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Neue Laserwarngeräte manipulieren die polizeilichen Messungen

Die neueste Generation der sogenannten "Laserjammer" setzt jede Laserpistole für vier Sekunden außer Betrieb. Das Gerät warnt den Fahrer bei einer Messung durch ein Lasergerät der Polizei. Der zu schnell Fahrende hat nun die Möglichkeit, innerhalb von vier Sekunden seine Geschwindigkeit zu reduzieren.

Die Polizei ist besorgt, da diese Geräte die Laserpistolen nicht nur stören, sondern auch für kurze Zeit außer Betrieb setzen. Getarnt werden sie meist als handelsübliche Einparkhilfen.

Die Geräte sind ab 400 Euro erhältlich, Besitz und Handel sind erlaubt, der Betrieb ist aber strafbar und wird mit Geldstrafen bis zu 3.700 Euro geahndet.


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WebReporter: Kosh67
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Laser, Messung
Quelle: kurier.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2008 14:14 Uhr von ranma
 
+48 | -6
 
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kaufen erlaubt, betrieb strafbar, das is doch wieder total daneben xD Wofür denken die denn bitte, dass man die Teile kauf? Als Dekoration? Lächerlich..
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24.10.2008 14:23 Uhr von ProTosS_
 
+17 | -1
 
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Schick aber teuer: Zur Rechtslage, gebe ich dem Webreporter 100% recht. Das schafft nur Bürokratie Deutschland...
Das Teil ansich scheint sehr praktisch zu sein. ;)
Nur damit sich die 400 Euronen auch lohnen, muss man schon öfters geblitzt werden und dazu kommt ja dann noch das Risiko der 3.700 € Strafe.
Fazit: Hilfreiches Gerät, mit Schlechtem Kosten-Nutzen Verhältnis.
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24.10.2008 14:26 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -1
 
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Und das soll tatsächlich funktionieren ?

Theoretisch müsste der Jammer ja kontinuirlich Laserstrahen (in der Wellenlänge der Laserpistolen) aussenden... in einem ziemlich breiten winkel. Ich bin da etwas skeptisch, da sie Laserpistolen ja nur auf einem ziemlich kleinen Bereich zielen.

Und abgesehen davon dürfte es den polizisten wohl auffallen das das gerät gestört wird und dementsprechend auch reagieren.. strafen siehe oben.. lohnt sich.

Und 400€ für die eventuelle möglichkeit nicht geblitzt zu werden (nur mitm laser) halte ich für zu teuer bzw nicht "effektiv". Da wären dann immernoch die normalen Radarblitzer, Lichtschrankenmessungen und Videowagen.
Von Sicherheit vorm erwischt werden kann also gar keine rede sein.
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24.10.2008 14:33 Uhr von Wompatz
 
+7 | -6
 
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Frage??? Kann man das ne einfach im Handschuhfach verstecken oder muss das sichtbar angebracht sein, damit es funktioniert...weil ich wurde schon so oft kontrollier, aber in mein Handschuhfach hat noch nie einer geschaut.

MfG
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24.10.2008 14:45 Uhr von darkslide89
 
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für radarwarngeräte gibts auch punkte, die gibts doch dann hier bestimmt auch??

kosten-nutzen hängt nicht nur von der geldstrafe ab, sondern eben auch von den punkten, bzw. sogar fahrverbot, wenn ich z.B. als kurier ein fahrverbot verhängt bekäme, wäre ich froh gewesen das teil benutzt zu haben
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24.10.2008 14:50 Uhr von DE_Lux
 
+2 | -1
 
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Einparkhilfe: "Getarnt werden sie meist als handelsübliche Einparkhilfen."

Das heisst dass die Dinger vorne an der Stoßstange dran sind, Einparkhilfe-Sensoren sind meisstens nicht größer als eine 20Cent Münze.

Hier Zwei externe Links von Einparkhilfe-Sensoren

http://www.acr-alzenau.de/...

http://www.sysalyser.de/...
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24.10.2008 15:12 Uhr von httpkiller
 
+3 | -6
 
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Neu? Und was ist da bitte neu dran. Die dinger gibts schon ewig.
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24.10.2008 15:19 Uhr von maretz
 
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unsinn: Das zeug is schlicht unsinn...

Erstmal muss ich hoffen das ich in eine Laser-Radarmessung gerate - und nicht in eine herkömmliche "alte" bzw. vom Videowagen verfolgt werde.

Und selbst wenn ich dieses Glück habe dann muss der Polizist auch noch so blöd sein und nich merken das sein Gerät grad ausfällt - weil sonst hält der mich an und ich bin reif... (und da is nen Fahrverbot wohl dann locker drin!)

Ganz davon abgesehen muss das Gerät ja den Laser durchgehend stören - da der Polizist vermutlich aufs Kennzeichen oder auf die Motorhaube (nicht aber auf einpark-sensoren zielt).. Wenn der aber durchgehend in alle richtungen sendet dann bin ich mir sicher fällt dem Staat genug ein um da noch extra einen auf den Ar.. zu geben (unerlaubter Betrieb einer Laseranlage oder whatever).

Kurz: Nehmen, sich erwischen lassen und den lappen deutlich länger abgeben ... oder einfach halbwegs vorschriftsmäßig fahren (und 70 in der Ortschaft sollten locker langen!) - und den lappen gar nich abgeben müssen... Ich glaub meine Entscheidung wäre locker gefallen!
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24.10.2008 16:00 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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@httpkiller: Radarwarner gibts schon ewig.. laser nicht.

Radar strahlt immer und ist auch in größerer (noch sicherer) entfernung zu messen.
Laser strahlt nur dann wenn der Polizist aufs knöpfchen drückt... und dann ists schon zu spät

(Abgesehen davon das Radar umfassend mit einem breiten Winkel strahlt und laser eben nur auf einem kleinen punkt)
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24.10.2008 16:02 Uhr von Hugh
 
+3 | -0
 
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Laserjammer also:

Das rechnet sich erstens nur für echte Raser, die Angst vor Punkten und Fahrverboten haben.
Man muss sich nämlich allein mal ausrechnen, wie oft man gelasert werden muss, damit sich das im normalen Verwarngeldbereich rentiert...

...davon ab hat mir ein befreundeter Polizist gesagt, dass denen die Störtechnik natürlich unbekannt ist und es besonders auffällig ist, wenn ein einziges Auto angelasert keine gültige Messung ergibt.
Er sagt, dass solche Autos angehalten und genau untersucht werden.

Ergo: Risiko nicht zu unterschätzen, Kosten sehr hoch, rentiert sich spät oder gar nicht.
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24.10.2008 16:03 Uhr von Hugh
 
+3 | -1
 
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Sollte natürlich nicht "unbekannt", sondern "nicht unbekannt" heissen
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24.10.2008 17:15 Uhr von vmaxxer
 
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judas: es wird wohl mehr kosten...
Da es ja auch die behinderung der Polizeilichen arbeit ist... und das würde deinen führerschein sehr wehtun...
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24.10.2008 17:37 Uhr von mortician82
 
+3 | -3
 
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sehr interessant: ich habe schon einen bel rx-75. der hat mich schon mehrfach vor unerwünschten fotos bewahrt, aber leider eben nicht vor lasern. meinen bel kombiniert mit diesem gerät ist das optimal fahrzeug in meinen augen.

weiß jemand nähere infos wo es das zu kaufen gibt?
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24.10.2008 23:00 Uhr von ThePunisher89
 
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Das der Besitz erlaubt ist wundert mich etwas. Vor Jahren las ich mal in einer Fachzeitschrift, das ein Fahrer geklagt hat, weil Polizisten sein Blitzwarngerät, nach Entdeckung bei einer Routinekontrolle vor Ort zerstört hatten. Zudem ist der Preis dieses Gerätes viel zu hoch und sollte man erwischt werden, dann kostet es richtig.
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24.10.2008 23:20 Uhr von httpkiller
 
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@vmaxxer: Ja das ist mir bekannt, das Radarwarner nicht gleich Laserjammer ist.

Ich weis aber schon von was ich rede und ich meine definitiv Laserjammer. Und die gibt es schon lange. Ich kenne jemanden der hat so ein Teil verbaut. Schon seit 2 Jahren oder so. Das stört den Laser, piept dann und deaktiviert sich nach kurzer Zeit.
So hat man noch Zeit um zu bremsen ehe die gültige Messung erfolgt.

Klar gibt es auch die ganz normalen Laser Warner wie sie z.B. im Valentine One Radarwarner integriert sind aber die sind wie du sagtest was anderes.
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25.10.2008 00:24 Uhr von CHR.BEST
 
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*lol*: Autofahren entwickelt sich langsam zu einem "Technic Wars" zwischen Fahrer und Polizei.

Go Go, Gadgeto Laserjammer ...
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25.10.2008 02:24 Uhr von Sk8tty
 
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@ranma: Nene, so verdient der Staat doppelt.

1. An der Mehrwersteuer durch den Kauf
2. Durch die Strafe
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25.10.2008 09:42 Uhr von RockRebell
 
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HALLO??? Wie wär´s denn einfach mal mit "angemessen fahren" und NICHT mit 70 kmh durch die die geschlossene Ortschaft brettern?

Oder mit 200 über die Landstrasse?

Wie wär´s, einfach mal den Kopf einzuschalten und zu begreifen, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer gibt?

Als da wären:
Kinder, die nicht aufpassen, sondern spielen
Ältere Menschen, die nicht aufpassen, sondern damit beschäftigt sind, über die Strasse zu kommen
Familienväter
Familienmütter
Alleinerziehende Väter und Mütter
Grosseltern
... eben MENSCHEN!

Und demnächst propagieren die Chefs diese Dinger: "Jetzt gibt es keinen Grund mehr, nicht mehr pünktlich zum Termin anzukommen".

Über neue Waffensysteme und Kriege wird sich furchtbar aufgeregt. Über Mord, Todesstrafe usw. wird gewettert.

Aber ein Gerät, mit dem "Mann" endlich nicht mehr geblitzt wird und sorgenfrei rasen kann, ist total geil.

Solange, bis der Vater wegen sowas lebenslang im Rollstuhl sitzt und die Familie nicht mehr ernähren kann. Oder der Sohn, die Tochter...

@News: 3700 Euro Strafe halte ich für sinnlos. 4 Stunden Aufenthalt und aktive Teilnahme in der Unfallaufnahme im Krankenhaus, und nochmal 4 Stunden mit den Angehörigen von Unfallopfern wären meiner Meinung nach viel effektiver.

Und ja: Ich fahre selber Auto, und ich weiss, was Termindruck ist. Aber kein Termin kann wichtiger sein als Menschenleben!

der Rebell
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25.10.2008 12:32 Uhr von Dangermaus
 
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Solche Geräte kaufen nur Menschen, die bewusst immer zu Schnell fahren wollen.

Wenn die jemals so eine Erwischen, sollte der Führerschein weggenommen werden, für immer, da er eine Gefahr für sich und die allgemeinheit ist.
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25.10.2008 15:30 Uhr von KillA SharK
 
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kostet 400 Euro? da kann man sich ja fürs Geld auch 5 Jahre lang blitzen lassen, das ist billiger.

Natürlich vorausgesetzt, man fährt nicht wie die allerletzte Wildsau.

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