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NRW: Integrationsminister fordert mehr Kirchen in der Türkei

Nach der Eröffnung der Moschee in Duisburg fordert der Integrationsminister Laschet (CDU) den Bau von mehr Kirchen in der Türkei. Damit könne die Türkei signalisieren, dass sie ebenfalls Interesse an einer Integration hat.

Der Minister fordert weiterhin, dass die Imame, die in den Moscheen in Deutschland lehren, auch in Deutschland ausgebildet werden, denn bisher wurden diese wie Diplomaten nur für bestimmte Zeit in Deutschland eingesetzt. Über dieses Thema hat Laschet mit dem Religionshüter Ali Bardakoglu diskutiert.

Ali Bardakoglu äußerte sich positiv zu der Forderung, eine Kirche plus Pilgerstätte in Tarsus, dem Geburtsort von Apostel Paulus, zu bauen. Um ernsthaftes Interesse zu zeigen, werden auch Kirchen in Antalya oder Alania gefordert, um Touristen den Besuch einer Kirche zu ermöglichen.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Nordrhein-Westfalen, Kirche, Türke, Integration
Quelle: www.welt.de

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27.10.2008 20:00 Uhr von majkl
 
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Wenn man so einige Türkisch Mitbürger hört muss es ja in der Türkei von Kirchen nur so wimmeln. Wenn das der Fall ist frage ich mich wieso mehr gefordert werden. Oder sind die vielen Kirchen nur lügen? Die Quelle gibt noch einiges mehr her was leider nicht hier rein passt.
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27.10.2008 20:24 Uhr von matbach
 
+18 | -3
 
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Aber dann bitte: eine hübsche riesige Pracht-Kathedrale mitten in Ankara.
Nicht ne unscheinbare Alibi-Mini-Kirche in einem Touristenzentrum.
Dann zeigt sich was die Sprüche des Herrn Bardakoglu wirklich wert sind.
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27.10.2008 20:43 Uhr von LoneZealot
 
+11 | -27
 
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27.10.2008 20:44 Uhr von matbach
 
+10 | -10
 
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Mit ner Volksabstimmung: kann man nicht die im Grundgesetzt verbriefte Religionsfreiheit aushebeln.
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27.10.2008 20:51 Uhr von matbach
 
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@LoneZealot: "Immerhin leben in Deutschland ca. 3,7 Millionen Muslime, Tendenz steigend! Diese Menge stellt eine nicht zu unterschätzende Wirtschaftsmacht dar!"

Können Sie das mit der Wirtschaftsmacht mal erläutern?
Von den 3,7 Millionen sind mindestens 1,5 Milionen Transferempfänger, und der Rest krebst überwiegend auch nur so am unteren Ende der Einkommenssala rum.
Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist diese Gruppe wohl eher ein klotz am Bein von Deutschland. Aber um dieses Thema geht es hier nicht.
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27.10.2008 21:06 Uhr von heavensdj
 
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@ kuemmelmonster: wenn ich könnte würde ich dieses statement 1 milliarde mal unterschreiben! Alle dürfen bei uns tun was sie wollen, wie sie es wollen und mit wem sie es wollen. ausser die Deutschen selbst.. aber pass auf wenn du mal ins ausland gehst, dort brauch nur einem dein geschicht nicht passen und schwupps hat man irgend einen Menschen missbraucht und wird ohne beweise fest gehalten, ab geschoben oder gleich zum tode verurteilt.

In deutschland begehst du als türke einfach einen Ehrenmord oder schlägst wehrlose rentner halb tot weil du ja ehh nur zu besuch bist und was macht man mit Gästen?

Richtiiiig, man dankt ihnen das sie da sind!

etwas am Thema vorbei aber das geht seit über 2 Jahren jetz so und die jenigen die an allem etwas ändern wollen bauen sich gegenseitig klecker Burgen die beim nächsten regen sofort im Arsch sind!


bb
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27.10.2008 21:16 Uhr von LoneZealot
 
+9 | -15
 
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@matbach: Gut, dann macht eine Volksabstimmung ob man Moscheen verbieten soll.

Macht am besten noch eine Volksabstimmung ob Synagogen abschafft werden sollten! Das bekommt man doch schon nach einem Tag sicher eine Millionen Stimmen zusammen ob die Volksabstimmung durchgeführt werden soll.

Immer ran!
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27.10.2008 21:42 Uhr von matbach
 
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@LoneZealot: aä, hab ich jetzt irgendwo eine Volksabstimmung gefordert?
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27.10.2008 21:47 Uhr von LoneZealot
 
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@ matbach: Ist ja gut, hab den falschen NICK kopiert.

Bitte fühl dich nicht angesprochen durch mein letztes posting.

Ich meinte facedings !
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27.10.2008 21:54 Uhr von Katzee
 
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Mehr Kirchen in der Türkei? Wie soll das gehen? Der christlichen Kirche ist es verboten, in der Türkei Immobilien zu besitzen und Kirchen zu bauen. Sie dürfen nicht einmal eigene Bankkonten führen. Und obwohl in der Türkei eigentlich Releigionsfreiheit herrschen sollte, kann es schon mal passieren, dass Christen aus dem Gottesdienst heraus einfach verhaftet werden, weil man ihnen missionarische Tätigkeiten unterstellt.

Wer sich für das Thema interessiert, kann das gerne einmal nachlesen:
http://www.spiegel.de/...
http://www.welt.de/...
http://www.moschee-schluechtern.de/...
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27.10.2008 21:55 Uhr von LH738
 
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WENN !!! Wir hier Moscheen für die Muslimen bauen , dann sollten die doch auch Kirchen für uns dort bauen !!!
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27.10.2008 22:09 Uhr von Raron
 
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Warum? Deutschland ist kein Land der Christen.
Sondern ein Säkularstaat. Zumindest will er sich das auf die Fahne schreiben...
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27.10.2008 22:38 Uhr von matbach
 
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@Raron: "Sondern ein Säkularstaat. Zumindest will er sich das auf die Fahne schreiben..."
Und genau das soll auch so bleiben. Daher will ich hier keine unaufgeklärten Islam. Der Islam akzeptiert auf Dauer keine Säkularisierung.
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28.10.2008 01:38 Uhr von kjlnik
 
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@europameister: spenden sollten auch nicht nötig sein.
niemand hat mehr geld als die katholische kirche
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28.10.2008 02:05 Uhr von jonadei
 
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Unverbesserlich: Wirklich witzig, vorgestern gab es den Artikel, dass die Moschee fertig ist, gestern, dass Ruettgers mehr davon will und heute, dass mehr Kirchen in der Tuerkei gefordert werden. Und es sind immer wieder die gleichen Pappenheimer hier, die den gleichen Mist von sich geben. Ich will nur mal ein paar Beispiele rausnehmen: "Islam unterstuetzt Ehremorde" - falsch, das tut er nicht. Das ist ein Volksbrauch (auch wenn das vielleicht das falsche Wort dafuer ist), der auch bereits vor dem Islam existierte, der allerdings durch hiesige Muslime mit in den Islam eingewebt wurde. Aber das hat nichts mit der Religion Islam zu tun. "Auslaender sind an der unteren Einkommensgrenze...Klotz am Bein, Transfer blabla usw." Falsch, denn ohne Auslaender wuerde in Deutschland mal nichts funktionieren. Ich weiss worauf der Post anspielt, auf isolierte, muslimische Gemeinden in irgendwelchen Grossstaedten in Bahnhofsnaehe, nur waere das sehr radikal potentiell wohlhabende, gebildete Auslaender immigrieren zu lassen und andere nicht. Abgesehen davon gibt es ein solches Praekariat auch genauso auf deutscher Seite, also ist so ein Kommentar sowieso hinfaellig und einfach nur polemisch. "Am besten eine richtig ´fette´ Kathedrale mitten in Ankara" - Wofuer? Es gibt in der Tuerkei nun mal weniger Christen als Muslime in Deutschland. Oder will das jemand aendern? Und das, was du forderst waere ein Machtsymbol und das ist nichts anderes als was der Duisburger-Moschee die ganze Zeit vorgeworfen wird. Sie ist aber mit Nichten ein Machtsymbol, sondern eine notwendige Einrichtung fuer deutsche und nicht-deutsche Muslime. Es ist also erstmal wichtig, die eigenen Argumentationen nicht gegen sich selbst zu wenden. "Islam vertraegt sich nicht mit Saekularismus" - Falsch. Das Land, ueber das die ganze Zeit hier gesprochen wird ist seit 1928 saekular. Also kann man sich solche Mutmassungen auch sparen.
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28.10.2008 09:53 Uhr von ZTUC
 
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Kirchen in der Türkei: Wenn es genügend Christen in der Türkei gibt, sollen die ihre Kirchen haben. Das ist aber ein Problem zwischen den türkischen Christen und den türkischen Staat. Deutsche sollten sich da nicht einmischen, wir können höchstens Vorbildfunktion übernehmen, indem wir hier Religionsfreiheit zu lassen und dazu gehört auch der Bau von Moscheen.
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28.10.2008 14:02 Uhr von Hawkeye1976
 
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Kirchen? Es gibt in der Türkei 100.000 - 120.000 Christen. Wozu da neue Kirchen bauen? Soll jeder Christ seine eigene haben?
Und warum soll das die Türkei als Staat machen? Die BRD finanziert ja auch keinen Moscheebau.

Und warum sollen wir uns immer Länder, in denen es um bestimmte Rechte noch nicht so gut bestellt ist, wie bei uns zum Vorbild machen, anstatt mit gutem Beispiel voranzugehen?
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28.10.2008 19:48 Uhr von matbach
 
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@Hawkeye1976: Dann stell ich jetzt mal die provokante Frage. Warum gibt es in der Türkei nur (noch) so wenige Christen?
Vielleicht weil das Missionieren bei Strafe verboten ist?
Weil alle christlichen Minderheiten (Armenier, Griechen) beinahe restlos rausgeschmissen wurden?
Noch mal zum Nachdenken. Bis vor 500 Jahren war die Türkei ein christliches Land.
In keinem muslimischen Land der Welt nimmt die Zahl der Christen zu!
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28.10.2008 22:02 Uhr von matbach
 
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@jonadei: "Auslaender sind an der unteren Einkommensgrenze...Klotz am Bein, Transfer blabla usw." Falsch, denn ohne Auslaender wuerde in Deutschland mal nichts funktionieren.

Was genau würde nicht mehr funktionieren (Jetzt mal nur auf die Muslime bezogen, denn um die geht es hier)?

Ich weiss worauf der Post anspielt, auf isolierte, muslimische Gemeinden in irgendwelchen Grossstaedten in Bahnhofsnaehe, nur waere das sehr radikal potentiell wohlhabende, gebildete Auslaender immigrieren zu lassen und andere nicht.

Das machen fast alle Länder dieser Welt so. Es ist schon fast kriminell gegenüber der einheimischen Bevölkerung das nicht so zu handhaben.

-- Abgesehen davon gibt es ein solches Praekariat auch genauso auf deutscher Seite, also ist so ein Kommentar sowieso hinfaellig und einfach nur polemisch. --

Die Menge machts. Von 100 Moslems gehören 30-50 zum Prekariat, von 100 Deutschen 10.

-- "Islam vertraegt sich nicht mit Saekularismus" - Falsch. Das Land, ueber das die ganze Zeit hier gesprochen wird ist seit 1928 saekular. Also kann man sich solche Mutmassungen auch sparen. --

Sie wissen doch so gut wie ich, dass die Türkei nur vom Militär abgehalten wird sich zu einem islamistischen Staat zu entwickeln. Wenn man das Volk wirklich frei wählen lassen würde, wäre die Türke schon lange kein saekularer Staat mehr.
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29.10.2008 02:27 Uhr von jonadei
 
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@matbach: ´Was genau würde nicht mehr funktionieren (Jetzt mal nur auf die Muslime bezogen, denn um die geht es hier)?´

Eine Auschliessung einzelner Bevoelkerungsgruppen ist gegen das Grundgesetz der Gleichbehandlung. Demnach sind Einwanderer egal welcher Einkommensklasse, Bildung, Nationalitaet und Religion gleichberechtigt in Deutschland zu leben und zu arbeiten.
Was wir von Zuwanderung und Multikulturialitaet haben, erklaert sich ja von selbst. In Deutschland gibt es einen drastischen Bevoelkerungsrueckgang von etwa 1-2%/Jahr. Ohne Zuwanderung wuerden man die benoetigten Mannkapazitaeten nicht mehr erfuellen koennen. Was oft vergessen wird, aber leider wahr ist, Zuwanderung findet meist im Erwerbsalter statt, weshalb der Staat finanziell davon profitieren kann.

´Das machen fast alle Länder dieser Welt so. Es ist schon fast kriminell gegenüber der einheimischen Bevölkerung das nicht so zu handhaben.´

Wenn ich verbessern darf, jedes Land selektiert Leute fuer die Einwanderung, nicht nur ´fast jedes Land´. Das ist auch wichtig, da eine unkontrollierte Zuwanderung nicht funktionieren wuerde. Hierbei wird natuerlich erstmal geprueft, welche Zuwanderungswilligen fuer Deutschland foerderlich sind und natuerlich werden auch persoenliche Hintergruende geprueft.
Und um zu widersprechen, es waere ´kriminell´, wenn man Zuwanderung stoppen moechte wie es momentan in Australien der Fall ist, obwohl dieses Land wie kein anderes auf Einwanderer angewiesen ist.

´Die Menge machts. Von 100 Moslems gehören 30-50 zum Prekariat, von 100 Deutschen 10.´

Solche Polemik muss man nicht beantworten. Das ist einfach disqualifizierend.

´Sie wissen doch so gut wie ich, dass die Türkei nur vom Militär abgehalten wird sich zu einem islamistischen Staat zu entwickeln. Wenn man das Volk wirklich frei wählen lassen würde, wäre die Türke schon lange kein saekularer Staat mehr.´

Falsch, die Tuerkei besteht aus zwei Volksgruppen. Auf der einen Seite die gebildete, kemalistische, areligioese Elite in den Grossstaedten und auf der anderen Seite die unpolitische, religioese meist sunnitische Gruppe in laendlichen Regionen, welche den absoluten Grossteil der Bevoelkerung stellen. Eine Trennung von Religion und Staat bzw. eine Kontrolle der Religion vom Staat ist seit Atatuerk forciert und indoktriniert worden.
Die Putsche, von denen sie reden, und ja es wurde oft geputscht waren nicht religioes zu verantworten, sondern hatten mehr mit Machtpolitik zu tun. Das liegt daran, dass es in der Tuerkei, wie in keinem anderen Land der Welt uebrigens, eine Art politisches Triumvirat wie damals im alten Rom gibt. So ist de jure zwar die gewaehlte Partei in der Regierung, welche allerdings stark von der sich selbst waehlenden Judikative und natuerlich dem nationalistischen Militaer kontrolliert wird. Die Putsche entstehen natuerlich immer dann, wenn eine dieser drei Gruppen mehr Macht fuer sich beansprucht. Das ist uebrigens auch der Grund dafuer, dass dieser Marco, welcher angeblich diese Englaenderin unsittlich behandelt haben, selbst auf Druck der deutschen Regierung nicht freigesetzt wurde. Die isolierte Machtbasis der Judikative spiel in der Tuerkei eine entscheidende Rolle auch zum Erhalt des Saekularismus.
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29.10.2008 20:35 Uhr von matbach
 
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@jonadei: "Eine Auschliessung einzelner Bevoelkerungsgruppen ist gegen das Grundgesetz der Gleichbehandlung. Demnach sind Einwanderer egal welcher Einkommensklasse, Bildung, Nationalitaet und Religion gleichberechtigt in Deutschland zu leben und zu arbeiten."

Also ich würde es so handhaben:

Bei jedem einzelnen Einwanderer ist zu beurteilen:

1. Ob er von der Qualifikation hier nachgefragt wird. Ob also davon auszugehen ist, dass er seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und für das Land keine dauerhafte ökonomische Belastung ist. Anatolische Ziegenhirten werden nicht benötigt.
Übrigens auch dann nicht wenn die deutsche Bevölkerung abnimmt.
Wer nach der Einwanderung für längere Zeit von Transferleistungen abhängig ist -> tschüss

2. Ob er zentrale Werte wie Gleichberechtigung der Geschlechter, Meinungsfreiheit (auch bezüglich des Propheten), Gewaltlosigkeit teilt. (damit dürften die meisten strengen Moslems oder Traditionalisten so ihrer Probleme haben). Wer die deutsche Lebensart demonstrativ ablehnt --> Tschüss

3. Ob er gewillt ist sich zu integrieren. Zu testen wären die Fortschritte mit regelmässigen Sprachtests. Werden die Mindestanforderungen hier unterschritten ist davon auszugehen dass der Integrationswille oder die Fähigkeit fehlt. -> tschüss

4. Bei Gewalt-Verbrechen -> tschüss

Wer dann übrig bleibt hat gute Chancen sich hier zu integrieren und wäre ein Gewinn für das Land
So in etwa läuft das in den meisten klassischen Einwanderungsländern. Die werden schon wissen warum.
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30.10.2008 01:55 Uhr von jonadei
 
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@matbach: ´1. Ob er von der Qualifikation hier nachgefragt wird. Ob also davon auszugehen ist, dass er seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und für das Land keine dauerhafte ökonomische Belastung ist. Anatolische Ziegenhirten werden nicht benötigt.
Übrigens auch dann nicht wenn die deutsche Bevölkerung abnimmt.
Wer nach der Einwanderung für längere Zeit von Transferleistungen abhängig ist -> tschüss´

Oekonomische Belastung ist ein Einwanderer meist nicht. Wie gesagt, die meisten wandern im Erwerbsalter ein und bestreiten ihren Unterhalt selbst, der Staat hat keine Kosten fuer die davorgehende Erziehung, Bildung etc aufwenden muessen.
Das Mass der Bevoelkerungszahl war auch nur ein Hinweis darauf, dass wir laengerfristig ohne Einwanderung keine Chance haben. Akut stellt es keine Gefaehrdung dar, weshalb deswegen keine Leute ohne Auflagen einwandern koennen.
"Laengere Zeit"? Ich komm mit dem Gedanken nicht klar, dass jemand ohne boese Absichten nach Deutschland kommt, sich hier ein besseres Leben ermoeglich will, aber keine Stelle findet, weil er seine Qualifikation hier nicht einsetzen kann. Es gibt natuerlich immer wieder schwarze Schafe unter Einwanderern, welche das System ausnutzen, aber das sind relativ wenige an der Gesamtzahl der Einwanderer. Das System wird von jeder Bevoelkerungsschicht wenigstens versucht ausgenutzt zu werden, weshalb man den Leuten auch keinen moralischen Vorwurf machen kann. Eine Abschiebung kommt fuer mich nur im aussersten Fall in Frage.
"Deutsche Lebensart"
Bin ich absolut dagegen, dass als Massstab zu definieren. Es ist auch ok das demonstrativ abzulehnen. Was allerdings verlangt werden muss, ist allerdings die Einhaltung der Gesetze, demokratische Grundeinstellung, Menschenrechte mit all ihren Facetten. Lebensart ist etwas kulturelles und man kann von keinem Immigranten erwarten, dass er sich assimiliert. Er hat seine eigene Kultur, seine Herkunft und ist demnach genauso wuerdig in diesem Land zu leben wie jeder andere auch.
Ich muss Ihnen schon einmal vorhalten, dass solche Hypothesen und Forderungen, die Sie hier stellen fuer meine Geschmaeker ueberhaupt nichts mit Gleichberechtigung oder Toleranz zu tun haben.
Auch ist unter diesen Umstaenden, wenn ein Einwanderer sich an ihre Praemissen hielte, nicht unbedingt ein Gewinn fuer Deutschland, sondern vielmehr ein Verlust, weil er seine eigene Kultur abstreift, nur um sich anzupassen.
"Sprachtests"
Ein Sprachtest ist wichtig, aber auch nur einmal. Denn ohne Fertigkeiten der Sprache ist ein Einwandern ohnehin nicht moeglich. Demnach brauch man den Immigranten auch nicht weiterhin zu stigmatisieren und zu kontrollieren, indem man ihm weitere Pruefungen auferlegt. Das ist in meinen Augen Bloedsinn, vor allem kostet es Geld.
"Gewaltverbrechen"
Sie sprechen auf die Debatte Arabellpark Muenchen - Roland Koch an? Ich kann Ihnen sagen, dass ich in diesem Punkt absolut gegen eine Abschiebung bin. Das liegt in meinen Augen daran, dass dem Menschen, der ein Gewaltverbrechen aus welchen Gruenden auch immer begangen hat, damit nicht geholfen ist, ihn abzuschieben und damit eventuell seine Familie und Freunde in Sippenhaft zu nehmen. Und was wesentlich entscheidender ist, warum sollte sich das Herkunftsland um den Gewaltverbrecher kuemmern, wenn er eventuell nur dort geboren ist, aber den Grossteil seines Lebens in Deutschland verbracht hat. Andersrum ist es fuer das Herkunftsland ebenso eine Belastung, der Gewaltverbrecher koennte dort weitere Taten begehen und es waere keinem geholfen.
Ich kann das Thema noch weiter auffalten, aber ich glaube Sie haben verstanden. Meine Loesung zu diesem Punkt heisst Resozialisierung. Der Staat betreut jetzt schon etliche Projekte zur Wiedereinfuehrung von Gewalttaetern in die Gesellschaft und die Rueckfallquoten sind wesentlich geringer als nach einem Gefaengnisaufenthalt - gerade bei jugendlichen Straftaetern, die eine Perspektive aufgezeigt bekommen (Ausbildungsplatz o.Ae.) Das mag fuer Sie im ersten Augenblick suspekt klingen, da es teurer als ein Gefaegnisaufenthalt ist. Ja, das stimmt, allerdings wuerde der Taeter im Anschluss mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Gewinn fuer die Gesellschaft und seine Wiedergutmachung erbringen. Es geht hier um Fairness und Moral, matbach, nicht darum Exempel zu statuieren, genauso wenig den grossen Polizeistaat raushaengen zu lassen, der Immigranten Regeln auferlegt, welche nicht einmal von Deutschen erfuellt wuerden. Immigranten haben in erster Linie keine Schuldigkeit und sollten demnach auch so behandelt werden. Das entnehme ich aber in keinem Ihrer Saetze.
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30.10.2008 12:10 Uhr von metin2006
 
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Was ist das für eine dämliche Forderung??? Wie ein kleiner Junge, wenn du bei mir dann ich bei dir.
Ich denke, dass das reiner Populismus ist. Wer soll das finanzieren, wenn keine Gemeinde besteht. Die Türkei auf jedenfall nicht. Wir finanzieren unsere Moscheen mit Spenden.
Dann muss auch eine Gemeinde existieren, die auch beten geht. Blind eine Kirche anfordern geht nicht.
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30.10.2008 12:15 Uhr von metin2006
 
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Jonedai: Wieso forderst du von vermeintlichen Migranten demokratische Grundeinstellung und die Einhaltung der Menschenrechte, wenn sogar einige Deutsche diese Einstellung nicht besitzen. Zuerst solltest du den Rechten Pennern diese Grundwerte beibringen, bevor du es von Einwanderern verlangst. Was soll der denken, wenn er sieht, dass er sich für diese Sache den Arsch aufreisst und der Einheimische eigentlich sich einen Scheissdreck um diese Werte schert.
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30.10.2008 15:31 Uhr von matbach
 
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@jonadei: Grundsätzlich habe ich hier eine etwas andere Sichtweise als Sie.
Bei Zuwanderung sollte es eine Voraussetzung sein, dass die aufnehmende Gemeinschaft vom Zuwanderer profitiert, zumindest aber nicht belastet wird. Tatsache ist aber dass ein erheblicher Anteil der Zuwander (z.B. aus Anatolien) von ihrer Qualifikation auf dem deutschen Arbeitsmarkt praktisch keine Chance haben. Wenn überhaupt konkurrieren sie mit der einheimischen Unterschicht um die schon heute sehr knappen einfachen Tätigkeiten. Eine Einwanderung in die Sozialsysteme lehne ich aber strikt ab.
Wenn sogar schon die Antragsformulare für staatliche Sozialleistungen auf Türkisch aufgelegt werden, dann stimmt irgendetwas nicht.
ich möchte nicht dass meine Steuergelder dafür verwendete werden Sozialfälle nach Deutschland zu holen und hier durchzufüttern. Das mag in Ihren Augen ungerecht und intolerant sein.

Genau so sehe ich das mit den Gewaltkriminellen. Hier geht es absolut nicht darum was für den Täter das beste und sozialste ist. Hier geht es einzig und alleine darum dass keine weiteren Taten begangen werden. Wenn eine Abschiebung möglich ist, dann ist diese Möglichkeit zu nutzen. Vielleicht kommen die Herkunftsländer besser mit diesen Früchtchen klar. Immerhin ist dort ein kompletter Neuanfang möglich.

Vielleicht können Sie mir ja doch irgendein erfolgreiches Modell bezüglich Multikulti nennen. Am besten eines mit einer arabisch/türkisch/moslemischen Minderheit. Ich kenne jedenfalls keines. Überall dieselben Probleme. Irgendwann muss man doch auch mal die Realität zur Kenntnis nehmen. Es passt halt einfach nicht zusammen.

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