28.10.08 17:23 Uhr
 726
 

Spanien: Fünf neue, gesteinsauflösende Bakterienstämme entdeckt

Das Institut für natürliche Ressourcen und Agrobiologie in Sevilla hat fünf neue Stämme der Bakterienart "Rubrobacter" entdeckt, die in der Lage sind, Gestein zu zerstören.

Man stieß bei der Untersuchung von Gräbern in der Römischen Nekropolis von Carmona (Spanien) und der Vilar de Frades-Kirche in Portugal auf diese Bakteriengattung. Danach isolierten sie zwei der fünf Bakterienstämme und ließen sich diese auf einem Stein entwickeln.

Die Bakterien drangen in die obere Steinschicht ein und vermehrten sich. Dabei bildeten sie Salzkristalle, die sich, sobald das Gestein austrocknete, mit den Bakterien lösten und kleine Gesteinspartikel mitnahmen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spanien, Entdeckung, Bakterie
Quelle: www.freenet.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forscher finden nach 72 Jahren Wrack der "USS Indianapolis"
Designer baut ökologisches Motorrad mit alternativem Antrieb
Studie: Flüchtlinge sehen in Smartphone einen "Freund auf der Flucht"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.10.2008 17:17 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn man diese Bakterien gezielt einsetzen könnte, würde es erklären, wie z.B. die alten Maya in der Lage waren, derartige tonnenschwere Steinquader so exakt zu "schneiden" dass sie millimetergenau zusammenpassten.
Kommentar ansehen
28.10.2008 17:31 Uhr von muhschie
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
sehr: abenteuerliche Meinung
Kommentar ansehen
28.10.2008 17:36 Uhr von durk_diggler
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
die mayas: gab es garnicht, in wirklichkeit war es die Bezeichnung für das Bakterium das die Spanier vergeben haben und bei einer Übersetzung falsch interpretiert wurde :)
Kommentar ansehen
28.10.2008 17:37 Uhr von Smudo77
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Mayas: ich dachte, Alliens waren den Mayas behilflich. Also, ich meine das bei Däniken so gelesen zu haben :-)
Kommentar ansehen
28.10.2008 17:51 Uhr von KingPR
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
corazon: Ähm, nein wohl eher nicht^^
Kommentar ansehen
28.10.2008 18:11 Uhr von my_mystery
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
... alter Hut http://www.youtube.com/...

(c:
Kommentar ansehen
28.10.2008 19:11 Uhr von Python44
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Muhuhuharharhar: @ Corazon

Dein Kommentar ist das Geilste was ich seit langem gelesen hab ! Hammerhart, echt !
Kommentar ansehen
28.10.2008 23:36 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Jo, das wäre besser als ein Flohzirkus: Man dirigiert die Bakterien per Marschebefehl durch die Stiene, weil die ja so abstrakte Beriffe wie "ebene Fläche" und "rechter WInkel" nicht kennen.

Wenn die Mayas das gekonnt hätten, wäre das DER Beweis für ausserirdische Hilfe gewesen.



... nein, so war´s, Corazon, eher nicht, fürchte ich.
Kommentar ansehen
29.10.2008 06:59 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
corazon, die Erklärung liegt doch wohl eher in "viel Zeit, perfektionierter einfacher Handwerkskunst und billiger Arbeitskraft".
Es gibt da kein Geheimnis- weder bei den Pyramiden, auf den Osterinseln und auch nicht bei den Maya- nur unsere Arroganz und Verwöhntheit läßt uns glauben, sowas würde mit simpler Arbeitskraft und Können nicht funktionieren- die Leute hatten Zeit zum üben...
Kommentar ansehen
29.10.2008 10:00 Uhr von DeputyJohnson
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Corazon: Es ist ja nicht so, dass die Arbeiter der Pyramiden etc. alle Langeweile gehabt hätten und und freiwillig 18Stunden am Tag in der sengenden Hitze geschuftet hätten, um somit die perfekte Methode für das Steinezer"schneiden" zu finden.
Will ja nicht bezweifeln, dass es auch Freiwillige gegeben hat, aber die größe der Pyramiden lässt schon daraufschließen, dass da die Peitsche die Musik gemacht hat und nicht die Lust auf Arbeit..

Ausserdem hat es nichts mit Intelligenz zutun, ob man jetzt sagen wir mal Gladiatoren kämpfen lässt wie z.b. im Alten Rom. Das hat nur etwas damit zutun, wieviel Respekt man vorm Leben von anderen hat und wie emotional man ist.
Es gab immer Kluge Menschen, die andere kämpfen und sterben sehen wollten, dafür brauch man nur ein böses Herz, nicht aber das Rad!
Kommentar ansehen
29.10.2008 10:24 Uhr von Knochenmann2.0
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ durk_diggler: Sorry. Ich wollte deiner Aussage ein + geben weil ich sie so witzig fand, hab aber ausversehen auf - geklickt :-(
Kommentar ansehen
29.10.2008 11:08 Uhr von Michimon25
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Ich denke solche Bauwerke wurde von extra dafür abgestellten Arbeitern oder Sklaven durchgeführt. Um die Feldarbeit haben sich Feldarbeiter gekümmert, keine Bauarbeiter. Die Arbeiter zu versorgen war natürlich ein logistischer Aufwand der ebenfalls nicht zu verachten ist.

Es wurden unglaublich viele Menschen "verbraucht" und das über Jahrzehnte hinweg. Da wurde keine Pyramide innerhalb von 4 Wochen aus dem Boden gestampft, wie es heute der Fall ist. Heutzutage wurde ein einziger Todesfall auf einer Baustelle den Betrieb erstmal stark beeinträchtigen. Damals war es einfach scheissegal ..
Kommentar ansehen
29.10.2008 11:56 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Corazon: Anders als mit Säure zu fräsen: Nein, leider ist es nicht dasselbe Prinzip.
Säure hat einen definierten Fliesscharakter und eine nach Molekülen genau berechnete Reaktionsmenge. Sie hat auch, wenn Du sie zum Fräsen benutzt, eine genau definierte Breite des Reaktionsfeldes.

Bakterien hätten dagegen nur eine Bewegungswahrscheinlichkeit, weil es ja Lebewesen sind. Das heisst, mit winzigsten Mengen dieser Bakterien würde man das vielleicht, ganz vielleicht hinbekommen, aber dass die Mayas einzelne Bakterienreihen irgendwo auftragen konnten, glaube ich nciht so unbedingt.

Und selbst wenn, dann bezweifele ich eine konstante Breite der Reaktion. Da im Text Salzkristalle erwähnt werden und schon die Kristalle - meines bescheidenen Wissens - nicht so 100%ig die voraussagbare Wuchsrichtung haben, wäre es dann im ungünstigen Verlauf ruck-zuck Essig mit dem so schön ebenen Steinschnitt.

Da kann sich aber ja mal ein Bio-Chemiker zu äussern.
Kommentar ansehen
29.10.2008 14:21 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso k önnen die Bakterien nur in eine Richtung? Angenommen, Du hast bereits eine "Schnitttiefe" von 2cm erreicht und bringst weitere Bakterien ein, nachdem Du die alten mitsamt ihrem Salz ausgespült hast: Was hindert diese Bakterien daran, jetzt statt unten, einfach mal rechts, oder links zu "fressen"?
Du kannst ja an den Schnittwänden keine "unangenhmen Wirkstoffe" anbringen.
Kommentar ansehen
29.10.2008 17:21 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
So ein "Schnitt" dürfte ja nur sehr, sehr schmal: sein, weil er sonst noch viel schwerer zu kontrollieren wäre. Und dann kann man eben durch diesen Umstand des schmalen "Schnitt"Schlitzes keine weiteren korrektiven Massnahmen anbringen.

Gnaz zu schweigen von der Frage: Was ist ein für diese Bakterien unangenehmer Wirkstoff? Wie stellt man ihn her (damals) und wie gut lässt er sich handhaben/auftragen.

Und wie lässt er sich wieder rückstandsfrei entfernen, wenn man in einem späteren Arbeitsschritt an der Stelle einen, sagen wir, senkrechten Schnitt anbringen möchte, den man vorher nicht geplant hatte, oder der einfach erst später im Arbeitsablauf dran kommt?

Fragen über Fragen, alle ungelöst.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sichere Reiseländer - Deutschland rutscht ab
Frauen schreiben, was sie tun würden, wenn sie einen Tag lang ein Mann wären
Barack Obama bricht mit Tweet über Charlottesville Twitter-Rekord


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?