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Manfred Krug hob gute Seiten der DDR hervor

Obwohl der 71 Jahre alte Filmschauspieler Manfred Krug ("Liebling Kreuzberg") selber Opfer der Stasi war, hat er nun in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" hervorgehoben, dass das Regime der DDR auch positive Seiten gehabt hätte.

"Jeder Mensch in der DDR konnte selbst seine Miete und die Grundnahrungsmittel bezahlen. Das war etwas Schönes und Beruhigendes", so Manfred Krug in der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Weiter meinte Krug, dass es in der DDR keine Bürger gab, die sich nur Gedanken gemacht hätten, wie sie noch reicher werden könnten. In der DDR gab es Krugs Worten nach keine schlipstragenden mit Krokodil-Ledertasche ausgerüstete, räuberisch veranlagte Menschen.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Seite, DDR
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2008 11:33 Uhr von matbach
 
+14 | -0
 
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naja: es gibt nichts absolut schlechtes und nichts absolut gutes.
Insofern hat alles auch Gute und schlechte Seiten.
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25.10.2008 11:57 Uhr von taps
 
+16 | -4
 
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@ Autor: Zur Formulierung:
Es muß "in der DDR" heißen. Die Ex-DDR ist das ehemalige Staatsgebiet der DDR nach dem 2. Oktober 1990. Da sich Herr Krug über die Zeit davor äußert, kann er nicht über eine Ex-DDR sprechen, da es diese zu der Zeit nicht gab.

Zu deinem seltendämlichen Kommentar:
Nein, wir dachten nicht an "die große Kohle der Westdeutschen". "Kohle" hatten wir genug. An was es fehlte, waren Konsum- und Luxusgüter. Heute ist das umgekehrt.
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25.10.2008 12:03 Uhr von YXFlashXY
 
+8 | -20
 
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25.10.2008 12:43 Uhr von anderschd
 
+3 | -10
 
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Ach so! Um einen Termin bei irgend jemand Wichtigem zu bekommen, z.B.Werkstatt oder Ersatzteile, ging ohne "Bonuszahlung" gar nix. Und wie nennt der Herr Krug das?
Na ja man mag es ihm verzeihen. Er ist ja zeitig gegangen(worden?)
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25.10.2008 13:15 Uhr von BitteBrigitte
 
+8 | -5
 
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Immer wieder erstaunlich, wie die Bild es schafft, von wirklichen Problemen abzulenken um die Menschen wieder gegeneinander aufzuwiegeln. Manchmal glaube ich, sie hat da einen Vertrag mit der Bundesregierung... ^^

OT:
Herr Krug war seit 1977 Bundesbürger und wenn er in der DDR war, dann nur *zu Besuch*.
Was er nun, als 71jähriger, für schöne Erinnerungen hat, sollte er nach 19 Jahre Wende einfach für sich behalten. Das eine kann man nicht mit dem anderen vergleichen. Egal, was es ist.

Die Menschen in der DDR waren wohl nicht so zufrieden, wenn es Montagsdemonstrationen gab und Krawalle und auch die Angst, als öffentlich Bediensteter am Montagabend in der Stadt gesehen zu werden... Ich blieb jedenfalls nicht aus politischer Überzeugung den Montagsdemos fern, sondern aus Angst vor Anscheißern und den daraus folgenden Repressalien.

Damals stand noch gar nicht fest, dass wir alle *übersiedeln*
Wir haben am 7.11.89 noch mit Pass und Passierschein ins Ferienhaus im Grenzgebiet einchecken müssen. Vorbei an bewaffneten Grenzposten. ...

Ich meinte nur, man(fred) sollte die Geschichte einfach ruhen lassen. Von Kaiser Wilhelms Zeiten erzählt auch keiner mehr...
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25.10.2008 13:31 Uhr von lichtpunkt
 
+7 | -5
 
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Ich hab es schonmal gesagt &@Aguirre, Zorn Gottes: In nem anderen Forum hier auf SN sagte ich es schonmal, einige verklärte "Ossis" in die Zeit von 1980 zurückversetzen und 2 Jahre dort als einfachen Bürger ohne Stasimitgliedschaftausweis leben lassen.
Das heilt jeden, garantiert.
An meine "Wessi" Mitbürger: Hier sind nicht alle so blöd sich die DDR zurückzuwünschen und sie nostalgisch zu verklären.

Und an den Autor, so einen saudämlichen Kommentar, Zitat:
"Dachten die Leute dort nicht auch nur an die große Kohle der Westdeutschen?"
hab ich selten von dir gelesen. Das war nun wirklich damals unser GERINGSTES Problem. Ich kenne KEINEN, nicht einen(!), der die Wiedervereinigung bzw. die FREIHEIT aus diesen erbärmlichen und niederen Gründen wollte.
Wenn du nichts kluges zu sagen hast, dann LASS es einfach, halt den Mund, lies ein gutes Buch ( ich empfehle deutsche Geschichte ) und rege einen nicht mit solch unüberlegten Worten auf. Könnte nämlich sein das andere Kleingeister so etwas für bare Münze nehmen.

lG
Ein ehemaliger Ostdeutscher
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25.10.2008 13:41 Uhr von Jimyp
 
+5 | -11
 
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"Jeder Mensch in der DDR konnte selbst seine Miete und die Grundnahrungsmittel bezahlen."

Heute nennt man das ABM. Viele wurden damals auch nur auf einen Arbeitsplatz gesteckt, auf dem sie nur überflüssig waren und haben dafür Geld bekommen.

" In der Ex-DDR gab es Krugs Worten nach keine Schlips-tragenden mit Krokodil-Ledertasche ausgerüstete, räuberisch veranlagte Menschen."

Doch, alle Mitglieder der Partei und Stasi!
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25.10.2008 14:21 Uhr von dragon08
 
+6 | -3
 
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@Jimyp: Du schreibst , das alle Mitglieder der Partei und Stasi , räuberisch veranlagte Menschen waren .

Wieder mal eine Verallgemeinerung !

Du solltest das etwas differenzierter ausdrücken,denn nach Deiner Meihnung waren somit fast alle in der ehem. DDR räuberisch veranlagte Menschen !?

Die ParteiFÜHRUNG und war Räuberisch veranlagt , die Stasi war blos ein Instrument dieser Führung.


.
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25.10.2008 14:42 Uhr von Jimyp
 
+3 | -9
 
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@dragon08: Die Stasi war es genauso. Viele IM´s haben durch den Verrat ihrer Mitmenschen Vorzüge genossen und sich diverse Vorteile verschafft.
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25.10.2008 14:48 Uhr von CHR.BEST
 
+6 | -3
 
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Außerdem in der DDR wäre sowas wie Shortnews hier verboten und wir könnten uns garnicht darüber streiten, ob die DDR besser gewesen war oder nicht ;-)

Ansonsten stimme ich dragon08 zu. Den raffgierigen Teil, der heute von diversen Anzugträgern erledigt wird, füllte damals die unantastbare SED aus. Daher kann ich die Verklärung mancher auch nicht verstehen. Aus meiner Sicht ist weder das Modell DDR noch eine kapitalistische BRD, US-Amerikanischer Prägung, erstrebenswert.

Demokratie + *echte* soziale Marktwirtschaft ... da müssen wir wieder hin.
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26.10.2008 10:18 Uhr von Putt
 
+2 | -2
 
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Alter schützt vor Torheit nicht: Die schlipstragenden mit Nerzmantel ausgerüsteten Verbrecher saßen in Wandlitz und Bernau oder waren so schlau das Land zu verlassen.
Schön das jeder seine Miete und seine Grundnahrungsmittel bezahlen konnte. Schlecht das damit keine Wohnung zu unterhalten war. So sahen die meisten Wohnungen dann auch aus. Eine völlig verkommene Infrastruktur. Jede Medaille hat zwei Seiten.
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26.10.2008 13:17 Uhr von Kevin211
 
+3 | -2
 
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Westdeutsche: gönnen einem nicht mal den Dreck untem Fingernagel.
Leute aus den neuen Bundesländern o. Ausländer
sind meistens Netter u. gönnen einem mehr.
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26.10.2008 15:18 Uhr von M3A1
 
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die einzige: gute seite der ddr war, das sie die deutschen trennte
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01.11.2008 14:44 Uhr von _K_
 
+1 | -2
 
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Sie waren ein "Promi", Herr Krug. Der normale DDR-Bürger konnte den Unrechtsstaat DDR nicht einfach verlassen wie sie, Herr Krug. Sie waren beleidigt, weil bei Ihrem letzten Auftritt als Sänger die Stasi alle Karten weggekauft hatte und Ihnen Ihre Fans fehlten. So klatschte Ihnen niemand Beifall, Herr Krug. Der normale DDR-Bürger dürfte nicht einfach ausreisen, wenn er beleidigt wurde und ihm etwas nicht passte. Er musste sich das Recht auf Ausreise im Knast durch Zwangsarbeit hart erarbeiten, eher er durch Freikauf die ersehnte DDR-Ausbürgerungsurkunde in Händen hielt.

Darum sollten Sie sich etwas zurücknehmen und nicht versuchen, dem normalen DDR-Bürger einzureden, wie gut er es in der DDR hatte und wie gut der heutige Bundesbürger es dort hätte.

"Verfasser" K.
http://beepworld.de/...
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01.11.2008 15:06 Uhr von _K_
 
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Sie waren ein "Promi", Herr Krug: Der normale DDR-Bürger konnte den Unrechtsstaat DDR nicht einfach verlassen wie sie, Herr Krug. Sie waren beleidigt, weil bei Ihrem letzten Auftritt als Sänger die Stasi alle Karten weggekauft hatte und Ihnen Ihre Fans fehlten. So klatschte Ihnen niemand Beifall, Herr Krug. Der normale DDR-Bürger dürfte nicht einfach ausreisen, wenn er beleidigt wurde und ihm etwas nicht passte. Er musste sich das Recht auf Ausreise im Knast durch Zwangsarbeit hart erarbeiten, eher er durch Freikauf die ersehnte DDR-Ausbürgerungsurkunde in Händen hielt.

Darum sollten Sie sich etwas zurücknehmen und nicht versuchen, dem normalen DDR-Bürger einzureden, wie gut er es in der DDR hatte und wie gut der heutige Bundesbürger es dort hätte.

"Verfasser" K.
http://beepworld.de/...
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23.03.2009 01:55 Uhr von wostoff
 
+0 | -1
 
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Meine DDR-Erfahrungen: Hätte ich in der DDR eine menschenwürdige Wohnung bekommen ( man konnte Wohnungen nicht einfach so auf irgendeinem Wohnungsmarkt mieten; Wohnungen wurden zugewiesen), hätte ich die Miete bezahlen können; wie tröstlich!
Mir standen immer nur menschenunwürdige Rattenlöcher zur Verfügung.
Und die Grundnahrungsmittel? Bei Aldi gibt es die hier billiger, und vor allem: es gibt sie!

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