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Jordanien: Antike Kupferminen sind älter als bisher gedacht

Die Minenanlage von Khirbat en-Nahas wurde in den 40er Jahren vom amerikanischen Archäologen Nelson Glueck entdeckt. In den 70er Jahren datierten britische Forscher dann den Beginn des Kupferabbaus auf das siebte Jahrhundert vor Christus.

Nun scheinen jüngste Untersuchungen die Annahme Gluecks zu bestätigen, die Kupferminen seien bereits 300 Jahre früher in Betrieb gegangen. Wie Thomas Levy von der University of California meint, liegen die frühesten Aktivitäten in der Zeit des legendären König Salomons.

Ermöglicht hatte die erneute Schätzung eine präzisere Untersuchungsmethode als die gängige Radiokarbonmessung. Trotz der Bestätigung von Gluecks Theorie gab es Kritik. Sie hätten sich bei ihren Forschungen zu stark an den Text der Bibel gehalten.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jordanien, Kupfer, Antike
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2008 09:20 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Schöne News und: interessantes Thema. Somit wurde das Erz etwa 1000 Jahre vor Chr. abgebaut. Interessant wäre zu wissen mit wem zu dieser Zeit Handel betrieben wurde, da Kupferartefakte aus dem gesamten Raum des östlichen Mittelmeeres bekannt sind, und mit Sicherheit nicht überall Minen waren.
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28.10.2008 09:24 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -0
 
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In der LA Times gibt es einen Film zum Thema zu sehen:
http://www.latimes.com/...
Nicht wundern, da ist ein Werbespot vorgeschaltet.
Vielleich doch König Salomons Minen?

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