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Formel 1: Kommt der Einheitsmotor, geht Ferrari

Die Planungen der FIA einen Einheitsmotor für alle Formel 1 Autos vorzuschreiben stößt nicht auf allzu viel Gegenliebe von Seiten der Rennställe. Ferrari hat nun verlauten lassen, dass man im Falle einer Einführung eines Einheitsmotors, aus der Formel 1 aussteigen werde.

Ferrari prangert vor allem an, dass diese Einheitsmotoren "der Formel 1 ihre Daseinsberechtigung nehmen, die auf dem Wettbewerb und der technologischen Entwicklung fußt".

Kritische Töne kommen auch von BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen, der meinte, dass in einem BMW Rennauto auch ein BMW Motor stecken müsse.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Formel, Ferrari, Einheit
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 23:17 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Also ich finde auch, dass ein Einheitsmotor der falsche Weg ist um Geld zu sparen und die Formel 1 attraktiver zu machen.
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28.10.2008 08:36 Uhr von Carry-
 
+36 | -2
 
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sehe das wie ferrari: mit der gleichmacherei in der formel 1 muss endlich schluss sein. es ging ja immer schon, wie ferrari richtigerweise sagt, auch um den technischen fortschritt.
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28.10.2008 09:09 Uhr von patjaselm
 
+35 | -0
 
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ich frage mich echt wer auf eine solch dämliche idee kommt - unfassbar!

einheits-chassis und -karosserie ok ... aber der motor? was danach? einheitsfahrer?

*kopfschüttel*
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28.10.2008 09:10 Uhr von vostei
 
+12 | -1
 
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Und Toyota, Benz und BMW sehen es auch so aber:

"Bis zum 7. November können sich Interssenten um die exklusive Belieferung der Formel 1 mit einer Standard-Maschine noch bewerben. Erst danach beginnt die Ausschreibungsfrist für die Belieferung mit Getrieben. Fraglich ist zurzeit, welche Unternehmen am Einheitsmotoren-Vertrag Interesse bekundet haben. Die momentan in der Formel 1 vertretenen Hersteller werden es kaum sein. "Kein FOTA-Mitglied wird sich bewerben", wurde ein hochrangiges Mitlgied der Teamvereinigung auf ´autosport.com´ zitiert. "Das haben alle Mitglieder bestätigt."

Die FIA drückt nach wie vor in diese Richtung der Gleichmacherei...

http://www.motorsport-total.com/...
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28.10.2008 09:15 Uhr von raptor86
 
+26 | -1
 
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und ich gehe dann auch und schaue nicht mehr zu...
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28.10.2008 09:18 Uhr von patjaselm
 
+22 | -2
 
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die teams: sollten einfach eine eigene rennserie gründen und diese ganzen fia-deppen und auch gleich den bernie aussen vor lassen ... wenn das überhaupt möglich und machbar ist ...
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28.10.2008 09:18 Uhr von MadAxx
 
+8 | -0
 
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so ein Quatsch ! wo bleibt da der Wettbewerb, das was eine Rennserie ausmacht??

Wie arm wäre das bitte, wenn da Autos rumfahren, auf denen BMW,Mercedes oder Ferrai steht, und in echt ist das ein Renault Triebwerk unter der Haube?
Was für eine Farce...

Die von der FIA checken echt gar nichts mehr...

Kundenteams, die sich frei von den Herstellern ihre Teile wie Chassis, Motor,Getriebe u.s.w. zusammenkaufen können, wären meiner Ansicht nach die Lösung..
Torro Rosso ist doch ein Super Beispiel
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28.10.2008 09:25 Uhr von Icebrey
 
+8 | -13
 
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Immerhin würden die Rennen dann spannender werden. Dann kommt es nur noch auf das fahrerische Können an. Und dass eine Person immer wegfährt ist dann auch sehr unwahrscheinlich.

Ich habe früher imer Formel 1 geguckt, aber inzwischen ist mir das zu langweilig geworeden. Ich habe mir damals auch gedacht: Am Besten fährt jeder das gleiche Auto, dann wirds wieder etwas spannender.

Allerdings kann ich auch verstehen, dass Ferrari nicht mit einem Opel Motor fahren möchte. Keine Ahnung wie man die Formel 1 wieder interessanter kriegen kann....
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28.10.2008 09:27 Uhr von diehard84
 
+5 | -18
 
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28.10.2008 09:28 Uhr von computerdoktor
 
+6 | -8
 
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also ich finde ja die "Einheitsrennen" besser. Ob das nun Clio-Cup, V8 Star oder sonst eine standardisierte Formel ist - die Action ist wesentlich besser als die der Formel 1. In keiner Rennserie gibt es so wenige Überholmanöver wie in der "Königsklasse". Es ist so langweilig, wenn die immer nur hintereinander herfahren und es keine Positionswechsel gibt. Außerdem kommt es bei Einheitsmotoren wieder viel mehr auf den Fahrer an. Wenn der Fahrer der einzige Unterschied ist, dann ist es wieder eine Fahrer-WM und keine Marken-WM...
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28.10.2008 09:30 Uhr von vostei
 
+5 | -2
 
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Wie man die F1 interessanter bekommt? Indem die Aerodynamik verbindlich so verändert wird, dass der Faktor "unruhige Luft" beim Hinterherfahren nicht mehr so zum Tragen kommt und die Herrschaften besser überholen können...

Selbst in der DTM ist es inzwischen soweit, dass beim dichten Auffahren der Grip auf der Vorderachse so schlecht wird, dass die Reifen zu schnell abbauen...

Und die Leistungsdichte der Motoren liegt in der DTM sehr eng beeinander und das, obwohl es eben verschiedene Hersteller sind - ergo...
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28.10.2008 09:58 Uhr von Carry-
 
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@Icebrey, computerdoktor: für die fans von "einheitsrennen" gibt es ja genug serien. wem es nur um fahrerisches können geht, hat also genug auswahl. aber es muss doch wenigstens platz für eine rennserie geben, in der auch die konstrukteure "freie bahn" haben.
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28.10.2008 10:10 Uhr von El Indifferente
 
+3 | -0
 
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Also ich finde die Formel 1 dieses Jahr: ziemlich spannend. Immerhin gab es dieses jahr schon sieben verschiedene Sieger. Da kann ich mich an die eine oder andere Saison erinnern, in der man froh war, wenn es vier verschiedene Sieger gab.

Warum kann man es nicht dabei belassen, dass der Motor in Zukunft drei statt wie bisher zwei Rennen halten muss? Das wäre schon mal eine Kostenersparnis, die, bei Kosten von ungefähr 300.000 € pro Motor, nicht ohne ist. Das wäre schon mal etwa eine Millionen € pro Saison und Team, die eingespart würde.

Sollte ein Einheitsmotor kommen, dann wäre das für "private" Rennställe ein Segen. Diese würden dann sicher in die Formel 1 drängen, während die Motorenhersteller sich zurückziehen werden. Dann würden wir halt ein Rennen mit Williams-Einheitmotor vs. Torro Rosso-Einheitsmotor vs. Force India-Einheitsmotor vs.Sauber-Einheitsmotor vs. etc. sehen.
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28.10.2008 10:24 Uhr von Praggy
 
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ist es nicht in der nascar so, dass die auch alle den gleichen motor haben und die einspritzeinheit vor dem start verlost wird? damit keiner sagen kann, er hätte ne schlechte einspritzung zugeteilt bekommen. die einheit wird dann verplombt, und gut ist. keine leistungssteigernden manipulationen möglich. gleiche chance für alle.
fahrerisches können entscheidet. und es wird spannend!
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28.10.2008 10:33 Uhr von vostei
 
+3 | -1
 
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@praggy ja und nein: in der NASCAR sind die motoren stark reglementiert, was hubraum und verbaute teile betrifft - die leistungsunterschiede werden dann mittels einen standardisierten luftmengenbegrenzer auf ca 450 PS glattgebügelt....
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28.10.2008 10:53 Uhr von SpyHunter
 
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fahrerisches Können: nur fahrerisches Können hat in der Formel 1 keinen Sinn – denn sowie man mal riskant Überholt gibts ne STrafe
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28.10.2008 13:14 Uhr von John_Sinclair96
 
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Also der FIA fällt ja wirklich nix vernünftiges ein! Einheitsmotor!

Wer schaut sich die Formel 1 den dann noch an? Ich bin doch Ferrari Fan weil das Auto so wie es ist ein Mythos ist. Jetzt stell ich mir vor das in dem Ferrari ab 2010 ein Honda Motor läuft!!! Geht gar ned.

Die FIA soll lieber mal schauen das Max Mosley endlich weg kommt! Erst die eigenen Probleme mal regeln und dann über weitere Reformen nach denken!

Da gibt es sicherlich andere Mittel und Wege um kosten zu sparen!
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28.10.2008 13:25 Uhr von akrusi
 
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Einheitsmotor: Das ist wie beimFriseur. Topf auf den Kopf und alles was übersteht abschneiden. Das Dumme ist nur, es gibt auch verschiedene Köpfe. Manche sind nämlich hohl. Wer nun denkt ich meine die FIA-Verantwortlichen, ist wohl ein Schelm?!
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28.10.2008 13:51 Uhr von OldWurzelsepp
 
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Um so besser: Hoffentlich geht Ferrari im Falle des blödsinnigen Einheitsmotors wirklich, denn dann werden alle grossen Hersteller ebenfalls folgen und die Formel 1 ist endlich tot. Seit diese machtbessesenen Überregulierer am Werk sind wird die F1 sowieso von Jahr zu Jahr fader. Es soll hier eben nicht nur um Fahrer sondern auch um die Technik gehen. Ausnahmslos jeder Sport wird mit zusätzlicher Regulierung langweiliger und sinnloser. Wen das interessiert der kann die herstellereigenen Rennserien anschauen, bei denen alle dasselbe Auto haben und es wirklich nur um den Fahrer geht. Wenn man die Quelle liest, dann sieht man dass Bernie Ecclestone nichtmal kapiert warum die Firmen was dagegen haben: "Wir sparen ihnen so viel Geld. Warum sollte da jemand aussteigen?" Unglaublich diese Blödheit, am meisten Geld würde man sich sparen wenn man überhaupt nicht mehr in die Formel1 investiert, da es mit Einheitstechnik sowieso keine Werbeeffekte mehr hat und nur darauf kommt es an.

MfG
OldWurzelsepp
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28.10.2008 14:13 Uhr von 102033
 
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Einen einheitlich Elektromotor für Alle. Das würde auch dieses abstruse KERS integrieren, und die Motorkosten wären bei Null, weil man die Leistung von der Stromstärke abhängig machen könnte.

zudem wäre die F1 schön leise, so das man ohne Stöpsel und mit seinen Haustieren und Kleinkindern anreisen könnte
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28.10.2008 14:26 Uhr von Scarb.vis
 
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Es darf keine einheits F1 geben! Denn es gibt schon soooooo viele einheits Rennklassen. Das Problem bei der F1 ist, das sie vor ein paar Jahren die Reifen kleiner gemacht haben, damit es nicht mehr so schnelle Kurvengeschwindigkeiten gefahren werden können. Das Problem dabei ist/war nur, das die Autos so weniger Luftwiederstand hatten und weniger Windschatten produzieren. Also kann sich keine Sau mehr wirklich herransaugen.

Die F1 hat die effizientesten Autos überhaupt. Die F1 lebt von Innovationen (z.B. wurde in der F1 der Spoiler erfunden, getestet und weiterentwickelt.) und verschiedenen Lösungen und NICHT von einheitlichen Vorgaben.

Die F1 würde mit Einheitsautos/Motoren genauso aussehen. Die guten würden dem Feld davon fahren. SChlechte würden immer noch alle aufhalten und da alle auf der Geraden die gleiche Power haben, kommt man auch nicht am Vordermann vorbei.
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28.10.2008 14:42 Uhr von derSchmu
 
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was dem Gerolsteiner das EPO: ist dem Formel1-Fahrer die finanzielle Staerke des Stalls...
Also mal abgesehen von ein paar Kleinigkeiten haben doch ungedopte Radfahrer doch die gleichen Voraussetzungen, nur durch ihr persoenliches Traeining kommen sie weiter....bei der Formel1 ist das im Moment noch n Mehrklassenrennen...ich finds da nich schlecht, wenn alle den gleichen Motor haetten...kaeme wenigstens ma wieder Spannung rein...ansonsten sollten sich die Teams durch ihre individuellen Eigenschaften noch unterscheiden, um ihre Vorteile nutzen zu koennen...
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28.10.2008 15:17 Uhr von sunnyfunny320i
 
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welch ein blödsinn! dann können wir ja gleich nur noch indie- bzw. champcar series gucken.der unterschied is da ja nicht mehr gross und der name F1 verliert dann jegliche bedeutung.
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28.10.2008 16:07 Uhr von DerBibliothekar
 
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Ist die Frage: Gleicht ein besseres Auto eher einen schlechten Fahrer aus als ein guter Fahrer ein schlechtes Auto?
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28.10.2008 16:45 Uhr von Köpy
 
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Ein Schwachsinn, was die sich da ausdenken. Das könnte glatt von der EU kommen.

Aber mich würde es schon interessieren, was passiert wenn alle Fahrzeuge gleich wären. Aber bitte dann in einer anderen Rennserie und nicht in der F1.

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