24.10.08 10:47 Uhr
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Alte Menschen sind bessere Autofahrer als gedacht

Nach Auswertung von Unfallstatistiken stellte die Allianz jetzt fest, dass Senioren auch nicht mehr Unfälle verursachen, als Fahrzeugführer aus anderen Altersgruppen.

Als Leidtragende sind sie andererseits öfters als der Durchschnitt an Unfällen beteiligt.

Mehr als 20 Prozent aller Verkehrstoten kommen aus der Altersklasse der über 65-Jährigen. Vor allem, wenn sie zu Fuß, mit dem Rad oder auch nur als Beifahrer am Straßenverkehr teilnehmen, sind sie mehr als zwei mal so stark gefährdet wie jüngere Menschen.


WebReporter: rabe22
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Mensch, Autofahrer, Alte
Quelle: www.versatel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 11:04 Uhr von Hawk74
 
+8 | -2
 
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Auswertung der Unfallstatistiken ?! Hmmm ... wie wurden die denn ausgewertet ?

Kaum Unfälle verursacht, also "guter" Autofahrer ?!

Dann ist meine Oma eine super Autofahrerin. Die hat seit 47 Jahren keinen Unfall mehr gebaut. (Aber auch nie gefahren)

Ich fahre viel/häufig Auto (ca. 50.000 km pro Jahr) und meine Erfahrung mit älteren Verkehrsteilnehmern ist "nicht so gut".

Ab 65 regelmäßig zum Test. In vielen europäischen Ländern ist das ja so, nur nicht in Deutschland.
Meinetwegen können die Senioren ja bis 95 fahren, wenn sie einen gewissen "Standard erfüllen".

Ich habe z.B. jetzt 2 (!) mal erlebt, das der Verkehrsteilnehmer (einmal 83 und einmal 87) noch nicht mal gemerkt hat, das er einen Unfall gebaut hat !!

Bis dann....
HAWK
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24.10.2008 11:07 Uhr von borgworld2
 
+3 | -2
 
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So ganz kann das nicht stimmen, denn mir ist es auch schon mehr als 1x passiert, dass ich so nem alten Sack fast hintendrauf gefahren bin weil er einfach raus ist und mich überhaupt nicht bemerkt hat!
Oder so einer fährt mit 100 auf der Autobahn am LKW vorbei, wenn man ihn dann danach anschaut weiss man genau was Masse ist. Es fährt ein alter Sack der verkrampft am Lenkrad hängt und nach vorne Starrt....
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24.10.2008 11:33 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Wahrscheinlich bauen alte Menschen auch nicht mehr Unfälle als jüngere, weil eben diese für die alten mitdenken.

Ich will nicht wissen wie oft ich schon nen Unfall gebaut hätte, wenn ich auf meine Vorfahrt oder sonstiges bestanden hätte.

Desweiteren wenn sie es krachen lassen dann richtig. Allerdings muss man hier auch unterscheiden zwischen unfähigkeit oder einfach nur vorsicht. Denn so manch anderen Autofahren hällt von von hinten für einen Retner und dabei ist er verdammt jung und "behindert" einfach alle nur durch "vorsichtig" fahren.
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24.10.2008 11:35 Uhr von LenoX.Parker
 
+2 | -1
 
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Bei uns auch letztens nen Unfall passiert. Rentner und junge Frau. Rentner mitten in der Mitte der Straße gefahren, anstatt rechts auf seiner Spur und frontal mit einen anderen Auto zusammengestoßen. Das Beste, daneben stand gleich die Polizei und wollte grad nen Blitzer aufbauen.

Ich mein wenn ein Auto frontal auf einen zu kommt, sieht man das doch.
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24.10.2008 11:47 Uhr von Chromgoederin
 
+3 | -1
 
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Naja, das ist sind die Zahlen die auf dem Papier stehen. Das andere ist die Realität auf den Straßen.
Natürlich verursachen diejenigen Teilnehmer die reltiv wenig km pro Jahr fahren weniger Unfälle. Aus der Versicherungssicht ist das völlig korrekt. Aber das was auf den Straßen tagtäglich passiert hat damit nicht viel zu tun.

Ich denke da nur an die vielen Beinahe-Unfälle. Wenn ein Opi mit 80 km/h auf der Autobahn fährt, oder wenn Tante Hilde sich nur im Schritttempo von der Beschleunigungsspur auf die Autobahn traut - um vielleicht doch noch eine Bremsung am Ende der Linie zu machen. Oder wenn der Fahrbeginner sein Auto falsch einschätzt und wie eine wandelnde Bombe über die Straßen rast.

Das alles wird und kann in den Statistiken nicht berücksichtigt werden.
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24.10.2008 11:56 Uhr von Scopion-c
 
+2 | -3
 
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Rentner mögen weniger Unfälle bauen: das kommt aber meist dadurch das die Verkehrsteilnehmer um sie rum mehr darauf achten und schneller ausweichen als sie.

Am Mittwoch hatte ich so einen Fall vor mir. Ist Stur 60 gefahren ... Innerorts wie Ausserorts. An Engstellen, ein Kreisel der eigentlich geradeaus zu durchfahren ist. Dort hat sie erst links geblinkt und dann ist sie mit 20 durchgekrochen. Wenn ihr ein LKW entgegen (auf gut ausgebauter Strasse) kam hat sie unvermittelt und stark auf 30 runtergebremst. Ich musste mir das Spiel über 20km antun weil ich sie weder Überholen konnte oder anders an ihr vorbei gekommen wäre (abkürzung etc..). Das ist schon erschreckend. Die Frau war mindestens 80 Jahre alt.

Ich bin dafür das endlich auch die älteren Autofahrer zu Tests gewzungen werden und nicht nur zu Sehtests wie beim LKW sondern auch zu Reaktions- und Tauglichkeitstests.
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24.10.2008 11:59 Uhr von Numanoid
 
+1 | -1
 
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Kann mich da den Vorrednern nur anschliessen! Diese Statistiken, die nur auf den absoluten Unfallzahlen beruhen, ohne dabei auch die Jahresfahrleistung zu berücksichtigen, sind völliger Schwachsinn!
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24.10.2008 12:28 Uhr von AugenAuf
 
+1 | -2
 
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Grade als Motorradfahrer bin ich bisher ausnahmslos nur in gefährlichen Situationen gekommen in denen Senioren beteiligt waren. Sie haben einen einfach nicht gesehen, fahren unkontrolliert und bremsen stark wegen nichts. Vor allem beim abbiegen kommt es immer wieder zu sehr gefährlichen Manövern in denen die einem einfach stumpf die Vorfahrt nehmen. Ab 65 sollte jeder sich, wie in vielen anderen Ländern auch, einer Fahrtüchtigkeitsprüfung unterziehen müssen.

Das diese Statistik auf solche Zahlen kommt ist doch klar, ich fahre ca. 45.000 km pro Jahr plus die Kilometer mit dem Motorrad und wieviel fährt eine 80 jährige Rentnerin???? Aber wie immer in goof old germany muss erst richtig was passieren in Form von einigen Toten bis eine solche Prüfung vielleicht auch mal eingeführt wird. Traurig aber wahr! Es gibt auch noch was anderes als ausser Terroristen im Internet zu jagen liebe Politiker!!! Aber vielleicht sollten die dafür erstmal auch mal selber Autofahren als sich überall hinfahren zu lassen.
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24.10.2008 15:15 Uhr von XMas
 
+5 | -1
 
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Alte Menschen: fahren nunmal wenige und meistens auch vorsichtiger (langsamer). Damit kann man natürlich eine Statistik "fälschen"..

Aber wenn ich hier lese, was doch alles für tolle Autofahrer unterwegs sind, kann ich mir ein spöttisches Lächeln nicht verkneifen.

Wenn ich mir die letzten Unfallmeldungen so ansehen, lese ich überwiegend Unfälle, in denen unsere jüngeren Fahrer (Alter von 18 - 22 Jahre) wegen nicht angepasster Geschwindigkeit den nächsten Baum umschlingen. Das sind genau diese Volltrottel, die mit ihrer Fahrweise andere Menschen nochmehr gefährden, als es die Älteren machen.

Wenn man unseren Fahrernachwuchs befragt, glauben alle, dass sie, wenn sie die Fahrschule verlassen, die besten Autofahrer der Welt seien. Haupsache "sportlich" Fahren und immer schön lässig und cool bleiben. Ach ja, einen Gurt kennen auch wohl nur wenige..

Es ist schon komisch, dass sich hier alle über die älteren Verkehrsteilnehmer aufregen. Ich sehe am Tag bedeutend mehr junge Schwachmaten, die meinen, mit ihren Golfs und BMWs die Helden zu sein und zirkusreife Fahrmanöver bei überhöhter Geschwindigkeit versuchen. Dann lieber eine Oma mit Tempo 80 vor mir als einen jungen Trottel, der mir auf meiner Fahrbahn entgegenkommt, weil er die Landstraße mit einer Rennstrecke verwechselt.

Wenn hier die Meinung herrscht, dass Ältere, die aufgrund ihrer körperlichen Verfassung eher auf ein Fahrzeug angewiesen sind, ab einem gewissen Alter nicht mehr fahren dürften, sollte der Führerschein auch nicht halben Kindern gegeben werden.

Ach nee.. das sind ja die besten Autofahrer.. ;-)

Gruß
XMas
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26.10.2008 13:16 Uhr von Enny
 
+1 | -1
 
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als gedacht ??? Niemand hat jemals gedacht das ausgerechnet alte Leute bessere Autofahrer sind. Denn sie sind es nicht, FAKT.
Alte Leute fahren langsam, viel zu langsam. Aber langsam ist nicht gleichzusetzen mit sicher.

von daher

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