28.10.08 11:12 Uhr
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Psychologe nimmt zum Hintergrund der Jugendprostitution in der Schweiz Stellung

In einem Interview mit "20-minuten.ch" bezog jetzt der Schweizer Jugendpsychologe Allan Guggenbühl Stellung zu verschiedenen Sexualthemen von Jugendlichen und Minderjährigen. Angesprochen auf den so genannten Labelsex meinte er, dass sich Minderjährige gerne Markenartikel kaufen.

So wäre die Akzeptanz beim Konsum wichtig, da man dann als Erwachsener wahrgenommen würde. Neben materieller Gegenleistung und Markenware, wäre auch Neugierde am Sexuellen und Anerkennung, Triebfeder für das gelegentliche prostituieren ihrer jugendlichen Körper.

Sie würden bei ihren ersten Vorstellungen nicht nur an Zungenküsse denken, sondern an Gruppen- oder Oralsex. Pornografie würden das Sexthema enttabuisieren. Er berichtet von einer 14-Jährigen, die Oralsex mit einem Gleichaltrigen bevorzugte, um die Kinokarte bezahlt zu bekommen und sie nahm sogar den Ärger mit dem Freund dafür in Kauf.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweiz, Jugend, Hintergrund, Psycho, Psychologe
Quelle: www.20min.ch

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 11:05 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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In der Schweiz können sich im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten, Jugendliche ab 16 Jahren legal prostituieren. Das wollen jetzt Interessenverbände wie der Kinderschutz gesetzlich so regeln, dass sie sich erst ab 18 Jahren käuflich anbieten dürfen. Sie haben schon jetzt Befürchtungen, dass sich die Schweiz als Paradiesgarten für Teenie-Sextouristen entwickelt.
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28.10.2008 11:38 Uhr von Ellaurare
 
+31 | -3
 
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Wusste gar nicht das es in der Schweiz so zugeht bei den "minderjährigen", eigentlich echt schlimm wenn sich das auch noch weiterverbreitet.......
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28.10.2008 11:52 Uhr von OliDerGrosse
 
+16 | -32
 
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28.10.2008 12:10 Uhr von JaySatla
 
+24 | -5
 
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Ich wusste Ebenfalls nicht das es da so zu geht
Schlimm schlimm


@OliDerGrosse
Wo wird denn da Übertrieben das ist nen sehr Heikles Thema .......
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28.10.2008 12:15 Uhr von SelltAnasazi
 
+14 | -5
 
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@Ellaurare: weiterverbreitet? schau dich nur mal in Deutschland genauer um.... mancherorts ist es schon um einiges schlimmer als in der Schweiz...
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28.10.2008 12:23 Uhr von _Midnight Man
 
+6 | -4
 
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Er berichtet von einer 14-Jährigen, die Oralsex mit einem Gleichaltrigen bevorzugte, um die Kinokarte bezahlt


bevorzugt gegenüber was? selber zahlen? freund zahlen lassen? GV auszuüben?
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28.10.2008 12:35 Uhr von Robbby83
 
+4 | -16
 
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28.10.2008 12:40 Uhr von ZTUC
 
+8 | -0
 
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@_Midnight Man: Geh mal davon aus, dass sie dafür die Kinokarte bekommen hat.
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28.10.2008 12:52 Uhr von coolio11
 
+13 | -1
 
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ich wundere mich über einige Kommentatoren hier: das was in der Meldung steht, gab und gibt es in dieser oder jener Form zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Natürlich nur in seltenen Fällen offiziell und erlaubt. Aber inoffiziell und "unter der Hand" sehr wohl - und sehr üppig.

Wo lebt ihr denn??
Glaubt ihr im Ernst, dass es nur gibt, was ihr seht und wovon ihr wisst?
Schaut euch um. Es verbietet euch niemand, aufzuwachen und die Welt mit mehr Sinn für Realismus zu betrachten: wer Geld hat und zahlt, kann praktisch alles bekommen ("echte" Liebe zwar nicht, aber käufliche Liebe in allen Variationen).
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28.10.2008 12:55 Uhr von Hawkeye1976
 
+18 | -3
 
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Tja, so sieht die logische Konsequenz aus, wenn Kinder und Jugendliche von Kindheit an durch Werbung und Wirtschaft auf perfideste Weise indoktriniert werden. Die permante Berieselung mit Sexualität in allen Formen tut ihr Übriges dazu.

Schon das sogenannte “Kinder/Jugendprogramm” der privaten Fernsehsender degradiert Kinder und Jugendliche systhematisch zu verblödeten, emotional abgestumpften und zur nur für den Absatz von überflüssigen Konsumgütern bestimmten Werbezielgruppe.

Kinder und Jugendliche werden von der Wirtschaft manipuliert, ausgebeutet und zu Konsumjunkies verzogen, die anscheinend ja auch nicht mehr davor zurückschrecken, ihren eigenen Körper zu verkaufen, um dem Bild entsprechen zu können, das Wirtschaft und Medien ihnen vom "angesagten und akzeptierten Teenager" eingeimpft haben.

Wenn ein Kind mißbraucht wird, schreit die Gesellschaft unisono auf und fordert Gerechtigkeit für das Opfer ein. Wo aber sind diese Schreie, wenn es darum geht, den tagtäglichen Massenmißbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Medien und Werbewirtschaft anzuprangern?

Sexualität ist eine zu schöne Sache, als das wir es zulassen dürfen, dass Sex zur reinen Ware und Mittel zum Zweck verkommt.
Solche Auswüchse gab es nicht, als Markenwahn und Medien noch nicht das Leben der Jugendlichen beherrschten.
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28.10.2008 13:43 Uhr von Smudo77
 
+12 | -4
 
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Welches A-Loch: hat Hawkeye für seinen wirklich guten Beitrag jetzt schon wieder ein Minus verpasst? Hier gibt es Feiglinge, die all denen, die nicht genauso dumm sind wie sie selber, ständig Minuse verteilen.
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28.10.2008 13:58 Uhr von corpse.princess
 
+7 | -0
 
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tja wenn ich erhlich sein soll das überrascht mich herzlich wenig.
ich selbst bin 14 und kenne genug jugendliche die genau so denken bzw sogar genau so handeln würden.
traurig...aber realität.
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28.10.2008 14:00 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -10
 
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naja: schlampenb gabs doch schon seit anbeginn der menschheit...who cares :-$
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28.10.2008 15:17 Uhr von TheJudger
 
+3 | -3
 
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Verdorbenheit: Interessant wie mehr und mehr die Jugend und Kinder in die Verdorbenheit abrutschen!

Auf der einen Seite die Finanz/Wirtschafts-Krise auf der anderen nun auch die gesellschaftliche Krise.

Eltern scheinen sich wohl auch nicht mehr um ihre Kinder zu kümmern??

Toll...
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28.10.2008 17:55 Uhr von Matt-Auriga
 
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ist doch nicht neu: Solange es Menschen gibt die für Sex zahlen (und eine Kinokarte ist ja nun wirklich ein Witz) wird es sich sowieso nur verschlechtern. Ich glaube auch kaum das das Interesse an gekauftem Sex in den nächsten Jahren abnimmt.

Ein Hoch auf die Globalisieren und ihre Folgen.
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28.10.2008 19:50 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Es ist Sex nicht mehr und nicht weniger. Wenn jemand meint für etwas was er hat und jemand anderes will Geld nehmen zu müssen, dann ist das eben so.

Wer sein Wissen verkauft tut im Grunde genommen nichts anderes.

Wird jetzt von Sittenwächtern aufgeputscht, sollen die eben verklemmt zuhause Sex im dunkeln haben.

In Flucht ins 23 Jahrhundert gibt es den Liebesdingsbums man geht rein und es kommen gleichgesinnte die auch Sex wollen. Eine sehr nette Vorstellung :)
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28.10.2008 22:48 Uhr von JoeGame
 
+3 | -4
 
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@ Smudo77: man vergibt seine plus oder minus nicht danach, ob ein kommentar gut oder schlecht geschrieben ist.
man vergibt sie je nachdem, ob man mit einer person gleicher meinung ist oder nicht.
das hat nichts damit zu tun, ob man "dümmer" oder "schlauer" ist als der schreiber des kommentars.

ich persönlich bin z.b. auch der meinung, dass es jugendlichen freigestellt werden sollte, mit wem und wann sie sex haben.
wenn ich mein erstes mal mit 13 hatte und gefallen am sex gefunden habe, warum sollte ich es nicht kombinieren, spaß zu haben und gleichzeitig geld dafür zu bekommen?
es ist ja nicht so, als ob das mädel auf den straßenstrich gehen und alten pädophilen säcken einen bl.... würde, um sich ihren nächsten schuss zu finanzieren.
man darf bei uns ab 14 sex haben...wenn man früher sex hat, stört es im endeffekt auch keinen.
warum sollte man dann nicht bei sex mit gleichaltrigen auch geld für diese dienstleistung verlangen dürfen?

bzw allgemein: warum darf man als 14-jährige mit einem 15-jährigen schlafen, nicht aber mit einem 18-jährigen?
sex ist sex und wenn man sich in ältere personen verliebt und nicht in gleichaltrige, kann man doch selber nichts dafür.
in soclhen fällen sollte der staat aufhören, dauernd die sittenpolizei zu spielen.
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28.10.2008 23:20 Uhr von 102033
 
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In den 80ern liefen bei St. Pauli aber auch: ca. 14 jährige herum, um an zu schaffen.

War das nicht schon immer so?

Damals schauten nur die Leute weg, heute nicht mehr.
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28.10.2008 23:38 Uhr von Peter_Pils
 
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@ angel: Wieso wird die Welt immer schlimmer?
Wie im Artikel beschrieben ging es in der Schweiz schon immer so zu und soll nun beglichen werden.
Pessimisten gibts..
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29.10.2008 01:31 Uhr von JoeGame
 
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@ 102033: *lach* als ob die leute heute nichtmehr wegschaun würden...
es gint einige hilfsbereite...aber aus eiggener erfahrung weiß ich, dass sich fast alle einen feuchten dreck um andere schweren, selbst wenn diese offensichtlich in einer notlage sind.

heutzutage tun wir nur alles, damit unser land als "zivilisiert" dasteht.
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29.10.2008 09:04 Uhr von computerdoktor
 
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Wie Bonobos Bei den Bonobos "kaufen" sich Männchen Sex bei dem Weibchen z.B. mit Früchten. Also einmal Sex für eine Orange. Warum sollte also die heutige Jugend, die scheinbar teilweise auf dem Entwicklungsstand von Menschenaffen sind, nicht auch für Kinokarten blasen? Mit Entwicklungsstand meine ich nicht die Intelligenz (IQ), sondern den EQ und SQ - Emotional Quotient und Social Quotient. Der ist nämlich nachgewiesen seit Jahren im Sinken....
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29.10.2008 09:30 Uhr von DeputyJohnson
 
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zjziug: Es gibt Sache, über die man sich keine Gedanken machen sollte, wenn man sowieso nicht aktiv helfen kann. Wenn man soetwas natürlich im Umfeld erlebt, ist das was anderes....
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29.10.2008 10:25 Uhr von icewolfe
 
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Jugendschutz ist in der Schweiz ein Fremdwort. Nicht mal gesetzlich verankert und gerade eben erst hat man etwas gegen das Rauchen zusammengeschustert.

Ich lebe seit einigen Jahren hier und der Zustand in dem sich die Schweizer Jugend befindet ist, in Relation zum Bild wie sich die Schweiz an die Welt verkauft, sehr erschreckend.
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29.10.2008 19:26 Uhr von JoeGame
 
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@ icewolfe: so what?

die schweiz scheint ein paradies zu sein, in dem noch jeder machen kann, was er will!
in der schweiz wird man anscheinend nicht von einem staat bevormundet, der in allen lebenslagen besser weiß, was gut für dich ist.

"du darfst nicht rauchen, weil das schlecht für dich und deine umwelt ist. deshalb machen wir die zigaretten teurer"
(wir könnten zigaretten auch gleich ganz verbieten...aber das wäre ja unverantwortlich...aber natürlich hat das nichts damit zu tun, dass uns die steuererhöhung ein nettes zubrot einbringt und ein zigarettenverbot der wirtschaft schadet)
"du darfst nicht fett werden, deshalb machen wir chips und schokolade teurer"
(natürlich aus dem selben grund: euch zu helfen und nicht, um mehr geld einzunehmen)
"mit 14 darfst du dich in nen 15-jährigen verlieben und mit ihm schlafen. schläfst du allerdings mit einem 18-jährigen , ist das nicht gut für dich. deshalb sperren wir deinen freund dann ein, um dich zu schützen. was, wenn wir deinen freund einsperren, willst du dich umbringen? ist uns auch egal. hauptsache, wir haben das gefühl, das richtige getan zu haben"
(warum haben wir dieses gesetz nochmal erlassen? das bringt uns doch garkein geld wie die andren zwei? achso ja....da waren ein paar verklemmte kinderschützer am werk. jetzt fällts mir wieder ein)


sei doch froh, in einem land zu leben, das so zivilisiert ist aber es gleichzeitig unterlässt, in übertriebenem maße in die privatsphäre des volkes eindufringen.
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29.10.2008 23:27 Uhr von TwonHa
 
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@icewolfe: Klar gibt es in der Schweiz Jugendschutzgesetze. Wie diese durchgesetzt und ausgelegt werden ist wohl stark Situationsbedingt. Eine grosse Verantwortung müssen die Eltern tragen. Dazu gehört für mich dass sich Eltern mit ihren Kindern auseinandersetzen. Ich bin davon überzeugt dass man immer noch ganz normal mit der heutigen Jugend reden kann.

Fakt ist wohl dass Jugendliche ihre Sexualität in vielen Fällen vollkommen anders wahrnehmen und ausleben. Sie machen es so, wie sie es anders nicht gelernt haben.

Sex-sells - darauf ist ein grosser Teil unserer Gesellschaft aufgebaut..

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