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24.10.08 10:34 Uhr
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Skandal um Sterbehilfe Dignitas - Asche Verstorbener wurde in Züricher See gekippt

Wie der "Tagesanzeiger" berichtete, wurde "Radio 24" ein brisantes Schriftstück aus dem Jahr 2003 zugeleitet, in dem der Gründer der Organisation, Ludwig A. Minelli, schriftlich festhielt, dass die Asche einer Verstorbenen "den Wassern des Zürichsees bei der Zehntentrotte in Küsnacht [...] anvertraut worden ist".

Wie die Zeitung weiter berichtete, hätten Ex-Mitarbeiter von Dignitas mehrfach geäußert, dass es üblich war, die Aschereste der Verstorbenen im Zürichersee zu verstreuen. Dieser Sachverhalt der gewerbsmäßigen Entsorgung und der Gedanke daran, sorgten in dem Gebiet für Entrüstung.

Ergänzend dazu teilte das zuständige Kanton-Amt für Abfall, Energie und Luft mit, dass eine geschäftliche Seebestattung auf keinen Fall geduldet würde.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Skandal, Zürich, See, Asche, Sterbehilfe, Verstorbener
Quelle: www.tagesanzeiger.ch
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ohne das zugespielte Schreiben an den Radiosender würde das die umstrittene Organisation wohl weiterhin machen. Nach anderen Quellen soll bereits die Asche von 300 Urnen in den Zürichsee gestreut worden sein. Alleine die Vorstellung an diese Art der Beisetzung, erzeugt bei mir Unbehagen.
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Also....   
 
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24.10.2008 10:43 Uhr von Haris
Ich würde da nicht grad gerne baden gehen... ist ja ekelhaft
Kommentar ansehen Und warum nicht?   
 
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24.10.2008 10:49 Uhr von hostmaster
Das ist dann eine Seebestattung im wahrsten Sinne des Wortes. Ob die Asche im Grab oder Seewasser endgelagert wird, spielt bestattungstechnisch keine Rolle.

Nur den Behörden ist das wegen entgangener Gebühren natürlich ein Dorn im Auge, obwohl es meines Erachtens nach in der Schweiz gar keinen Friedhofszwang für Urnen gibt.

Spießertum.

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