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Hamburg: CDU plant "Blitzer" für Schiffe

Auf der Elbe gibt es kein Tempolimit für Schiffe. Erst zwischen Wedel und Hamburg muss die Fahrt gedrosselt werden, um die Uferbefestigungen und Hafenanlagen nicht zu beschädigen. Ein generelles Tempolimit wäre nur mit großen Problemen durchsetzbar.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder plant jetzt andere Maßnahmen dagegen und will einige Änderungen einführen. Es soll eine Beweislastumkehr und die Installation eines "Schiff-Blitzers" geben. Ein Kapitän müsse dann beweisen, dass er nicht zu schnell gefahren ist, wenn Schäden entstehen.

Die Geschwindigkeit soll mit einer neuen, laserbasierten Meßmethode kontrolliert werden, die auch bei schlechter Sicht und viel Verkehr funktionieren soll. Eine Pilotanlage soll jetzt geplant und installiert werden, bis zum Einsatz wird aber noch eine mehrjährige Entwicklungsphase nötig sein.


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WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hamburg, CDU, Schiff, Blitz, Blitzer
Quelle: www.abendblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 11:12 Uhr von T00L
 
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*denk*: aja....man wollte auch einmal eine Tempolimit für Schiffe errichten, weil einige Delfine verletzt wurden.

Das war allerdings draußen im OZEAN (dieses riesen Schwimmbecken)
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24.10.2008 12:01 Uhr von Captain_Flint
 
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@ Trex54: Genaueres steht in der Quelle, passte leider nicht alles in die News.
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24.10.2008 14:11 Uhr von vmaxxer
 
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Wieso: Wieso gibts denn da nicht einfach ein generelles Tempolimit ?

Das könnte man Theoretisch einfach wie am Mittellandkanal prüfen ... kein Hightech nötig. (für die durchfahrt benötigte Zeit/Strecke)
Dann gäbe es auch keine Grauzonen oder unklare stellen wer was wann wie beschädigt hat. Woher sollte ein Kapitän auch wissen wo welches Ufer wieviel vertragen kann ?
Ein Lotse könnte das vieleicht...vieleicht.

So müsste man nicht wieder unsummen in ein unnötiges hightech-system investieren(rausschmeißen) und alles wäre klar geregelt.
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24.10.2008 14:54 Uhr von thesithlord
 
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naja: da ja ich denke mal nicht genug bußgelder durch autofahrer reinkommen, will man das stadtsäckle damit vollmachen, ich denke nicht das dass geld was die dadurch sich erhoffen mehr einzunehmen wirklich in die instandhaltung der uferböschung gesteckt wird.
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25.10.2008 23:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Bürokratie: Sprach die CDU nicht mal davon Bürokratie abzuschaffen. Geschwindigkeitsmessungen sind aber für eine Verwaltung nicht zum Nulltarif zu haben. Sie kosten Geld und Personal, das sich drum kümmert und überdies wird wieder ein bisher ungeregelter Politikbereich verregelt.

Meine Vermutung: Die Grünen haben die CSU dazu überredet, sich als "Weltverbesserer" zu führen. Dabei gelten in Häfen schon Einschränkungen, was die Geschwindigkeit angeht. Fährt jemand wie eine "gesenkte S.." wird er - wenn die Verursacher erwischt werden - ohnehin schon jetzt bestraft.

Es sieht ein klein wenig nach "Abzocke" aus, so weit würde ich aber nicht gehen. Immerhin dürfen staatliche Stellen keine Gewinne machen. Die neuen Anlagen sowie das notwendige Personal muss bezahlt werden, der Rest der vermeintlichen Gelder fließt in den allgemeinen Haushalt, ist aber fiskalisch so gering, dass sein Einfluss auf den Gesamthaushalt nicht mehr messbar ist.

Fazit: Mein Gegenargument ist daher nicht "Abzocke" sondern das "süße Gift der Bevormundung". Irgendwann sind wie tatsächlich "unmündige Bürger", die nichts mehr ohne Genehmigung machen dürfen. So kann man die Freiheit, die ja in unserer Verfassung verankert ist, auch einschränken. Und als nächstes kommt womöglich die CO²-Steuer für Übergewichtige, weil die ja bekanntlich eine schlechtere Klimabilanz aufweisen.....

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