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Zitteraale regen Wissenschaftler zur Entwicklung von Biobatterien an

Amerikanische Forscher des National Institute of Standards and Technology (NIST)und der Yale University haben Batterien auf der Basis der elektrischenZellen von Zitteraalen entwickelt. Diese Batterien sollen dieEnergieversorgung implantierter biomedizinischer Hilfsmittelgewährleisten.

Die Fische können mit Hilfe ihrer elektrischen Zellen Feinde mit Stromstößen von bis zu 500 Volt in die Flucht schlagen. Die dazu erforderlichen Stromstöße erzeugen die Fische mit Hilfe von Ionenpumpen und -kanälen, welche Natrium- und Kaliumionen und Elektronen aus den Zellen transportieren.

Mit Hilfe von Computersimulationen gelang den Forschern die Entwicklungeines Systems, welches mit 19 % um fünf Prozent effizienter ist als die Zellen desAals. Ein 4 mm großer Würfel der Zellen kann 3 Volt Energie erzeugen, und die Versorgung der Zellen könnte durch Zucker aus dem Blut erfolgen.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Entwicklung
Quelle: www.abc.net.au

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 20:33 Uhr von ophris
 
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Sehr interessantes Original, und eine tolle Idee. Eine solche Batterie würde theoretisch nie leer werden. Bloß, wie sieht es mit Zellwachstum und Zellalterung aus? Vergiften sich die Zellen irgendwann selber, oder platzt die Batterie?
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24.10.2008 21:29 Uhr von Andy3268
 
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3 Volt Energie: Ein 4 mm großer Würfel der Zellen kann 3 Volt Energie erzeugen.
Und eine 11Watt Energiesparlampe brennt mit 40 Watt ´ne Stunde.
P(Leistung)=U(Spannung)*I(Strom)
Und da der Strom nicht angegeben ist können wir über die Energie dieser Batterie nur Spekulieren.
Die Energie/Leistung/Arbeits-Einheiten werden gerne durcheinander gebracht

Aber ansonsten geniale Erfindung.
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24.10.2008 21:38 Uhr von Sakura.
 
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An sich keine schlechte Idee.
Nur wird diese Erkenntnis in diesem Stand noch nicht die Energieprobleme mindern. Aber sicherlich kann man die Idee irgendwann noch ausreichend ausbauen...
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24.10.2008 21:44 Uhr von Andy3268
 
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Die Batterie: wird die Energieprobleme nie lösen können.
Wozu auch? Es soll Implantate, Herzschrittmacher o.ä. mit Energie versorgen. Und falls es funktioniert wird es für die Patienten ein riesen Komfort sein.

@ ophris: Leertaste kaputt? ;)
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24.10.2008 21:50 Uhr von ophris
 
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@andi: Vielen Dank für Deine Kommentare. Ich werde mir das mit der Spannung hinter die Ohren schreiben. Zur Leetaste, die ist eigentlich nicht im Eimer, bei der Korrektur und beim Einsenden sieht das alles noch ganz normal aus, was dann passiert kann ich leider nicht beeinflussen.
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24.10.2008 21:57 Uhr von KingPR
 
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4mm? 4mm³ oder 64mm³ (4 Längex 4 Breitex 4mm Höhe)? Sorry, aber ein Längenmaß für einen Würfel anzugeben ist nicht gerade sinnvoll!

P.S.: Fände es cool wenn man irgendwann mp3-Player und Handys implantieren könnte (Steuerung über Sprache, z.B.: "Implantat - starte Song "Ballad of Chasey Elain - Bloodhound Gang" ") die so versorgt werden, Kommunikation mit Computern z.B. über Wireless Lan.
Oder als implantiere Waffe am Unterarm (müsste man über neue Nervenzellen steuern, muss man natürlich lernen)
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24.10.2008 22:13 Uhr von ophris
 
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@andy und king: So, hier nun das Originalzitat: "Lining up those cells and sandwiching them between an insulting material, a 4-mm cube could produce three volts of electricity, enough to power a retinal implants, for example. A typical TV remote battery produces about 1.5 volts."

Volt ist die Spannungseinheit und nicht die "Elektrizität", der 4-mm cube klingt eher irreführend, ich habe es als (Kanten)länge gedeutet. Insulting heisst beleidigend und a retinal implants bezieht entweder auf ein einzelnes oder mehrere Retinaimplantate.
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25.10.2008 00:42 Uhr von condorman4711
 
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insulting heißt wohl insulating: also auf Deutsch: isolierendes Material

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