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Glattwale: Vom Aussterben bedrohte Meeresriesen

Etwa 400 Glattwale, von Walfängern auch als "richtige Wale" bezeichnet, leben noch in den Meeren vor den Küsten Nordamerikas. Die 40 bis 70 Tonnen schweren Säugetiere sind durch Kollisionen mit Frachtschiffen bedroht oder sterben in den Fangnetzen der Fischerboote.

Im 16. Jahrhundert waren die Ozeanriesen wegen ihres Specks, das zu Lampenöl verarbeitet wurde, fast ausgerottet. Begehrter bei den Menschen sind jedoch noch die Barten (bis drei Meter langes Gewebe im Oberkiefer), das bei der Nahrungsaufnahme der Tiere wie ein Sieb wirkt.

Als 1935 die kommerzielle Jagd verboten wurde, erholten sich die Bestände der Meeressäuger langsam. Ein Forscherteam aus dem New England Aquarium in Boston hat ein Archiv mit 390.000 Fotografien angelegt, das über die Wege der Wale und deren Entwicklung Auskunft gibt.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erbe, Aussterben
Quelle: www.spiegel.de

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