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Italien: Schwangere wurde von Flugliste gestrichen, weil sie kein Attest hatte

Katharina B. (31) war mit ihrer Familie in Italien, um Urlaub zu machen. Auf dem Flughafen beim Rückflug dann die Überraschung: Die Fluggesellschaft strich sie von der Passagierliste und sie bekam postwendend ihr Gepäck zurück, weil sie kein Flugtauglichkeits-Attest eines Arztes bei sich hatte.

Eine Stewardess erklärte, sie müsse sich ein entsprechendes Papier, das nicht älter als fünf Tage sein darf, in Italien besorgen, um nach Hause zu fliegen. Dies ist in Italien jedoch nicht möglich, weil Schwangere sich dort in Kliniken registrieren müssen, um gynäkologisch behandelt zu werden.

Ein Airportarzt konnte nicht helfen, man benötigte weitere zwei Stunden, um einen Klinikarzt zu finden, der ein handschriftliches Dokument ausstellte. Wie er sagte, hätte es keine Gültigkeit, da die Schwangere dort nicht registriert sei. Sie flog am Tag darauf, ohne dass die Fluglinie sie kontrollierte.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Italien, Schwangerschaft, Schwan
Quelle: www.dailymail.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 13:17 Uhr von borgworld2
 
+19 | -8
 
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pfff: Ok, das ganze würde dann erstmal bei meinem Anwalt landen und ich würde zusehen von der Fluggesellschaft Schadenersatz zu bekommen.
Die spinnen doch!
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27.10.2008 13:22 Uhr von no_names
 
+28 | -1
 
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Da hat wohl jemand bei der Buchung geschlafen denn es ist eigentlich bei jeder Fluggesellschaft so, dass man ab dem 7. Schwangerschaftsmonat als Risiko eingestuft wird und entsprechende ärztliche Papiere vorlegen muss. Die Aufklärung hierüber hätte somit schon in Deutschland passieren müssen. ==> ab zum Anwalt.
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27.10.2008 13:24 Uhr von funeraldiner
 
+20 | -0
 
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Es ist letztendlich nachvollziehbar Natürlich klingt es drakonisch, eine Schwangere abzuweisen...
ABER:
die Möglichkeit, dass die Wehen während des Fluges einsetzen besteht und man kann nicht immer davon ausgehen, dass ein Arzt oder eine Hebamme an Bord sind. Von daher tut die Fluggesellschaft daran Recht, dieses Risiko vorzubeugen.

Postwendend heißt es, wenn Komplikationen durch eine Geburt im Flugzeug ( die vielleicht das Leben des Kindes bedrohen könnten), "Warum hat die Fluggesellschaft die Frau überhaupt Fliegen lassen?" Deswege denke ich, dass die Maßnahme ihren Sinn hat.

Dass es Probleme gab lag ja auch vielmehr am bürokratischen Apparat.
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27.10.2008 13:27 Uhr von vitamin-c
 
+6 | -2
 
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Und da denkt man: den ganzen Bürokratiemist gibt es nur bei uns in Deutschland.
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27.10.2008 13:30 Uhr von sanfrancis
 
+4 | -11
 
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ich hätte: jetzt auf die USA getippt
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27.10.2008 13:57 Uhr von tafkad
 
+12 | -1
 
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Die Airline hat: 100% richtig gehandelt. Wenn man mal mitbekommt, wer alles fliegt ohne das er es darf(z.b. Leute die gerade OP´s hinter sich haben usw.), so kann ich das vollkommen verstehen, das Sie abgewiesen wurde. Wäre nicht das erste mal das irgendwas in der Luft passiert und die Maschine zwischenlanden muß, weil jemand der nicht ins Flugzeug gehört Probleme bekommen hat und ein Rettungseinsatz stattfinden muß. Der ja auch nicht kostenlos ist und von der Krankenkasse getragen werden muß.
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27.10.2008 14:00 Uhr von tafkad
 
+8 | -0
 
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@borgworld2: Die Klage würdest Du zu 100% verlieren, ließ Dir mal die Transportbestimmungen der Airlines durch, Du hast selbst darauf zu achten das alle Papiere usw. vorhanden sind. Und ob Du es glaubst oder nicht, die Airline hat sogar das recht Dich wenn Du schon im Flugzeug bist wieder rauszuschmeißen.
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27.10.2008 14:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Sicherlich absolut korrekt aber wenn frau im Oktober 2007 eine Reise für August 2008 gebucht hat wusste sie noch nichtmal, dass sie August im 7. Monat schwanger sein wird.
Hätte ich jetzt nicht geahnt, dass man dies ärztlich der Fluglinie zur Unbedenklichkeit attestieren muss.
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27.10.2008 14:21 Uhr von borgworld2
 
+2 | -0
 
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@tafkad: Das kommt erstmal auf den Anwalt an, da sind schon ganz andere Sachen gelaufen wo man sich dann aussergerichtlich geeinigt hat.
Die Frau hat die Presse auf ihrer Seite und da wird sich die Fluggesellschaft umschauen, damit sie da nen guten Eindruck macht.

Ausserdem das war die 31. Woche, da kann sie bei vielen Fluggesellschaften noch einfach so mitfliegen.
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27.10.2008 14:22 Uhr von CramO
 
+3 | -0
 
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Na ja, dass wirklich Schlimme ist doch: Sie wurde auf dem Hinflug nicht kontrolliert und durfte so den Flug antreten, wenn man mal ihren Zustand (in der Quelle) anschaut.
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27.10.2008 14:27 Uhr von ZTUC
 
+4 | -4
 
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schwanger fliegen: Muss man denn jetzt auch noch schwanger im Flugzeug sitzen und überall hinfliegen. Mit bissl Nachdenken wäre die Frau doch nie zu so einem Urlaub angetreten.
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27.10.2008 15:43 Uhr von Daveman007
 
+3 | -0
 
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@ thomashambrecht: was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Sie musste ja das Attest nicht vorlegen bei der Buchung, sondern vor Antritt des Flugs, und wenn sie mitgedacht hätte, dann hätte sie sich zeitgerecht das Attest geholt und alles wäre kein Problem gewesen, denn wie groß wäre der Aufschrei gewesen, wenn das Kind an Bord zur Welt gekommen wäre, dem Kind und/oder der Mutter etwas passiert wäre und die Fluglinie sich vorhalten lassen müsste nicht ordnungsgemäß gehandelt hätte?
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27.10.2008 22:03 Uhr von Bluti666
 
+0 | -0
 
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@vitamin-c: Denkste, meine Schwester lebt in Italien, da ist es mit der Bürokratie und auch anderweitig noch nen Zacken schärfer als hier...
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27.10.2008 22:40 Uhr von tafkad
 
+1 | -0
 
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@borgworld2: Die Presse auf Ihrer Seite? Die Presse will doch nur eines, schnell ne Schlagzeile. Denen käme es doch gerade recht wenn da was passiert wäre. Von daher würde ich die nicht als auf Ihrer Seite einstufen. Und ums einfach zu sagen, aus erster Hand weiß ich das schon sämtliche von ähnlichen Klagen verloren wurden. Nicht umsonst stehen solche Sachen in den Bestimmungen und da hat die gute Frau sich selbst zu informieren. Wie war das nochmal, unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Im übrigen, selbst in den USA wäre so eine Klage auf verlorenen Boden da dies in den Transportbestimmungen steht.
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28.10.2008 02:38 Uhr von Dracultepes
 
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Wäre während des Fluges was passiert hätten alle nach einem Sündenbock bei der Airline gesucht.

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