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Deutscher Rentenversicherer investierte 44,5 Millionen Euro bei Lehman Brothers

Es gibt 16 Träger der gesetzlichen Rentenversicherung. Jetzt gab die Bundesregierung bekannt, dass einer dieser Versicherer mit 44,5 Millionen Euro bei Lehmann Brothers involviert war. Das Institut wollte mit seinen gebildeten Rücklagen 4,8 und 5,0 Prozent Zinsen erwirtschaften.

Ende Juli war das Geld transferiert worden, doch die Deutschen können aufatmen, denn der Einlagensicherungsfond steht für die Gelder ein. Auf Anfrage der FDP äußerte sich die Bundesregierung auch zu einer anderen weiteren stattlichen Termineinlage.

So hatte Lehmann 57,77 Millionen Euro aus der Geldmasse der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung als Termineinlage gebucht. Auch hier greift der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Mit einem Absicherungsvolumen von 285,1 Millionen Euro pro Einleger ist das Geld ausreichend gesichert.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Euro, Million, Sicherheit, Rente, Lehman Brothers
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 22:47 Uhr von trichter26
 
+19 | -4
 
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Ja ja…: …die Renten sind sicher. Wer´s glaubt. Geldgeiles und unkontrolliert wucherndes Pack. Aber sich aufregen, wenn eine handvoll Unternehmer, dem gleich tut und Geld versucht ins Ausland zu retten. Das ist dann böse… weil die staatlichen Geldschleudern dann nicht mehr spielen können. Heuchler noch und nöcher.
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24.10.2008 00:05 Uhr von ZTUC
 
+6 | -11
 
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Kommentar: Hallo, in der News steht doch, dass das Geld abgesichert war. Nebenbei haben viele Banken, Versicherungen selbst Privatleute ihr Geld bei Lehman Brothers angelegt. Nun sind die halt pleite, aber das konnte man vorher wohl kaum ahnen. Nachher sind sie alle schlauer.

Unternehmungen beinhalten eben auch Risken. Wenn eine Firma pleite geht, beschwert sich doch auch niemand, das man der mal Geld geliehen hat, oder? Warum sollte das bei ner Bank anders sein.

Jetzt machen alle Verluste und es beginnt das große Jammern. Hat eigentlich jemand in den fetten Jahren irgendein Wort verloren?
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24.10.2008 02:20 Uhr von Kampfpudel
 
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@ZTUC: Natürlich konnte man ahnen, daß Banken pleite gehen, man will es halt nur nicht wahrhaben, wenn die Gier nach günstigen Renditen und schnellem Geld größer als die Vernunft ist...
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24.10.2008 08:20 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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44,5 Mio.? *ROFL* - das ist nur ein Bruchteil: (vermutlich die tatsächlich (ebenfalls mit nicht existentem Geld) "abgesicherten" paar Kröten) der real vernichteten Lohn-/Gehalts-Zwangsabzüge.

"Nebenbei haben viele Banken, Versicherungen selbst Privatleute ihr Geld bei Lehman Brothers angelegt. Nun sind die halt pleite, aber das konnte man vorher wohl kaum ahnen."

*lol*

Die Einzigen, denen VIELLEICHT ein winziges bisschen Mitleid zugestanden werden könnte, sind die paar Privat-Doofies (Geld kann sich nun mal nicht auf wundersame Weise so extrem wie versprochen vermehren), die sich von ihren "Sparkassen"-Lügnern haben verarschen lassen.

So ein Durchschnitts-(Ur-)Bundesbürger kanns halt nicht besser wissen. :-D

Wobei ebendiese Privat-Doofies auch ohne Sparkassen-Verarsche bei z.B. Lehmann-Zockers direkt angelegt hätten, wenn sie von denen und deren Renditemärchen gewusst hätten.
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24.10.2008 08:59 Uhr von Shakotai
 
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Der Deutsche wird sich: wohl oder übel langsam von dem Gedanken verabschieden müssen, dass Anlagen ´Sicher´ sind. Überhaupt, dass es sichere Anlagen überhaupt gibt. Selbst bei den beliebten Sparbüchern kann er nur sicher sein, dass er Geld verliert. (Inflation) Wenn er zudem, wie in der Vergangenheit, auf möglichst wenige "Pferde" setzt, wird er wohl oder übel mit der Gewissheit leben müssen, dass nicht alle ins Ziel kommen.
Auf der anderen Seite steht natürlich das ´Gier ist Geil´-Verhalten mancher Bänker/Banken/Investoren. Wenn es sich um deren eigenes Geld handeln würde, wäre es ja in Ordnung. Bei fremden Geldern sollten diese jedoch eine wesentlich höhere Verantwortung übernehmen.
Irgendwo sollten sich beide Seiten, was die Verantwortung und das Bewusstsein betrifft wohl eher in der Mitte treffen.
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24.10.2008 10:57 Uhr von phil_85
 
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Also: die Renten sind schon seit einer geraumen Zeit nur für die Personen 50+ sicher...alle jüngeren müssen selbst vorsorgen, sonst wird´s nix...

Und mal ehrlich, 50mio sind totale Peanuts bei den Summen, die in der Finanzwirtschaft unterwegs sind!

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