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Drei Stromkonzerne wollen Netze aufeinander abstimmen

Drei der vier Stromriesen in Deutschland werden zukünftig ihre Stromnetze besser aufeinander abstimmen. Lediglich RWE will auch weiterhin in seiner eigenen "Regelzone" Strommengen in Eigenregie bestimmen. Vattenfall, EnBW und Eon hingegen werden ab Winteranfang 2008/2009 zusammenarbeiten.

Bislang erhielten die Kraftwerke keine Rückmeldung zum tatsächlichen Verbrauch. Auch Angaben zur tatsächlich benötigten Reservekapazität blieben bisher auf die Einzugsgebiete beschränkt. Nun wollen die drei ein "Gegeneinanderregeln" vermeiden, so ein Vattenfall-Manager.

Zwar wolle man mit einer besseren Abstimmung einen zweistelligen Millionen Euro-Betrag einsparen. Doch Hoffnung, dass diese Kostensenkung an die Verbraucher weitergegeben werde, bestehe kaum. So steigt der Aufwand zur Einspeisung aus erneuerbaren Energiequellen, argumentieren die Strommanager.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 09:36 Uhr von phoqueman
 
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herausforderung netze: sehr interessante news

wenn die stromkonzerne durch netz transparenz es tatsächlich schaffen überkapazitäten zu verringern ist das ein durchaus großer beitrag zum umweltschutz.
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28.10.2008 11:01 Uhr von Allmightyrandom
 
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Leider wird dabei eine Gewinnmaximierung im Vordergrund stehen.

Ehrlich gesagt frage ich mich, wieso die Konzerne nicht schon längst zusammenarbeiten um die Effizienz der Stromversorgung zu erhöhen. Hätte nicht gedacht dass jeder sein eigenes Süppchen kocht ohne über den Tellerrand zu sehen...
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28.10.2008 11:05 Uhr von phoqueman
 
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natürlich: steht der gewinn im vordergrund.

schlieslich sind das unternehmen, das ist doch kein verbrechen.

aber wenn dadurch kraftwerke im teillastbetrieb gefahren werden können oder zeitweilig ganz abgeschaltet werden können, steigert das a) den profit der unternehmen und b) schont die umwelt.
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28.10.2008 11:08 Uhr von korem72
 
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wichtig ist aber dieser Absatz: >>Zwar wolle man mit einer besseren Abstimmung einen zweistelligen Millionen Euro-Betrag einsparen ( EINSPAREN !!!) . Doch Hoffnung, dass diese Kostensenkung an die Verbraucher weitergegeben werde, bestehe kaum ( KEINE KOSTENSENKUNG FÜR UNS ENDVERBRAUCHER!!!). So steigt der Aufwand zur Einspeisung aus erneuerbaren Energiequellen, argumentieren die Strommanager.<<
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28.10.2008 11:14 Uhr von phoqueman
 
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@korem: dann leg du mal nen zweistelligen millionen betrag auf die anzahl der stromkunden um..
bekommst du dann mehr als 2-3 euro pro jahr raus?

ist doch klar dass die das nicht weiter geben

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