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Wahlcomputer vor dem Verfassungsgericht

Nächste Woche verhandelt das Verfassungsgericht über die Sicherheit von Wahlcomputern der holländischen Firma Nedap. Experten des Chaos Computer Clubs und einer deutsch-holländischen Hackergruppe wollen dabei die Manipulationsrisiken aufzeigen.

Bereits im Jahr 2006 konnte der Wahlcomputer so gehackt werden, dass es möglich war, darauf Schach zu spielen und sogar im Fernsehen konnte schon vorgeführt werden, wie innerhalb von fünf Minuten ein Wahlcomputer für den Stimmenklau umprogrammiert wurde.

Ein weiterer Klagegrund ist die fehlende Transparenz bei der Wahl durch einen Computer. Da dort Manipulationen unsichtbar sind und man nicht sicher sein kann, ob die gewählte Partei auch die Stimme, die man abgegeben hat, erhält.


WebReporter: Diskordia4ever
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verfassung, Verfassungsgericht
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 13:02 Uhr von Diskordia4ever
 
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Die Niederlande haben wohl nicht umsonst diese Wahlgeräte wieder aus dem Verkehr gezogen. Auch bei der letzten Wahl in USA gab es ja einige Ungereimtheiten bei den Wahlcomputern. Ich verstehe auch kaum wieso man dafür soviel Investitionen machen muss, wäre das politische System und die Politiker besser würde sicher auch mehr wählen gehen, auch ohne Wahlcomputer.
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24.10.2008 14:40 Uhr von ProTosS_
 
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@ Frantic_K: Solche Fehler wie in deiner Quelle vom Fall USA dürfen einfach nicht passieren. Das sollte dutzende Male simuliert und geprobt werden. Vorrausgesetzt natürlich es war ein technisch unbeabsichtigter Fehler. Ich will dem Amerikanischen Staatsoberhaupt jetzt nicht ans bein pinkeln, aber vorstellen kann ichs mir dann doch.
Deswegen bin ich für die Abschaffung der online Wahlomaten.
Mann kann zwar auch Papier verfeuern, aber das ist dann doch etwas anderes, als ein paar Datensätze zu löschen.
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24.10.2008 15:16 Uhr von rolf.w
 
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Sind die Computer tatsächlich am öffentlichen Netz angeschlossen? Oder wie hackt man sich in das System? In der News liest es sich so, als sei jedes Terminal online und man könnte da so einfach angreifen. Natürlich kann man die Teile manipulieren, irgendwo sind sie ja gelagert und wer den Schlüssel hat kommt auch ran. Oder schrauben die das Teil im Wahllokal auf und hängen ihren Laptop dran?
Ich könnte mir eher vorstellen, dass man bei der Auszählung/Überspielung der Wahldaten angreift und manipuliert.
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24.10.2008 17:21 Uhr von mzbuffy
 
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25.10.2008 02:25 Uhr von Kampfroller
 
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*lol* wie ist Bush sonst an die Macht gekommen?

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