bin kein Mensch, der alles aus der Bibel ernst nimmt, aber ich bezeichne mich ja auch nicht als Stellvertreter Gottes auf der Erde...

GEIZ
VÖLLEREI
WOLLUST
HOCHMUT

4 von 7 Todsünden begehen diese Menschen im Aufrag Gottes.

Egal wieviel diese Menschen für die Armen, Kranken und Alten tun: SIE KÖNNTEN MEHR TUN!
Soll er sich halt in sein Papamobil setzen, mit einem Armanimantel und tausend Euro Klunkern und sich von redlichen Christen die Füße küssen lassen. Ich unterstütze soetwas nicht!!!
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29.10.2008 14:15 Uhr von derSchmu
 
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finanziert durch Spenden durch was fuer Spenden denn bitte...ich hoffe nicht, dass es die aus dem Klingelbeutel und Co sind...denn da gehe ich eigentlich daovn aus, dass die woanders hingehen...
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29.10.2008 15:03 Uhr von mort76
 
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Deputy, zuerstmal tut die Kirche eigentlich recht viel für Afrika.
Es arbeiten viele kirchliche Helfer dort. Und die Hilfsorganisationen. Vieles dort finanziert und ermöglicht die Kirche.
Ansonsten hast du sicher mitbekommen, daß das Geld, das nach Afrika geht, eher für Waffen als für Essen investiert wird oder veruntreut wird und einfach verschwindet.

Ansonsten würde es schon reichen, wenn unsere Industriestaaten Afrika nicht ausplündern würden, die Armut dort ist kein Zufall. An der sind seit Jahrhunderten wir selber schuld. Und das würde sich auch nicht ändern, wenn die Kirche ihr ganzes Geld dorthinschickt.
Das Geld käme niemals dort an, wo es hingehört.
Die Afikaner brauchen keine Nothilfe, sondern faire Chancen auf dem Weltmarkt. DAS wäre die Lösung. Aber dafür ist dann auf einmal auch niemand mehr christlich genug.

Daß die Kirche einen Teil ihres Geldes einbehält, sollte man gerade heutzutage verstehen können- die Kirche wirtschaftet sehr gut und hat andererseits gigantische Ausgaben weltweit, nicht zuletzt für Bausubstanz und Personal. Das Kapital, daß die Kirche hat, muß man relativ sehen- es geht ja hier um eine Weltkirche. Und die braucht Betriebskapital, kann also nicht alles wieder raushauen.

Jedenfalls- was gibt es zu kritisieren, wenn die Kirche durch diese Veranstaltung letzten Endes mehr verdient als sie ausgibt? Was ist daran verwerflich oder eine Sünde?
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31.10.2008 14:26 Uhr von Tyrooon
 
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Nun ja, der größte Kostenfaktor des Vatikanetats ist leider immer noch die Alimentenzahlung für Kinder katholischer Geistlicher. Die Abschaffung des Zölibats, das ohnehin erst im Mittelalter und zudem aus politischen Gründen eingeführt wurde, könnte dies ändern...
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31.10.2008 14:31 Uhr von Tyrooon
 
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@mort76: Was soll das heißen: "Das Geld, das nach Afrika geht, wird sowieso nur für Waffen ausgegeben..."?

Also keine humanitäre Hilfe mehr, da mit dieser doch nur Kriege finanziert werden?

ODER DOCH eher mehr Kontrollen, dass das Geld auch bei den Menschen ankommt!!!

Also bitte: NACHDENKEN!
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31.10.2008 14:42 Uhr von Tyrooon
 
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@mort76: Und auch wenn die Kirche natürlich Geld verwendet, um Personal- und Betriebskosten zu tilgen, sollte dieses doch nicht dafür ausgegeben werden, um Bürokratie (, die nicht einer humanitären Intention entspringt,) und Extravaganz zu unterstützen.

Das Geld, das durch den CD-Verkauf erwirtschaftet wird, hat doch zumindest teilweise auch den Charakter einer Spende. Wie etwa wenn ich fair gehandelten Kaffee kaufe, um die Bauern in den Erzeugerländern zu unterstützen.

Wenn es sich nicht um Extravaganz handelt, warum veranstaltet man das Konzert dann nicht an Weihnachten und nicht am Geburtstag des Papstbruders. Dem CD-Verkauf sollte dies keinen Abbruch tun…

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