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GB: Neugeborenes an Herpes gestorben

Charlotte (32) freute sich über die Geburt ihrer Tochter Mira, ein paar Tage später starb das Baby in ihren Armen. Die Ärzte behandelten die Mutter wegen einer fiebrigen Halsentzündung. Doch sie erkrankte an einem unerkannten Herpes Simplex Virus-1 und übertrug ihn auf ihr Neugeborenes.

Schon kurz nach der Entbindung erkrankte die Mutter. Das Baby machte jedoch einen gesunden Eindruck, bis es drei Tage danach ein klebriges Auge und ein Bläschen an der Unterlippe hatte. Die Hebamme erklärte der Mutter beruhigend, es wäre nichts ernstes, sie bräuchte sich keine Sorgen zu machen.

Tragisch ist, dass die Mutter das erste mal an dem Virus erkrankte und so keine Antikörper im Blut hatte, die sie über die Nabelschnur an ihr Baby hätte weitergeben können. Der Tod des Neugeborenen wäre so verhindert worden. Erst nach dem Ableben des Babys wurde die wahre Ursache herausgefunden.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Großbritannien, Neugeborenes, Herpes
Quelle: www.dailymail.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 11:00 Uhr von Fleischor
 
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Und wieder was gelernt Ich kannte Herpes bisher nur von anderen als Bläschen am Mund. Meine Schwester z.B. kriegt das irgendwie wenn sie unter Stress leidet. Aber daß es tödlich sein kann?! Meine güte...

Mein Beileid an die Eltern :(
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28.10.2008 11:03 Uhr von Allmightyrandom
 
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Tragisch---: Hätte nicht gedacht dass kleine Kinder an Herpes sterben können... tragisch.
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28.10.2008 12:36 Uhr von skipjack
 
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Herpes scheint ein riesen Grosses Problem für uns und unsere Ärzte zu sein...

>Nicht betroffene sehen das eher locker, da es für sie offensichtlich nur um "Bläschen" auf den Lippen geht...

Doch vonwegenen:
>>Schafft dieser Mutantenvirus es erstmal, sich in die inneren zu verabschieden, herrscht Soddom und Ghomorra...

>>>Ich hoffe, dies liest x ein komptenter Arzt oder Dr. oder Professor, der nicht nur Pillen verschreibt und schafft sich damit eine lebenslängliche Erinnerung, ähnlich wie der Erfinder von Pennicilin...
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28.10.2008 12:58 Uhr von Bokaj
 
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Herpes ist für Neugeborene gefährlich: Das weiß ich schon lange. Aber die Schwester hätte es auch wissen müssen. :-(
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28.10.2008 13:27 Uhr von vmaxxer
 
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Gürtelrose: Die sogenannte Gürtelrose beruht auch auf diesen Viren und dabei heist es eindeutig das es gefährlich für schwangere frauen (etc) ist...

Tragische sache das :o(
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28.10.2008 13:32 Uhr von Bokaj
 
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@vmaxxer: Windpocken - Viren lösen eine Gürtelose aus.

Jeder Virus kann für Neugeborene gefährlich werden. Deswegen sollte man auch nicht krank auf die Neugeborenenstation erscheinen.
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28.10.2008 15:45 Uhr von vmaxxer
 
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Also zumindest lt Wikipedia:
"Herpes Zoster, umgangssprachlich meist Gürtelrose genannt, ist eine Viruserkrankung...Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst und ..."

Aber ich bin auch kein Arzt ;o)
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29.10.2008 05:03 Uhr von GenerX
 
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Wenn man bedenkt, dass ein großer Anteil der Entbindungen im eigenen Haus und mit Hilfe einer Hebamme stattfindet, kann man sich das Risiko vorstellen auf das sich britische Eltern freiwillig einlassen. Bedauerlich, dass es sich gerade in diesem Fall um eine stationäre Entbindung handelte, mit anschliessendem 4-tägigen Wochenbett-Aufenthalt.

Der Herpes-Hominis (Simplex) Virus hat mit dem Varicella-Zoster (Windpocken-Gürtelrosen) Virus nicht vieles gemeinsam. Ein Übergang vom einen zum anderen Krankheitsbild daher ausgeschlossen.

Bei Neugeborenen und Kleinkindern bis 5 J. ist ein lebensgefährlicher Verlauf durchaus möglich, mit Befall des Abdomens, der Leber und der Nieren.
Neugeborene werden meistens angesteckt, wenn sie bei der Geburt den Geschlechtskanal der erkrankten Mutter durchqueren.

Das merkwürdige hier ist dass es sich nicht um den Typ 2 Virus handelt, der die Genitalien befällt, sondern um den (meistens korporalen) Typ 1.
Das bedeutet höchstwarscheinlich, dass:
A. die Mutter ihr Baby NACH der Geburt angesteckt hat, etwa durch Mundkontakt (z.B.Kuss) oder durch Husten, Niessen u.ä., denn Typ 1 kommt ins Leib nur durch den Atemweg oder direkten Kontakt mit der betroffenen Hautgegend, oder unwarscheinlicher
B. die Mutter tatsächlich vom Typ1 Virus erkrankte Genitalien hatte, was nur durch Oralverkehr vom Mund des Liebespartners geschehen könnte. Das aber müsste der Arzt oder die Hebamme vor der Geburt erkennen und zwangsgemäß einen Kaiserschnitt einleiten.
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29.10.2008 10:38 Uhr von vmaxxer
 
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thx: Danke GenerX,

Hab wieder was dazugelernt :o)

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