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Schweiz: Muslimische Familie klagte gegen Schwimmunterricht in der Schule und verlor

Bis zum höchsten Schweizer Gericht haben die tunesischen Eltern von zwei Söhnen (elf und 13 Jahre) ihren Fall gebracht, das über die Rechtmäßigkeit von gemischt geschlechtlichem Schwimmunterricht urteilen musste. Sie führten an, dass im Islam keine leichtbekleideten Mädchen angesehen werden dürfen.

Obwohl das Bundesgericht in Lausanne 1993 anders geurteilt hatte, stellten sich verschiedene Schulbehörden quer und haben die Befreiung vom Schwimmunterricht nicht genehmigt. Jetzt aber entschieden die Richter, dass Geschlechtergleichstellung und Integration über der Religion stehen würde.

In seinem Schlusswort unterstrich der Präsident der II. Öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts, dass das Urteil nicht gegen moslemische Gläubige sei. Es soll damit vielmehr die staatliche Schule gestärkt werden, damit man den verordneten Integrationsauftrag durchführen könnte.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Familie, Schule, Muslim
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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84 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2008 15:13 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Manche Eltern sagen vielleicht den Kindern, dass sie nicht hierher gehören. Aber wenn sie schon in einem westlichen Land aufwachsen, dann mit allen Rechten und Pflichten, auch in der Schule. Wir müssen uns ja in islamischen Ländern auch anpassen. Was eine Umarmung oder Kuss da auslösen kann, ist ja nachzulesen. (Symbolbild für Schwimmunterricht Kinder)
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25.10.2008 16:15 Uhr von wellblechbrecher
 
+188 | -14
 
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Keine Frage der Anpassung sondern des Verstands! Wenn man auf halben Weg im Mittelalter steckengeblieben ist, wird der Schwimmunterricht schnell zur Qual.
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25.10.2008 16:25 Uhr von G.B.hindert
 
+75 | -23
 
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Um es wie Nelson zu sagen HAHA!!!
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25.10.2008 16:28 Uhr von Dangermaus
 
+118 | -7
 
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Da muss ich jsbach rechtgeben. Wenn wir uns in Islamischen Ländern aufhalten, gibt es auch Regeln und Gesetzt an die man sich halten muss als Ausländer.
Da kann ich auch nicht hinziehen und dann Klagen weil mein Kind dies oder das nicht soll.

Wenn sie in einem anderen Land leben, müssen sie sich anpassen.
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25.10.2008 16:30 Uhr von marc01
 
+26 | -3
 
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Raus: aus der Schweiz und zurück nach Tunesien. Dort können die Söhne am männlichen Schwimmunterricht teilnehmen.
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25.10.2008 16:37 Uhr von darQue
 
+53 | -6
 
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tja pech: ich finde jeder darf seinen glauben privat ausleben, wie er will, aber in solchen fällen gebe ich dem gericht absolut recht. schlimm genug, dass in der heutigen zeit glauben noch eine solch große rolle spielt
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25.10.2008 16:39 Uhr von syn0nym
 
+32 | -5
 
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@Maus: Seh ich genauso, wenn sie die Regeln und Gesetze aufgrund von, was auch immer, nicht akzeptieren, sollen sie doch dahin zurückgehen, wo Frauen in Burka baden...
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25.10.2008 16:43 Uhr von noalias
 
+34 | -8
 
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Lol? Wenn die das so wollen, können die gerne nach Tunesien gehen, aber hier oder in der Schweiz sollten sie sich anpassen O_o
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25.10.2008 17:06 Uhr von or_well
 
+26 | -4
 
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Wer in ein fremdes Land auswandert: - sollte sich den dortigen Gebräuchen und Gesetzen anpassen. Zumindestens in der Öffentlichkeit. Die meisten Migranten tun das ja auch. Den negativen Auswüchsen muss Einhalt geboten werden, wie es das Schweizer Gericht ja auch getan hat. Im Interesse der Mehrheit der Ausländer.
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25.10.2008 17:18 Uhr von Slightman
 
+32 | -6
 
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Ich könnt mich jedes mal aufregen wenn ich sowas lese.
"Sie führten an, dass im Islam keine leichtbekleideten Mädchen angesehen werden dürfen."

Klar, und in ein paar Jahren klagen die, dass sich die Schweizer Frauen nicht verhüllen, da im Islam keine leichtbekleideten Frauen angesehen werden dürfen.

Wieso ist der Islam eigl nicht schon längst ausgestorben? Ich meine, zum Fortpflanzen bedarf es doch unglücklicherweise den Anblick eines möglicherweise unbekleideten weiblichen Geschöpfs. Die armen Muslime müssten doch mittlerweile erblindet sein vor lauter nackter Haut, wie sie heutzutage überall gezeigt und verkauft wird.

Mein Mitleid! Böse, böse Welt.
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25.10.2008 17:21 Uhr von Great.Humungus
 
+32 | -3
 
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Religion sollte bis zum 18. Lebensjahr verboten werden, schließlich kann sie wie manche "Killerspiele" die Wahrnehmung und das Urteilsvermögen beeinträchtigen und in manchen fällen zum Tod führen.
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25.10.2008 17:34 Uhr von Babalou2004
 
+14 | -10
 
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Hallo syn0nym: -...baden die? Ist das nicht sündig? Könnte ja ein muslimisches Fischlein im Seelenheit gefährdet ein. Stell die vor, das arme Tier schwimmt versehentlich unter die Burka!!!! Entsetzlich!
Babalou
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25.10.2008 17:36 Uhr von wiener74
 
+13 | -10
 
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@facedings: Das Sprichwort:"Wenn Du was kannst, geh nach Canada, Australien, USA.....Wenn du nichts kannst geh nach Europa, vorzugsweise nach Deutschland." bezieht sich aber auf die fehlende Sozialstruktur ausserhalb von Europa..

Also ist das nicht unbedingt abwertend für Europa....
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25.10.2008 17:39 Uhr von Shakotai
 
+20 | -5
 
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Gute Entscheidung der schweizer Gerichte. Offenbar scheint es bei unseren Nachbarn an vergleichbarem zu kranken wie hier. Ich bin der Meinung, das zu solchen Thematiken grundsätzliche klare Linien gezogen werden solten. Dann kämen solche Thematiken wie hier Teilnahme am Schwimmunterricht oder die Kopftuchthematik in Deutschland (uvm.) grundsätzlich nicht mehr auf.
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25.10.2008 17:44 Uhr von dreamlie
 
+23 | -11
 
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wieder mein thema: wenn sie die integration haben wollen,müssen sie damit leben.ansonsten zurück nach tunesien.

ich denke genauso wie die schweizer,warum es deutschlannd nicht kapiert,kp.

ne da müssen ja noch moscheen her und weis der geier was,um es den ausländern so gemütlich wie möglich bei uns zu machen.

anderes land andere sitten,wer sich für ein anderes land entscheidet,muss wohl oder übel auch die religionen und gesetzte des anderen landes akzeptieren.

punkt aus fertig.

nicht das land passt sich dem*gast* an sondern umgekehrt.
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25.10.2008 17:54 Uhr von redtigger
 
+13 | -10
 
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Ich frage mich, wer eigentlich hat den Prozess bezahlt. Wohl kaum die Eltern will ich mal meinen. Da bezahlt der Staat Leute die sich um dessen Rechtssprechung einen Scheiß kümmern.

Da verlangen Sie doch allen ernstes ihre Bürgerrechte um Menschenrechte wieder abzuschaffen. Wenn Sie nicht wollen, dass ihre Kinder dorthin gehen, dann sollen sie Sie einfach eine Entschuldigung schreiben. Aber nicht gleich vor den Kadi ziehen.
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25.10.2008 17:55 Uhr von Hirnfurz
 
+17 | -5
 
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Zitat: "Sie führten an, dass im Islam keine leichtbekleideten Mädchen angesehen werden dürfen."

1. Entweder wegschauen oder
2. Bitteschön, sollen sie dorthin zurück, wo man den Islam auslebt. Was wollen sie dann hier?
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25.10.2008 18:08 Uhr von ftp392
 
+8 | -36
 
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25.10.2008 18:17 Uhr von CroNeo
 
+6 | -36
 
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25.10.2008 18:21 Uhr von cheetah181
 
+16 | -6
 
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dreamlie: Welcher Religion soll man sich denn in Deutschland anpassen?

Deutschland ist - zumindest theoretisch - säkular. Es können so viele Moscheen oder buddhistische Tempel gebaut werden wie entsprechende Religion will, solange sich an die Gesetze gehalten wird. In Schule und Politik hat Religion aber nichts zu suchen.
Von daher richtige Entscheidung.
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25.10.2008 18:29 Uhr von Onkeld
 
+16 | -6
 
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und religion steht: für mich immer und ewig am ende der nahrungskette.
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25.10.2008 18:48 Uhr von NetCrack
 
+15 | -3
 
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Also es ist mir neu das die Schweiz ein islamisches Land sein soll, deswegen kann man das Argument der Mutter schon mal getrost vergessen. Außerdem steht es den Eltern ja vermutlich auch in der Schweiz frei die Kinder nicht am Schwimmunterricht teilnehmen zu lassen. Aber stattdessen das gesamte Konzept des Schimmunterrichts juristisch anzugreifen, in einem nicht-islamischen Land wo der Schwimmunterricht selbestverständlich ist finde ich doch schon sehr arrogant und unangemessen.
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25.10.2008 19:31 Uhr von HoldOn
 
+18 | -4
 
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Gleichstellung? @ftp392
Wenn man sich bewußt aus dem Klassenverbund (=Gemeinschaft) ausschließt, will man nicht dazugehören und sich somit auch nicht integrieren.

Ich frage mich nur, wann endlich die muslemischen Frauen ihr Hirn gebrauchen und auf die Barrikaden gehen.
Die Tochter muss beim Schwimmunterricht einen Ganzkörperschwimmanzug tragen und der Sohn rennt im knappsten Tanga durchs Freibad - merken die nicht, dass da was nicht stimmt?
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25.10.2008 19:36 Uhr von Sieben77
 
+20 | -5
 
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Endlich: mal wieder ein deutliches Zeichen!
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25.10.2008 19:51 Uhr von dreamlie
 
+8 | -13
 
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@ cheetah: warum soll in deutschland überhaupt irgendwas von einem anderem land gebaut werden,und was hat ne fremde religion in deutschland zusuchen!?
ich verstehe es nicht!!!!!
wenn ich was anderes möchte,fahreich in den urlaub,weil interessiert bin an anderen religionen oder weil ich einfach mal was anderes sehen möchte.
doch wenn ich allein bei uns durch die stadt gehe,habe ich auf der einen ecke die türkei,nächste straße russland,und da um die ecke china oder thailand,wie auch immer.
urlaub wird einem vermiest wo man nur hin schaut.

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