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Digitale Spuren immer deutlicher - Gläserner Bürger nicht mehr aufzuhalten

Der Vorstandsvorsitzende des "Münchner Kreises", Arnold Picot, stellte die IT Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen IT" auf der IT Messe "Systems" vor. Die befragten 538 Experten prognostizieren immer deutlichere, nachvollziehbarere, digitale Spuren der Nutzer.

Damit verringere sich auch deren Privatsphäre. Der Münchner Kreis, EICT, Deutscher Telekom, TNS Infratest, VDE, Siemens und SAP sind Auftraggeber der Befragung. Das Bundeswirtschaftsministerium stellte Fördermittel für die Studie zur Verfügung und sieht sie als offizielles IT-Gipfel-Projekt an.

Die Gesamtstudie "Delphi 2020" soll dann 2009 Aussagen über die digitale Zukunft kommenden Jahrzehnts treffen. Die derzeitigen Ergebnisberichte der Studie weisen allerdings, so Kritiker, darauf hin, dass die Anwenderseite und die mit dem Computer aufgewachsene Generation wenig zu Wort kam.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Bürger, Digital, Spur
Quelle: www.heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 16:00 Uhr von skandale
 
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erreicht schäubel und co was sie wollen xD
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24.10.2008 16:16 Uhr von PuerNoctis
 
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Viele springen dem ja schon allein mit Social-Networks wie Myspace & Konsorten entgegen. Da stehen oft genug Daten um weiter im Privatleben anderer herumzuschnüffeln.

Gebe offen zu, dass ich das auch schonmal gemacht habe, daher weiß ich wie gefährlich solche Dinger sein können und lass die Finger davon.
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24.10.2008 18:16 Uhr von Mr. Nice_Guy
 
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typisch: der ehrliche bürger bekommt schon bald gesagt wie und in welchem format er sein "geschäft" erledigen muss und wer leidet nicht drunter?

die politiker natürlich aufgrund ihrer immunität.

und wenn ich schon sowas höre wie "na und ich hab eh nichts zu verbergen", dann weiß ich echt nicht mehr was ich sagen soll.
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24.10.2008 18:24 Uhr von Achtungsgebietender
 
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24.10.2008 19:06 Uhr von Onkeld
 
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@achtungsgebietender: irgentwie fehlen da ein paar worte die ironie rauslesen lässt. bekommst von mir vorsichtshalber mal ein "-". abschließend kann ich dich beruhigen, du spürst weder wenn du verbrennst etwas, das ist nur der schock, noch wenn paar tonnen stahl/stein/usw gegen die fliegen ;)

halb so wild, wie du siehst ;o
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24.10.2008 20:52 Uhr von Hallo 2400
 
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Habe eben: Auf Heise.de gelesen EU stellt 55 Millonen Euro zur Verfügung für behörde für Internet und aufinden illegaler Daten in Web bereit.Was wird noch alles durch so einenSchwachsinn passieren?
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24.10.2008 21:00 Uhr von marv.k.
 
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gläsener Bürger = weniger Terror???
Schwachsinn???
Bald wird doch Deutschland von ihren eigenen Bürgern terrorisiert, wenn die so weiter machen.


@sarazen: Irgendwie sind das total viele News zusammengewürfelt. Finde keine Kernaussage.
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25.10.2008 00:16 Uhr von CHR.BEST
 
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Könnte mir vorstellen daß es auch deswegen in Zukunft mehr getrennte Netze geben wird, ähnlich wie es jetzt schon unabhängige Intranets zwischen Filialen einer Firma gibt. Große Konzerne leisten sich Standleitungen, auf denen ausschließlich ihre Unternehmen kommunizieren. Ein Schäublefreies Internet wäre technisch kein Problem und die Raucherklubs machen es uns vor, wie man Bevormundungsgesetze legal umgehen kann.

Auch ein Netz privater Richtfunkantennen wäre denkbar. Zwar wäre das durch Man-In-The-Middle-Angriffe immer noch nicht völlig sicher, aber der Aufwand, hier heimlich Abzuhören, wäre viel viel höher.

Und zu guter letzt gibt es meistens auch noch die Option, den Abhöreren bewußt falsche Informationen zuzuspielen. Seltsam, daß darauf kaum einer zu kommen scheint. Der Deutsche ist fürs Internetsurfen einfach viel zu offen und ehrlich ...
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25.10.2008 04:58 Uhr von Joeiiii
 
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Was auf uns zukommt mag schrecklich sein. Auf beobachtet und ausspioniert werden stehe ich auch nicht. Ich tue nichts schlimmes/verbotenes. Aber das was ich tue muß auch niemand sehen, bzw. sollen nur die Leute sehen wo ich will daß sie es sehen.

Allerdings machen sich viele Internetnutzer selbst zu gläsernen Bürgern. Ich kenne zB jemanden die zB. auf wer-kennt-wen ICQ-Nummer, Telefonnummer, vollständige Adresse und vollständigen Namen angegeben hat. Dazu natürlich alle möglichen Hobbys, den Beruf, unzählige Bilder.....usw

Da ich diese Person auch privat kenne, weiß ich daß die Angaben stimmen. Und derlei Verzügigkeiten erlauben sich tausende von Nutzer dieses Portals, und weltweit zig Millionen auf ähnlichen Webseiten. Gibt man die Daten bei Google ein erfährt man unter Umständen noch viel mehr Details.

Die Identität solcher Menschen kann man nur allzu schnell annehmen, da man allzu oft Unmengen von Informationen erhält ohne lange danach suchen zu müssen.

Gläserne Menschen gibt es also schon längst, und sie haben sich FREIWILLIG dazu gemacht.
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25.10.2008 14:22 Uhr von CHR.BEST
 
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@Joeiiii: Das kommt nur daher, daß viele, die hemmungslos alle privaten Daten ins Internet stellen, dadurch noch keinen für sie spürbaren Schaden erlitten haben und daher denken sie sich nichts dabei.

Das liegt leider in der menschlichen Natur, in der Regel eher aus Schaden zu lernen als aus Fehlern.

Aber das wird sich nach und nach geben, sobald diese Haltung eben als Boomerang auf die Betreffenden zurückkommt. Ein kleiner Vorgeschmack ist ja der mittlerweile bekannte Umstand, daß z. B. Personalchefs nach Bewerbern googeln und sollten sie dabei ein Foto finden, auf der ein Bewerber in einer verfänglichen Situation zu sehen ist (z. B. sturzbetrunken in der eigenen Kotze auf einer Party) dann siehts sehr schlecht aus mit einem Job.

Das ist aber dann noch harmlos. Das Risiko, zukünftig irgendwann in einem Überwachungs- und Kontrollstaat zu landen ist viel höher als manche wahrhaben wollen.
Leider scheint die "Ich-hab-nichts-zu-verbergen"-Fraktion das immer noch nicht realisiert zu haben. Offenbar muß das Kind erst in den Brunnen fallen, damit auch diese Menschen endlich aufwachen.

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