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Altägyptische Mumien belegen frühestes Auftreten von Malaria

Die Arbeitsgruppe um den Pathologen Dr. Andreas Nerlich aus München stellte diese Woche beim International Congress on ancient DNA in Neapel ihre Ergebnisse zum Nachweis des Malariaerregers in zwei Mumien aus der damaligen Hauptstadt Theben vor.

Die Forscher untersuchten 91 Knochenproben altägyptischer Mumien, dieauf die Zeit von 3.500 bis 500 vor Christus datieren, mit Hilfemolekularbiologischer Untersuchungstechniken wie DNA-Vervielfältigungund Gensequenzierung, wodurch sie den Erreger Plasmodium falciparum bei zwei Mumien entdeckten.

Bei den beiden Mumien handelt es sich um die Überreste von Erwachsenenaus der Oberschicht, die nebenbei Anzeichen chronischer Anämieaufwiesen. Die meisten der untersuchten Toten seien im Alter von 20bis 30 Jahren verstorben, erklärte Nerlich rückblickend auf eine frühere Studie.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Malaria, Mumie, Auftreten
Quelle: www.abc.net.au

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24.10.2008 19:58 Uhr von ophris
 
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Das Original ist eine Lektüre wert. Ein sehr interessantes Ergebnis, da
man sich einfach mal vor Augen halten muss, dass durch den Brand der
Bibliothek von Alexandria sehr viel Wissen verloren ging. Ein anderes
Thema - anhand von Parasiten wurde nachgewiesen, dass Flamingos eher zu
den Enten verwandten Vögeln, als zu den Storchenvögeln gehören. Von daher belegt dieser Fund dass ein Parasit evolutiv mindestens so alt ist wie sein Wirt.

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