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Bald Bio-Diesel aus Grünalgen?

Die Forscher vom Departement für Meeresbiologie der Universität Wien untersuchen derzeit die Möglichkeit, Grünalgen zur Erzeugung von Biosprit zu verwenden.

Zu diesem Zweck testen die Wissenschaftler verschiedene Arten Algen aus verschiedenen Gebieten auf deren Fettgehalt. Eine Unterart der Grünalge Botryococcus kommt zum Beispiel auch in Ölschiefer vor und scheint dadurch sehr geeignet zu sein.

Ein großer Vorteil wäre auch, dass durch die Verwendung von Grünalgen, keinerlei Ackerflächen verloren gehen, die viel dringender zur Lebensmittelherstellung gebraucht werden.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Diesel, Bio
Quelle: www.g-o.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2008 17:54 Uhr von majkl
 
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Warten wir es mal ab ob dies funktioniert, wann dieser Diesel erhältlich ist und was er an der Tankstelle dann kosten wird. Oder aber es werden Gründe gefunden , die diese Art der Gewinnung wieder als schädlich entlarven.
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25.10.2008 21:39 Uhr von Babalou2004
 
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Nichts neues: das ist nichts neues!
Eine Firma hat folgendes entwickelt: in riesigen Plexiglasröhren ist Meerwasser und das mit Algen (Spirulina???) geimpft. Durch die hervorragende Lichtdurchlässigkeit von Plexiglas vermehren sich die Algen. In einem bestimmten zeitlichen Rhythmus wird geerntet. und daraus Diesel hergestellt.
Vorteil dieser Methode: diese Röhren können überall stehen, ob in Afrika oder Europa oder Asien oder ...
Es müssen also keine Lebensmittel für Sprit verwendet werden.Auch ist der Platzbedarf relativ gering
Babalou
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26.10.2008 01:27 Uhr von Il_Ducatista
 
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misstrauen: oweh oweh, da kommen doch bald wieder die grünen und finden heraus dass das unmoralisch ist, unethisch, den walfisch schädigt, den welthandel bedroht oder sonst was um den technischen fortschritt zu verhindern
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26.10.2008 11:48 Uhr von CHR.BEST
 
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Prima: Vielleicht werden wir dann in Zukunft mehrere Arten von Solarpanes auf dem Dach haben - eins für Strom/Warmwasser und eines für Biosprit. Die Frage ist nur, ob das ausreichen würde, um unsere individuellen Transportbedürfnisse zu befriedigen. Vermutlich werden wir uns in Zukunft disbezüglich deutlich mehr einschränken bzw. auf leichtere, effizientere Fahrzeuge umsteigen müssen.

Wie Babalou schon sagte, dieser Biosprit würde, wenn z. B. als Fassade verbaut, nicht in Konkurrenz mit Ackerflächen für Lebensmittel stehen, was besonders den ärmeren Ländern zugute käme.
Allerdings brauchen die Algen auch Wasser. Hierzulande sähe ich da kein Problem aber in Afrika ist Wasser fast immer Mangelware.

@ Il_Ducatista: Wie soll das den Walfisch schädigen können wenn die Algen an Land gezüchtet werden?
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26.10.2008 16:00 Uhr von domenicbitreactor
 
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Ölmultis: finden immer was dagegen, dass sich das nicht durchsetzt

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