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Australien denkt über Drosselung der Zuwanderung nach

Im Zuge der internationalen Finanzkrise will die australische Regierung offenkundig die Zahl der Einwanderer deutlich reduzieren. Die zuletzt stark gestiegenen Arbeitslosenzahlen seien der Grund für diese Ankündigung, wie Immigrationsminister Chris Evans erläuterte.

Allerdings dürften nicht alle australischen Unternehmen darüber begeistert sein. Trotz der steigenden Zahl von Erwerbslosen bestehe in einige Branchen noch immer ein Fachkräftemangel. Das aber lässt Evans kalt. "Wenn wir müssen, können wir den Hahn zudrehen", so der Minister.

Ursprünglich war für den Zeitraum 2008 bis 2009 ein Kontingent von 190.000 Zuwanderern geplant.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Australien, Zuwanderung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2008 01:15 Uhr von georgina.1988
 
+11 | -9
 
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mein traum: das unser staat mal solch eine gesunde entscheidung treffen würde,aber nein wir spenden,nehmen auf,und lassen die eigenen leute am ausgestreckten arm verhungern.
wir sind gast im eigenen land.eine schande!!!!!!
ich will immer noch meine mauer wieder,jetzt erst recht,aus dreifachem panzerglas......
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27.10.2008 01:54 Uhr von Jimyp
 
+4 | -2
 
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@georgina.1988: Zum ersten stimme ich dir zu, aber du willst die Mauer wieder, die Teilung Deutschlands?
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27.10.2008 02:32 Uhr von Marco Werner
 
+9 | -2
 
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@georgina.1988: Ich geh mal davon aus,daß 1988 dein Geburtsjahr ist. Welche Vergleichswerte kenntst du denn aus eigener Erfahrung,die dich die Mauer zurücksehnen lassen ? Daß Mullwindeln weicher waren als Pampers ? Oder schmeckten DDR-Schnuller besser als welche aus dem Westen ? *Ironiemodusaus*
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27.10.2008 06:47 Uhr von jonadei
 
+5 | -2
 
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Aus eigener Erfahrung: Momentan lebe ich in Perth an der Westkueste Australiens. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier, obwohl wahrscheinlich 50% der Einwohner Perths keine Australier sind, keine Auslaenderprobleme und eine gute Integration. Das funktioniert aber auch nur, weil hier ein unglaublicher Respekt und eine grosse Toleranz herrschen. Australien ist auf Immigranten angewiesen, um vor allem ihr Bildungssystem zu finanzieren, denn so kostet hier ein Undergrad-Studium pro Semester etwa 3000 Euro. Australien ist zu einem Bildungskontinent avanciert, so bleiben auch viele Absolventen gerne hier. Das ist die einzige Chance, die Australien noch hat sich weltpolitisch zu positionieren. Es ist eine lange Geschichte, die wahrscheinlich keinen interessiert, wie das hier zu geht, aber ich kann euch versichern, dass der Schritt die Einwanderung zu stoppen Australien mehr schaden als nutzen wird.
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27.10.2008 23:27 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+1 | -1
 
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@facedings: Genau!

Ich lebe seit 1 1/2 Jahren in Australien und kann das nur bestätigen. Grundsätzlich hat jeder Einwanderer KEINEN Anspruch auf irgendwelche sozialen Leistungen für die ersten zwei Jahre - selbst wenn es ein permanent resident ist. Das hält einem schon einmal die übelstens Schmarotzer vom Leib.

Desweiteren kostet eine Einwanderung nach Australien auch erst einmal einen kleinen Batzen Geld (je nach Einwanderungsantrag und Visa zwischen 800 und ein paar Tausend Euro).

Leute, die hier unangenehm auffallen (permanent resident oder nicht, australische Staatsbürgerschaft angenommen oder nicht - ist egal), werden des Landes verwiesen und die australische Staatsbürgerschaft wird ebenso wieder aberkannt, selbst wenn sie einst bewilligt wurde. Wenn man hier aufgenommen werden möchte, muss man sich schon an die Regeln halten - das sollte eigentlich selbstverständlich sein (nicht so in Deutschland).

Soweit ich aber die News in Australien vernommen habe, sagt die OPPOSITION, dass diese Massnahme von Nöten ist. Das heisst noch lange nicht, dass es auch so kommt. Die hohe Zahl der Einwanderer wirkt sich nicht nur auf den Arbeitsmarkt aus, sondern auch auf den Immobilienmarkt. Wenn man ein Haus mieten möchte, hat man dort soviele Bewerber, dass diese sich gegenseitig überbieten, nur um an ein Haus zu kommen. So sieht es auch mit den zum Verkauf stehenden Häusern aus. Zur Zeit werden Häuser für 450.000 AUD$ (und mehr!) zum Verkauf angeboten, die vor zwei Jahren noch für 320.000 AUD$ zu haben gewesen wären.
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31.10.2008 13:36 Uhr von Schwertträger
 
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Tja, aber in der RADIKALITÄT ihrer Lösungen sind sie auch nicht besser als wir hier in D.
Anstatt gezielt Fachkräfte einzukaufen, will dieser Evans alles stoppen.

Da haben die USA das schon geschickter gemacht, mit ihrer gezielt verteilten Greencard.

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