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Hamburg: Vier Millionäre drohen Regisseur mit Unterlassungsklage

Die Inszenierung "Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?" (der Name in der Quelle ist veraltet), des Regisseurs Volker Lösch, die gerade am Schauspielhaus in Hamburg aufgeführt wird, hat für einigen Wirbel gesorgt.

Während des Stückes sollte ein Chor echter Arbeitsloser die Namen der 28 reichsten Hamburger aufzählen. Vier der 28 Millionäre drohten dem Regisseur nun mit einer Unterlassungsklage, sollte er ihre Namen weiterhin in seinem Stück erwähnen.

Die Namen der vier wurden nach dieser Drohung aus dem Stück gestrichen. Freuen können sich die vier Millionäre wohl trotzdem nicht so recht, denn mittlerweile sind ihre Namen durch Hamburger Medien ermittelt und veröffentlicht worden.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Million, Hamburg, Millionär, Regisseur
Quelle: www1.ndr.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 21:44 Uhr von El Indifferente
 
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Na wenn der Schuss für die vier mal nicht nach hinten losgeht. Ohne den ganzen Aufstand, den die vier veranstaltet haben, wären ihre Namen wahrscheinlich nur einem kleinen Theaterpublikum bekannt geworden. Jetzt kennt sie bald ganz Hamburg.
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27.10.2008 22:00 Uhr von de_waesche
 
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die vier: könnenmit kritik anscheinend nicht umgehen.
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27.10.2008 22:29 Uhr von Lustikus
 
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@de_waesche: wieso Kritik? Jeder kann aus seinem Leben machen was er will - jemanden reichen heiraten, im Lotto gewinnen oder einfach nur viel arbeiten, um Millionär zu werden...

NEIDISCH?
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27.10.2008 23:03 Uhr von de_waesche
 
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iweso sollte ich nicht neidisch auf (das geld der): millionäre sein. mich wundert nur, dass die einen auf beleidigte leberwurst machen, wenn ein sozialkritisches stück aufgeführt wird. ob die ein schlechtes gewissen haben?
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27.10.2008 23:14 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@Lustikus: Mit deiner Neiddebatte brauchste nicht kommen.
Die Rhetorik-Verasche zieht nicht mehr.
Und die, die wirklich körperlich hart arbeiten müssen werden alles,nur nicht reich.
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27.10.2008 23:47 Uhr von Marco Werner
 
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Der Neid richtet sich ja im Allgemeinen nichtmal gegen die,die eine klassische "vom Tellerwäscher zum Millionär"-Karriere gemacht haben (die sind meist noch relativ normal). Vielmehr ist der Neid gegen die gerichtet,die schon mit dem berühmten goldenen Löffel im Mund geboren wurden und sich ins gemachte Nest gesetzt haben und den großen allwissenden Geschäftsmann spielen.
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28.10.2008 02:48 Uhr von Dracultepes
 
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Wie sagte unser Professor das letztens:" Wenn der Nebenan nen Golf stehen hat, kaufen sie sich dann auch einen oder was besseres?"

Der Neid ist da, das kann keiner leugnen. Ich würde es auchnicht berauschend finden in einem Stück genannt zu werden. Vllt noch mit genauem Verdienst. Das wollen die wenigsten.

Es gibt durchaus Länder wo jeder weiss was der andere in seiner Firma verdient. Da funktioniert das, hier in Deutschland erzeugt das tierischen Neid und ein schlechts Betriebsklima (auch das dürfen wir uns von einem anderen Prof immer anhören).

So ist das eben. Wieviele von den Millionären tun denn bitteschön nichts und kriegen dafür Geld? Die wenigsten! Aber viele Leute stellen sich das ja immer so einfach vor nach dem Motto:" Gebt mir ne Firma und dann bin ich auch einfach Millionär".

Pustekuchen die hätten das Unternehmen doch schneller runtergewirtschaftet als nen Faultier.

Es pisst mich langsam richtig an das man sich immer und überall rechtfertigen muss nur weil die Eltern mehr Geld haben als andere. Und nein meine Eltern sind leider keine Millionäre. Dann darf man sich aber von irgendwelchen Leuten anhören man sei Bonze und kriege ja eh nur Geld zugesteckt von Mami und Papi bla bla.
Das man dafür Nachtschichten und Wochenendschichten kloppt sehen nur wenige.

Genauso verhält es sich doch hier auch.Der Hartz 4ler denkt der Millionär sitzt nur in seinem Auto und kurvt rum. Das der aber vllt dafür Arbeitet sieht er nicht.
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28.10.2008 04:41 Uhr von helldog666
 
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@Wil / + Zeitarbeit ist dämlich: Bringst du dich dann bitte selber um wenns bei dir mal soweit ist Arbeitslos zu sein? Also ich meine wenn deine Tage als staatlich geprüfter Fachdummschwätzer rum sind ?!

Tzz, Menschen, naja gut, Menschen is bei dir hoch angesetzt, Wesenheiten wie du wissen nicht wie es ist arbeitssuchend zu sein, es gibt einige faule Eier die wirklich keinen Bock auf Job haben aber das ist nicht der Regelfall.
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Nebenbei, Leute, ich denke Zeitarbeit ist der größte Mist den uns die Politiker in Sachen Arbeitsmarkt je beschert haben, gerade mit Zeitarbeitlohn bleibt einem manchmal nichts
anderes übrig als zusätzlich noch Stütze zu beantragen, ich hab nen einige Freunde die von Zeitarbeitsfirmen nach Strich und Faden ausgebeutet werden, einer is sogar innerhalb der Probezeit einfach gefeuert worden (2 Monate später, besaßen die Schweine die Frechheit nochmal anzufragen ob er nochmal kommt), die verdienen vielleicht grade mal 100 - 150 € mehr als sie in der Ausbildung verdient haben, also so um die 700 - 800 € kriegen die meisten so raus, wenn nicht einige noch bei den Eltern zur Untermiete wohnen würden, könnten die sich nicht mal mehr "irgendwas" leisten, dann würde es nur heißen, Miete, Nebenkosten, Fahrtkosten, Essen, Trinken, das wars, dein Leben ist langweilig.

Ach ja und von wegen Geld haben, wieviel Geld haben den die Politiker und Manager und anderes Gesockse eigentlich wirklich verdient? Dürfen Politiker überhaupt 3-6 Nebenjobs haben + noch das Gehalt (Diät klingt so nach verhungern und das tun die ganz sicher nicht, leider) des Bundes trotz das sie dafür unzählige male nicht mal im Saal aufkreuzen sondern ihre andere Kohle schüren?

Manche haben einfach zuviel Geld obwohl sie es nicht mal ansatzweise verdient haben.....
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28.10.2008 04:49 Uhr von Köpy
 
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so oder so Ich würde auch klagen, hätte ich soviel Kohle und mein Name würde veröffentlich werden. Aber man kann es ja leider nicht jedem in unserer Gesellschaft recht machen. Hat man wenig Kohle ist man "gearscht" hat man viel IST man der "Arsch"
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28.10.2008 07:12 Uhr von Noseman
 
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Lustikus hat doch recht: Mit ganz viel Arbeiten wird man zum Millionär.

Als Friseurin beispielsweise braucht man bloß 40 Jahre lang am Stück rund um die Uhr zu arbeiten (wenn man derart fleissig ist, kommen die Kunden bestimmt auch um mitternacht und an Silvster).

Natürlich darf man keinen Cent für Miete oder Essen ausgeben und darf niemals schlafen; aber wer hochmotiviert ist, den sollte das nicht abschrecken.

Masn kann also auch wenn man mit 15 von der Schule abgeht schon mit 55 Jahren sehr reich sein!

Und wer richtig hart arbeitet, ist schon nach 50 000 Jahren so reich wie Bill Gates!

Gerüchteweise sind da auch ein fleissiger Neandertaler, ein stinknormaler Dinosaurier und eine stinkendfaule Amöbe aus der Ursuppe hart dran, das zu erreichen!
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28.10.2008 08:17 Uhr von computerdoktor
 
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Neidgesellschaft Deutschland: Wer in Mitteleuropa zu Geld kommt, muss sich immer rechtfertigen. In Deutschland ist es besonders krass. Dass aber ein Besserverdiener gleich mehrere Harz4ler und Sozialfälle mitbezahlt, wird gerne vergessen.

Dabei wird gerne vergessen, dass eigentlich jeder die Chance hat, einen gut bezahlten Job zu erhalten. Schule ist kostenlos, Uni ist kostenlos. Wer es sich nicht leisten kann, bekommt Förderungen. Aber die, die am meisten jammern, haben ja sogar die Schule geschmissen, können als Deutsche kaum Deutsch und das einzige, was sie perfekt können ist neidig sein. Allerdings nur auf´s Geld, nicht auf die Arbeit, die dahintersteckt. Dass ein Arzt erstmal 25 Jahre alt wird, bis er überhaupt mal etwas verdient, ein Banker eine lange Ausbildung hinter sich hat, ein Selbständiger ständig vom Finanzamt als Krimineller behandelt wird - alles egal, aber das Geld, das hätten wir gerne.

Zeit wird´s, dass wir von einer Neidgesellschaft zu einer Leistungsgesellschaft werden. In anderen Ländern klappt das ja auch. In den USA z.B. ist das Einkommen kein Geheimnis. Ich erfahre nach kurzer Zeit in einem persönlichen Gespräch so gut wie jedes Gehalt. In Deutschland wird daraus ein Staatsgeheimnis gemacht - es könnte ja wer neidig werden...
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28.10.2008 08:19 Uhr von eventscout
 
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Steuereinnahmen nicht vergessen: vor all dem Neid nicht die Steuerzahlungen der 10.000 Millionäre Hamburgs (davon 1.000 mit monatl. Einkommen < 1.000.000) vergessen, von denen das Theater und die Arbeitslosen, sofern sie kein Arbeitslosengeld mehr beziehen leben...
Hamburg ist eine der reichsten Städte Deutschlands und das ist nicht zuletzt auf alteingesessene Wohlhabende zurückzuführen.
Davon abgesehen ist es absolut in Ordnung einem Theater vollkommene Freiheit zu gewähren.
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28.10.2008 08:44 Uhr von Lustikus
 
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@Noseman: Ich glaube ihr versteht da etwas nicht... jeder hat doch die Möglichkeit, Abi zu machen, Medizin (z.B.) zu studieren, als guter Arzt (o.ä.) sich hochzuarbeiten und damit viel Geld zu verdienen? Ob man das möchte ist etwas anderes - aber beschweren darf man sich nicht. Wenn man den Weg als normaler Arbeitet (der ich auch nur bin) gewählt hat,sollte man mal schön den Ball flachhalten!

Das ist genauso wie diejenigen, die den Ärzten ihren (teilweisen) Reichtum nicht gönnen - wieviele Jahre haben die denn daran gearbeitet? Wieviel Verantwortung tragen sie?
In der Wirtschaft ist das auch nicht anders - je höher man gebildet ist und je höhere Posten man damit dann bekommt, desto mehr Geld verdient man halt - körperliche Arbeit wurde noch NIE gut bezahlt!

Ein altes Sprichwort sagt nicht umsonst: Jeder ist seines Glückes Schmied!
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28.10.2008 08:55 Uhr von theG8
 
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@Lustikus: Du hast absolut Recht! Leider kannst du noch ewig viele Argumente bringen... sie werden überwiegend auf Taube Ohren stoßen. So ist das mit dem Neid und der Bildung:
Mit 18 Jahren ein "dicken 3er" Fahren (Aufkleber "Hauptschule 1998" damit man den Gymnasiasten zeigen kann, dass man ohne Abi viel "cooler" ist), sich dann aber mit 30 beschweren, dass man das Ende der möglichen "Karriere-Leiter" erreicht ist und man seinen Verdienst nicht mehr (legal) steigern kann.
Wobei ich auch viele Bekannte habe (ehem. Hauptschüler), die das irgendwann gecheckt haben und jetzt per Abendschule an ihren Möglichkeiten schrauben (Bravo!).
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28.10.2008 09:03 Uhr von Lustikus
 
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@theG8: genau - ich hatte keinen Bock mehr auf Schule das gebe ich offen zu - wobei ich denke, in meinem Job als Elektriker viel zu verdienen (so 1800 Netto) - dafür muß man aber auch einige Firmen durchhaben, um so eine Summe letztendlich zu verdienen...

Wenns mir in den Kopf kommt und ich wieder mehr Zeit habe (im Moment in Elternzeit) kann es durchaus sein, daß ich Abendschule als Techniker mache - das geht dann 4 Jahre und kostet 0 und nichts - im Gegensatz zur Meisterschule (etwa 10.000 Euro)...

UND? Die Möglichkeit hat jeder - derjenige, der es nicht will selbst Schuld!
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28.10.2008 09:13 Uhr von theG8
 
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noch was Ich selbst habe nach der 11. Klasse abgebrochen um meinen Zivildienst zu leisten und dann an einer Schule eine Ausbildung zum Audioengineer zu machen (es war nur mittlere Reife nötig, die 2 Jahre wollte ich sparen). Da ich in der Branche bis jetzt keine Stelle gefunden habe bin nun als IT-Abteilungsleiter tätig (Quereinsteiger... keine Ausbildung auf diesem Gebiet; allerdings bin ich so zu sagen "reingewachsen" (PC-Erfahrung seit ich 6 Jahre alt bin)). Dort sind meine Aufstiegschancen zwar nicht so sehr begrenzt wie bei manch anderem, aber ich ärgere mich heute schon, dass ich vor 8-9 Jahren nicht die Ar***backen zusammen gekniffen und das Abi durchgezogen habe.
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28.10.2008 09:31 Uhr von oneWhiteStripe
 
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lol@CompuDok: "dabei wird gerne vergessen, dass eigentlich jeder die Chance hat, einen gut bezahlten Job zu erhalten. Schule ist kostenlos, Uni ist kostenlos. Wer es sich nicht leisten kann, bekommt Förderungen"

*loool*

. Aber die, die am meisten jammern, haben ja sogar die Schule geschmissen, können als Deutsche kaum Deutsch und das einzige, was sie perfekt können ist neidig sein. Allerdings nur auf´s Geld, nicht auf die Arbeit, die dahintersteckt.

Dass ein Arzt erstmal 25 Jahre alt wird, bis er überhaupt mal etwas verdient,

***********
25? häng mal drei jahre dran^^
***********

ein Banker eine lange Ausbildung hinter sich hat,

******
lange ausbildung? naja normale 3 jahre halt..
******
ein Selbständiger ständig vom Finanzamt als Krimineller behandelt wird - alles egal, aber das Geld, das hätten wir gerne.

Zeit wird´s, dass wir von einer Neidgesellschaft zu einer Leistungsgesellschaft werden. In anderen Ländern klappt das ja auch. In den USA z.B. ist das Einkommen kein Geheimnis. Ich erfahre nach kurzer Zeit in einem persönlichen Gespräch so gut wie jedes Gehalt. In Deutschland wird daraus ein Staatsgeheimnis gemacht - es könnte ja wer neidig werden...

***

genau :) machen wir es so wie in US, das klappt ja so gut bei denen!

ich würde dir gern glauben. mit chancengleichheit etc...aber dem ist nicht so. du wählst aber hoffentlich schon FDP, oder? alles andere würd auch nicht passen.

ich hab studiert, hab nen guten job...also bitte lass mal dein dauerndes neid-gelaber.

hast du sonst keine argumente? bist du so einfach und glaubst es wäre alles nur neid?^^

naja dann viel spass noch in deutschland....
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28.10.2008 09:33 Uhr von El Indifferente
 
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Also ich habe es ja schon oft gesagt: und hier sage ich es nochmal. Wer viel arbeitet soll auch viel Geld bekommen. Wer nichts arbeitet soll soviel bekommen, dass er davon leben kann aber sich keine extras wie Urlaub oder High-end PC kaufen kann.

Dazwischen liegen aber viele, die auch arbeiten und zwar oft nicht zu knapp, die nur den Bruchteil eines Millionärs verdienen. Was muss man den leisten, damit man genug geleistet hat, um einen Verdienst von mehr als einer Millionen Euro pro Monat zu rechtfertigen.

Das ist 500.000 mal mehr als ich. Kein Mensch kann 500.000 mal mehr leisten wie ich. Ich bin zwar kein Arbeitstier aber ich arbeite meine 8 Stunden am Tag an 5 Tagen die Woche.
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28.10.2008 09:35 Uhr von no_trespassing
 
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Polemische Scheiße: Ständig diese kopflos sabbernde Herunneiderei.
Die meisten haben ihr Geld auf anständige Weise gemacht.
Wenn ein Kaufmann Millionär wird, ist das sein gutes Recht.

In Deutschland ist diese Neidzerfressenheit sprichwörtlich. Im kleinen werden die Autoreifen von Limousinen plattgestochen, im großen werden die Leute öffentlich angeprangert.

Kein Wunder, daß die Entsolidarisierung als eigendynamischer Prozeß immer weiter voranschreitet.
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28.10.2008 10:17 Uhr von ciller
 
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wer sind denn meine reichen nachbern überhaupt? kenn ich die ?
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28.10.2008 10:43 Uhr von ZTUC
 
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verständlich: Ich würde auch nicht gern genannt werden. Gibt sicher Erpresser und andere Kriminelle, die dann versuchen was vom Reichtum anderer abzubekommen (Entführungen, Einbrüche) etc.

Wer anonym bleiben will, soll auch nicht genannt werden. Die Arbeitslosen hätten vorher fragen sollen.
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28.10.2008 10:48 Uhr von El Indifferente
 
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@Computerdoktor: "Dass ein Arzt erstmal 25 Jahre alt wird, bis er überhaupt mal etwas verdient, ein Banker eine lange Ausbildung hinter sich hat, ein Selbständiger ständig vom Finanzamt als Krimineller behandelt wird - alles egal, aber das Geld, das hätten wir gerne."

Ich gestehe dem Arzt aus oben genanntem Grund zu, dass er das drei bis zehn fache meines Verdienstes hat. Ein Banker (kein Manager) hat eine 3-jährige Ausbildung oder ein BWL oder ähnliches Studium. Auch diesem gestehe ich je nach Ausbildung das doppelte oder dreifache meines Gehaltes zu. Zu deinem letzten Beispiel: Dafür, dass die Finanzämter so abgehen kann ja nun wirklich in diesem Forum keiner was. Sollte ein Selbstständiger viel arbeiten gestehe ich aber auch diesem je nach Leistung ein vielfaches meines Gehaltes zu.

Aber meine Frage bleibt.
Was für eine Ausblidung muss man genossen haben und welche herkulische Leistung muss man jeden tag vollbringen, um ein Einkommen von mehr als einer Millionen Euro pro Monat zu rechtfertigen.

Die richtige Wiege hilft da ungemein. Von 100 Topmanagern der deutschen Wirtschaft stammen 98 aus Familien, die schon von Haus aus Millionäre waren. Nur 2 von 100 stammen aus "normalen" Familien.
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28.10.2008 10:54 Uhr von El Indifferente
 
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@ZTUC: Die vier waren von den Reichsten noch die Ärmsten. Die anderen 24 konnten nichts unternehmen, weil ihre Namen sowieso jedes Jahr in der Liste der 300 reichsten Deutschen veröffentlicht werden. Diese vier haben den Einzug auf diese Liste knapp verpasst und konnten deshalb mit einer Verfügung drohen.

Allerdings hätte denen doch klar sein müssen, dass so eine Aktion ein gefundenes Fressen für die Presse ist. Die haben die Namen sowieso veröffentlicht. ich denke auch, dass man, wenn man zu den 28 reichsten Hamburgern gehört "eine Person des öffentlichen Lebens ist", wie man so schön sagt und damit leben muss in den Medien genannt zu werden.
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28.10.2008 11:10 Uhr von ZTUC
 
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@El Indifferente: Ab welchem Einkommen ist man denn eine "Person des öffentlichen Lebens"? Wenn jemand anonym sein will, soll ihm dieses Recht zugestanden werden. Wer keine Person des öffentlichen Lebens sein will, muss auch keine sein. Indem man viel verdient oder ein großes Vermögen hat, wird man nicht zwangsläufig zu einer solchen Person sondern es kommt darauf an, wie man sich gegenüber der Öffentlichkeit verhält.
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28.10.2008 11:18 Uhr von derSchmu
 
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Neid hin oder her wuerde hier nach Leistung und Verantwortung bezahlt bzw. kassiert werden, wuerde es wohl um einiges anders aussehen...

Abi kann jeder machen....nee is klar...Schulsachen und Schule kosten Geld...da muss die Familie auch schon mal finanziell recht gut betucht sein...naja als Mittelstaendig mind....Buecher, Federmaeppchen etc gibts ja net 100% vom Staat unterstuetzt...
...dazu kommt noch die geistige Reife eines Menschen, die er so in die Wiege gelegt bekommt, wie die Natur es moechte. Da kann er auch nix fuer, wenn er net schnell lernt und die Haelfte wieder vergisst...schwups ist er auffer Hauptschule...kann aber eigentlich nix fuer.

Topverdiener, Millionaere und Reingeborene.
Sicherlich sind die Gluecklichen diejenigen, die in so ein finanzielles Verhaeltnis reingeboren werden....von denen der Poebel am wenigsten haelt, weil nix getan, aber trotzdem die dicke Hose. Nun gehen wir mal davon aus, dass das die wenigsten sind, da ihre potentiellen Eltern die Kohle wohl selber noch verdienen und dann selten Lust auf Kinder haben...

Dann waeren da die Millionaere, die wohl durch einen unerwarteten Geldsegen aufgestiegen sind...nun denn, sie koennen wohl kaum mit Kohle umgehen und sind meistens schnell wieder unten oder aber, sie koennen damit umgehen und bleiben daher weitgehend normal.

Dann waeren da noch unsere achso hoch angesehen Topmanager?! Was fragte ein User? Welche Leistung rechtfertigt ein Gehalt von 1Mio/Monat?! Achja....ganz Einfach, das erfolgreiche Führen eines Unternehmens und das Tragen der vollen Verantwortung, wenn was in die Hose geht?! Merkt ihr noch was...ich mein die Finanzkrise sagt doch alles und in den letzten Jahre wurde es auch immer wieder klar...Gewinne wurden eingestrichen, aber wenn was daneben geht, wurde der Stuhl geraeumt und mehr nicht...ach doch...die Abfindung und Pension gabs natuerlich weiterhin...das is doch kein reiner Populismus, das ist doch Tatsache, da liegt der Hund begraben...wenn einer von seiner alten Firma ne Pension kriegt und die geht dann irgendwann Pleite kriegt er noch weiterhin Pension oder ( oder irre ich mich da)..wie kann das funktionieren?

Wie gesagt, die Frage nach der Menge, die einer verdient ruehrt vom Neid her, ich wuerde eher fragen, wie viel einer leistet, dann is die Sache eigentlich in Ordnung...

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