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München: Auch der Zoo Hellabrunn verkalkulierte sich mit Lehman Brothers

Der Zoo hatte 200.000 Euro von seinen Rücklagen auf ein bestimmtes Anlagepapier bei der Pleite-Bank Lehmann Brothers gesetzt. Von dieser Anlage werden wohl nur 40.000 Euro übrig bleiben. Aber die Fressnäpfe bei Gorilla & Co im Zoo Hellabrunn sind noch gefüllt.

Eine Kapitalrücklage von acht Millionen Euro lassen den kaufmännischen Direktor Walter Schmid weiterhin ruhig schlafen. Diese hatte 400.000 Euro Zinsen gebracht, womit der Verlust ausgeglichen werden kann. Ein weiterer Verlustanleger bei Lehmann ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag.

Sie muss 2,9 Millionen Verlust verschmerzen. 281 Millionen Euro sind, so die Vorstandssprecherin der Gewofag, Maria Knauer, bei aktuell noch bestehenden Bankinstituten angelegt. Bei der Fehlspekulation spricht man von einem "Wertberichtigungsbedarf".


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Zoo, Lehman Brothers
Quelle: www.abendzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 08:43 Uhr von Yuggoth
 
+7 | -0
 
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Welche Bank hat sich eigentlich eine goldene Nase mit dem Verkauf der Lehmann Papiere verdient? Diese Anlageberater sollten mal eine Kuschelstunde mit den Wwanderameisen bekommen.
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27.10.2008 09:46 Uhr von maki
 
+6 | -0
 
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Geiler Nebensatz. *rofl*: "...bei aktuell noch bestehenden Bankinstituten angelegt."

*daumenhochreck*
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27.10.2008 10:55 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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Was ich mich frage: Was machen die Banken eigentlich mit den vom Staat gebildeten Hilfen? Sollten damit nicht genau diese Einlagen gesichert werden? Es gäbe dann zwar keine Renditen, aber die Einlage selbst ist zurückzahlbar.
So zumindest hatte ich das verstanden.
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27.10.2008 12:57 Uhr von Smiling-Cobra
 
+2 | -0
 
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Ja ja: die Gier!
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27.10.2008 14:40 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -1
 
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Die, und noch viele andere die es nur nicht zugeben wollen.
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27.10.2008 22:26 Uhr von csu-mitglied
 
+0 | -0
 
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@rolf.w: also ich denke eher, dass mit der finanzspritze die verluste der banken aufgefangen werden sollen und dadurch evtl auftretende bankenpleiten abgewehrt werden sollen. wertpapier-anlagen unterliegen ja nicht dem einlagensicherungsfonds (nur sicht-, spar- und termineinlagen).
@yuggoth:
jede bank die wertpapiere von lehman brothers verkauft hat, hat sich eine goldene nase verdient. die bank verdient ja am sogenannten "ausgabeaufschlag" der sich von produkt zu produkt und von bank zu bank ändert.

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