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Ex-Astronaut Edwin Aldrin: Mars sollte bevölkert, nicht besucht werden

Edwin "Buzz" Aldrin war im Jahr 1969 der zweite Mensch auf dem Mond und hat jetzt seine eigenen Ansichten über bemannte Expeditionsflüge zum Mars geäußert.

Es erscheint ihm nicht sinnvoll, Raumfahrer den Problemen eines Fluges zum Mars auszusetzen, um sie dann nach spätestens eineinhalb Jahren wieder die Rückreise antreten zu lassen. Der 78-Jährige geht davon aus, dass sich genügend Astronauten freiwillig für ein "One-Way-Ticket" melden würden.

Da auf dem Mars genügend Wasser zur Verfügung stünde, sollte die Kolonisierung kein Problem sein. Die erste Gruppe von Mars-Migranten könnte aus fünf oder sechs Menschen bestehen und stetig erhöht werden.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Mars, Astronaut
Quelle: www.para-news.de.

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 09:08 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Gute Idee aber noch etwas zu verfrüht. Man sollte schon erstmal vor Ort die tatsächlichen Gegebenheiten prüfen und darauf die Ziele richten.
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27.10.2008 09:34 Uhr von Raptor667
 
+9 | -2
 
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vorallem was wollen die auf dem Öden Felsklotz?
Den ganzen Tag in einem Raumanzug rumlatschen find ich nicht grad berauschend...ja ich weiß...kein Pioniergeist bla bla bla...sorry...aber ich leb lieber hier...wo ich raus kann in den Wald mit meinem Hund..ohne Raumanzug...
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27.10.2008 09:35 Uhr von Matt-Auriga
 
+3 | -1
 
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schöne idee: aber wer will denn freiwillig (bei unserem stand der technik) ein leben auf dem mars beginnen. sicher würde jeder astronaut seine 50m² wohnung bekommen :D
zukunftsmusik
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27.10.2008 10:09 Uhr von ZTUC
 
+4 | -0
 
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hängt von den Frauen ab: Ob den Mars zu kolonalisieren, sollte man natürlich für Nachfahren sorgen, daher müssen ja wohl auch Frauen mit. Je nachdem, was da für ein Angebot vorherrscht, könnte man sich überlegen, da mitzumachen.

Nebenbei könnte man da oben seinen eigenen Staat gründen und sich von irdischen Zwängen befreien.

Im Raumanzug muss man auch nicht ständig rumlaufen sondern nur außerhalb der Behausungen (wie das auf der ISS ja auch der Fall ist).
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27.10.2008 11:53 Uhr von bolitho
 
+3 | -0
 
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Ein mutiger und konsequenter Schritt.
Die Verhältnisse sind so daß vor allem ein Kälteschutz und ein Atemgerät notwendig sind; aufgrund des geringen atmosphärischen Drucks ist zumindest Anfangs ein Schutzanzug wie der eines U2-Piloten erforderlich. Die geplante atmosphärische Umwandlung könnte das zu 95% vorherrschende CO2 in Sauerstoff umwandeln, daß der Boden bepflanzbar ist scheint sicher.
So gesehen wären die ersten Siedler nicht viel "schlimmer" dran als die Polarforscher heute - und die ersten Entdecker waren damals genauso ins Unbekannte aufgebrochen mit wenig Chancen die Heimat wiederzusehen. Hier kommt aber die geringere Anziehungskraft (etwa 4/10 der Erdschwere) erschwerend dazu - was paradox klingt, aber: wer sich aber über einige Jahre an die geringe Schwerkraft gewöhnt hat wird wohl nie wieder auf der Erde leben können, der sich einstellende Knochenschwund ist nur schwer reversibel.
Über die physikalisch/chemischen Verhältnisse auf dem Mars wissen wir schon sehr viel - zur Gründung einer zumindest über einige Zeit autarken Kolonie müßten es allerdings schon einige Dutzend Menschen sein um auch so etwas wie eine gesellschaftliche Struktur aufbauen zu können ohne die Menschen auf Dauer nicht leben können..
Wichtig aber auch wäre die Auswahl geeigneter Bewerber: es wäre eine echte Chance für Multi-Kulti aus Menschen die weit genug sind um zu begreifen daß sich eine solche kleine Gemeinschaft die Macht- Politik- Rassen- und Religionsspielchen wie hier bei uns nicht leisten kann.
Ob wir schon soweit sind?
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27.10.2008 12:25 Uhr von bolitho
 
+3 | -0
 
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@Schade, denn ich wäre sofort bei einer Kolonialisierung dabei...

Na, ich müßte mir das wirklich überlegen - wenn, dann in kompletten Familien. Eine Gesellschaft aus Einzelgängern die sich dann noch Hahnenkämpfe liefern....au weia...

Mit der Atmosphäre frage ich mich, da die Gravitation bei etwa 3,5m/s : 0,35G beträgt ob sich der derzeitige Artmosphärendruck von 6mbar nicht doch noch steigern läßt. Bei uns ist ja das Problem die Anreicherung von Stickstoff im Blut - daher waren die US-Kapseln ja mit reinem Sauerstoff gefüllt sodaß bereits ein Druck von rd. 1/10 der Erdatmosphäre für den notwendigen Partikeldruck in der Lunge ausgereicht hat. Nicht nur der Planet wird sich dem Menschen anpassen - umgekehrt wird es genauso sein, und daher denke ich daß schon nach relativ geringer Zeit nicht einmal mehr ein Druckanzug sondern nur Kälteschutz (für meine Frau einen beheizbaren Anzug... ;-)) ) und Atemgerät notwendig sein wird solange die Atmosphäre nicht genügend Sauerstoff enthält - und das wird, wie Du schon geschrieben hast eine kleine ewigkeit dauern. aber auch der Mensch ist nicht an einem Nachmittag entstanden...
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27.10.2008 15:31 Uhr von bolitho
 
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Das wäre deine Chance gewesen welche Chance?
Auff`n Sandwurm? Oder rennen auf dem mars auch schon blonde Nazi-Klone rum? Dann überleg ich mir das nochmal..
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27.10.2008 16:45 Uhr von Aceraka
 
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Gesetze?! ich glaube das würde auf dauer zu einem Horrortrip werden. Und mir tut schon jetzt die Frau leid die da mit macht. Hier auf der Erde passieren schon genug schlimme Sachen, aber ich könnte mir vorstellen, das dort auf dauer schnell viele Hemmungen fallen und unter umständen schnell Gewalt regieren könnte.

Ich meine, selbst wenn sie nur zu 6. sind.. und vllt nur 1 oder 2 Frauen.., glaubt mir, die Kerle werden da garantiert mit der weile schnell agressiv, wenns um sexuelle dinge geht. Kann mich zwar täuschen aber ich vermute es stark. Und wer will das schon kontrollieren? Rückzugsmöglichkeiten wird es dort sicher auch nicht groß geben und eben mal die Polizei rufen ist da auch nicht... also ich würde da garantiert nicht mitmachen und ich hab schon jetzt angst um die Frauen die sowas mitmachen...
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28.10.2008 00:13 Uhr von simonl
 
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@Aceraka: nicht alle männer sind so, es wäre unfair zu verallgemeinern. das ist so als wenn ich schreiben würde dass die ersten zwei frauen auf dem mars eine riesige intrige starten würden um sich gegenseitig auszustechen damit SIE alle männer für sich erobern können ;)

gibt es zwar alles, aber sind ja zum glück nicht alle menschen so. und hoffen wir mal dass die astronauten intelligent genug sind ihre mitmenschen (auch die weiblichen) respektvoll genug behandeln werden und man nicht den übelsten dreck aus der unterschicht dahin schickt, wenn es mal so weit sein sollte.
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28.10.2008 13:02 Uhr von bolitho
 
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Interessanter Aspekt der aber wohl auch schon bei den Mondlandungen berücksichtigt wurde. Kritisch wäre es nur bei sehr starker Sonnenaktivität gewesen.
Auch wir auf der erde bekommen unser quantum an kosmischer strahlung ab - besonders beim Fliegen. Daher werden die Besatzungen der Dauerbelastung wegen untersucht.
Nun ist der Mars aber auch´n büschen weiter weg von der Sonne...
Ich denke daß auch diese Aspekte bei der Planung Berücksichtigung finden.
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28.10.2008 16:39 Uhr von DerBibliothekar
 
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Warum nicht beides: Geld und Zeit sollten wir genug haben....

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