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Zwölfjährige, die aus Zug geworfen wurde, hatte zuvor einem Behinderten geholfen

ShortNews berichtete bereits über ein zwölf Jahre altes Mädchen, das mit dem Zug fuhr und seine Fahrkarte zu Hause vergessen hatte. Eine Zugbegleiterin warf das Kind, bei einbrechender Dunkelheit deshalb aus dem Zug. Die Frau wurde mittlerweile suspendiert (SN berichtete ebenfalls).

Jetzt werden weitere Details dieses Falles bekannt. Das Mädchen war zuvor einem Behinderten behilflich. "Ich bin schwerstbeschädigt, das Mädchen hat mir in den Zug geholfen", so der Mann.

Der Behinderte wollte das Mädchen unterstützen, er kann kostenlos eine Begleitperson mitnehmen. Die Zugbegleiterin lehnte dieses Ansinnen jedoch ab.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zug, Behindert
Quelle: www.focus.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 18:46 Uhr von Indemion27
 
+27 | -12
 
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wie ironisch...

Und glaubt mal, dass die nette (supendierte) Frau noch ein Musterbeispiel an Anstand und Benehmen war, im Vergleich zu den Leuten die nach der Privatisierung der Bahn die Leute aus dem Zug schmeißen werden :D
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23.10.2008 18:58 Uhr von Andy3268
 
+62 | -2
 
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Hab erst gedacht: das die das blos sagt um nochmal in die Medien zu kommen oso. aber wenn der Invalide sie in Schutz nimmt und sagt das sie ihm erst geholfen hat versteh ich die Zugbegleiderin nicht.
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23.10.2008 18:59 Uhr von Shorrty
 
+51 | -3
 
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Unglaublich: Es ist unglaublich was die von der Bahn sich erlauben.Es ist ein Kind und keine erwachsene Person.Unmöglich finde ich das
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23.10.2008 19:07 Uhr von holycheapshit
 
+62 | -3
 
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um so mehr kann ich der Ex Kontrolleurin nur sagen: Viel Spass bei der Jobsuche!

Vielleicht werden ja noch irgendwo professionelle Kinderschubscher in einer ausländischen Textilfirma gesucht.
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23.10.2008 19:12 Uhr von a.maier
 
+29 | -4
 
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ohne: die Zugbegleiterin in Schutz nehmen zu wollen (ihr Verhalten war verantwortungslos und gefährdend) kann ich mir vorstellen das solche Situationen noch häufiger vorkommen werden. Der Privatisierungsdruck, der Personalmangel durch "optimierte Abläufe" und die Angst um den Arbeitsplatz (die meisten Eisenbahner sind keine Beamten) sowie der relativ geringe Verdienst (Schichten rund um die Uhr, Sonn- und Feiertagsarbeit) von teilweise 1100 Euro Netto (je nach betriebszugehörigkeit und Lohngruppe mehr oder weniger) erzeugen immer mehr Frust unter den Angestellten. Einige können nicht damit umgehen und lassen ihn an noch schwächeren aus. Trotzdem darf so ein Verhalten nicht geduldet werden!
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23.10.2008 19:19 Uhr von Dr.G0nz0
 
+20 | -0
 
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vielleicht: könnte es evtl auch damit zusammenhängen dass es mittlerweile prämien für die erwischten schwarzfahrer gibt?

davon abgesehen verstehe ich nicht, wie das mädchen rausgeworfen werden konnte, wenn der mann gesagt hat sie darf auf sein ticket mitfahren. dann hätt ich halt so nen aufstand gemacht dass die alte die bullen hätte rufen müssen (also einfach durch weigerung folge zu leisten, keine gewalt oder so) und dann hätte man ja gesehen wer im recht ist.

alle weich ausser gonzo! ;D
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23.10.2008 19:28 Uhr von ZTUC
 
+17 | -49
 
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23.10.2008 19:53 Uhr von Donn
 
+19 | -3
 
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Wenn ich in den Zug gewesen wäre: hätt ich die Schaffnerin aber ordentlich zusammengeschissen ich versteh nicht warum die anderen Leute nicht dagegen unternommen haben wie zb.das Mädchen festhalten und die Schaffnerin rausschmeißen
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23.10.2008 20:09 Uhr von Dr.G0nz0
 
+19 | -1
 
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@kuemmelmonster: das is sicherlich kein dankbarer job, allerdings hat die gute frau mit dem rausschmiss des mädchens gegen dienstanweisungen verstossen. von daher ist sowohl die suspendierung als auch die aufregung nicht völlig unangebracht.
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23.10.2008 20:16 Uhr von denksport
 
+9 | -1
 
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kriminell: also die Zugschaffnerin gehört eigentlich vor Gericht oder so. Das grenzt ja schon an Sadismus was die da getrieben hat.

Bei jemand anders hätte die sich das nicht getraut, da wär´s bei den 40 Euro Strafe für´s Schwarzfahren geblieben. Und genau das finde ich so erschreckend, was da alles hätte passieren können bzw. was in ähnlichen Situationen da schon passiert ist.
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23.10.2008 20:40 Uhr von lennoxx80
 
+7 | -14
 
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Na, jetzt hat man also herausgefunden, dass das mädchen einem schwerbehinderten geholfen hat.
Aber was, wenn die Bahn morgen herausfindet, das die 12jährige letzte Woche bei na Klassenarbeit geschummelt hat?
Dann sieht dat ganze schon wieder ganz anders aus!
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23.10.2008 20:44 Uhr von skandale
 
+10 | -1
 
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wie herzlos muss ein mensch nur sein ????

@a.maier

bin och bloss geringverdiener bei der deutschen post.
trotzdem mache ich mein job und geb nicht mein frust an andere weiter. gehe auch wochenende usw arbeiten und trotzdem gibs für so ein tat keine entschuldigung
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23.10.2008 20:46 Uhr von Drunken-Lullabie
 
+7 | -23
 
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23.10.2008 21:39 Uhr von a.maier
 
+6 | -3
 
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@skandale: Sag ich ja. Auch bei der Post gibs schwarze Schafe. Du wirst ja auch schon von unterschlagenen Sendungen gehört haben. Wir sind alle Manschen und nicht vollkommen. Irgendwann rastet jeder mal aus.
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23.10.2008 22:01 Uhr von Firehedgehog
 
+6 | -1
 
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@Donn: Willkommen in Deutschland!
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24.10.2008 00:15 Uhr von ZTUC
 
+2 | -10
 
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Dienstanweisungen: Sag mir einer, dass er noch nie gegen eine "Dienstanweisung" oder "Richtlinie" sei es wissentlich oder unwissentlich verstoßen hat. Ihr seid natürlich die perfekten Menschen und würdet nie einen Fehler machen!

Die Zugbegleiterin kannte sicher einfach den Passus nicht und hat sicher nicht böswillig und absichtlich gegen die Dienstanweisungen verstoßen. Schwarzfahrer fliegen halt normalerweise raus, den Sonderfall mit Minderjährigen kannte sie einfach nicht.

Aber wie gesagt, bei SN laufen ja nur die perfekten Menschen rum, die nie ein Fehler auf Arbeit machen würden.
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24.10.2008 00:58 Uhr von Deniz1008
 
+1 | -4
 
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deutschland = liebloses land: ironie off*
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24.10.2008 07:26 Uhr von a.maier
 
+3 | -0
 
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@ZTUC: Das man keine Minderjährigen aus dem Zug setzt und das noch bei Dunkelheit, lernt man schon am Anfang der Ausbildung. (Jedenfalls wenn es keine "Schnellbesohlung" war, die ja immer mehr aus Kostengründen in Mode kommt.
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24.10.2008 07:48 Uhr von Noseman
 
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Selbst: wenn man es gar nicht lernen würde: dazu sollte schon der gesunde Menschenverstand eines 14jährigen bei weitem ausreichen, dass man eine Cellobepackte 12jährige nicht bei Dunkelheit 5 Km von ihrem Elternhaus entfernt rauswirft.

Noch dazu nicht auf so`ner Strecke wie Bad Roberan- Rostock; die ist ja wohl nicht gerade besonders Menschen-und Lichtmastenüberflutet.
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24.10.2008 07:52 Uhr von bommeler
 
+4 | -0
 
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die bahn, ein auf maximale gewinne gestrafftes unternehmen, mit einem a....l... an der spitze, mit dem vorrangigem ziel, sich an der börse zu plazieren um noch mehr gewinne einzufahren, unter dem schutzschirm des staates, soll sich noch um das kümmern, wozu es eigentlich da ist?, nämlich um seine kunden, die bahnfahrer?? nur gegen horrendes entgeld!!! (gott sei dank abgeschafft), was aber kein verdienst des a....l... an der spitze ist, sondern dem protest der bahnkundenzu verdanken ist. da passt die nachricht der schaffnerin, welche eine 12-jährige aus dem zug schmiss, gut ins bild, in das schlechte image der bahn
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24.10.2008 07:59 Uhr von pana90
 
+6 | -0
 
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schrecklich: Ich verstehe, diese Schaffnerin einfach nicht. Ich selbst bin zwar schon 17 Jahre Alt, und kann Selbstständig meine über 200km bis zur Arbeitsstelle fahren mit dem Zug. Aber was ich Tag täglich erlebe, da kriegt man auch das K*tzen!, Entweder nur verspätungen, oder unfreundliches personal ...

Dieses Mädchen ist 12 Jahre Alt, das was die Schaffnerin gemacht hat, ist einfach unakzeptabel, lassen wir das mal in einigen Punkten erklären, Warum Sie ihre eigenen Rechte wahrscheinlich nicht kennt:

Punkt 1: Ein Zugbegleiter oder eine Zugbegleiterin, hat nicht die Befugniss dazu, ein Minderjähriges Kind, Einfach so irgendwo auszusetzen ( So steht es in den Regeln, Weil man Sie auch hätte nach den personalien Fragen können, oder Später ein höheres Entgeld stellen lassen hätte können, Ebenso die Eltern informieren, oder das Mädchen zum Bahnhofspersonal bringen, das die sich um das Mädchen kümmern, bis die Eltern eintreffen )

Punkt 2: Der Mann mit seinem Handycap, ist Schwerstbehindert, das heißt Also, das er nicht in der Lage ist. Für Sich selbst zu sorgen, und von daher darf eine Begleitperson in diesem Falle das Mädchen, normalerweise Mitfahren!

Punkt 3: Die Schaffnerin, wollte nur nicht das Geld, der anderen Fahrgäste annerkennen, weil Sie dafür ne Premie bekommt. Wenn Sie einen Schwarzfahrer erwischt, jedoch war das Mädchen 12!, und hat dies bestimmt nicht mit Absicht gemacht, jedoch Sind einige Leute leider so Geld/Karriere Geil, das Sie ein kleines Mädchen wie die Cello Spielerin nicht interessiert traurig Aber war, komische Kinderfeindliche Tante da! *kopfschüttel*

Fazit: Ich finde es gut, das dem Mädchen nichts passiert ist, nicht auszudenken was da hätte passieren können!, und Jetzt kommt mir nicht mit waren doch eh nur 5 km bis nach Hause. Manchmal reicht es auch Wenn man sich nur fürn Paar Sekunden umdreht, und dann passiert was. Auch Gut, finde ich das Sich die Bahn höchst Persönlich bei der Familie entschuldigt hat, obwohl Sowas nicht zu entschuldigen gewesen wäre, wäre irgendwas passiert.
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24.10.2008 09:02 Uhr von Careo
 
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das hat: jetzt irgendwie gar nichts mit der eigentlichen geschichte zu tun, dass das mädchen einem behinderten zuvor geholfen hat.
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24.10.2008 09:16 Uhr von narumi-chan
 
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Unfassbar: Einfach unfassbar, die Frau ist in dem Job definitiv fehl in dem Job, man kann doch kein Kind einfach auf einem gottverlassenen Bahnhof aussetzen wenns dunkel wird. Und einem Schwerbehinderten steht es immer noch frei wenn er als Begleitperson angibt, ich hoffe die Eltern tun die Bahn verklagen und diese Schaffnerin verklagen. Ist ja ein unverschämte Frechheit.
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24.10.2008 09:23 Uhr von seehoppel
 
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in dem Fall: kann der Behinderte die Bahn verklagen, weil ihm sein Recht auf eine Begleitperson genommen wurde!
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24.10.2008 10:01 Uhr von Maccista
 
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Mitschuldig: die Schafferin ist schuldig keine Frage aber die Passagiere hätten heftiger reagieren müssen. Letzten Endes haben sie auch nur zugesehen wie das Mädchen rausgeworfen wurde. „Entsetz sein“ ist eben auch nur eine passive Haltung.
Ich denke die übrigen Passagiere hätten die Notbremse ziehen und den Lokführer informieren können. Handys sind heutzutage keinen Luxus mehr. Passagiere hätten also dem Kind helfen und z.B. die Eltern oder Polizei verständigen können. Ein Kind in der Dunkelheit auszusetzen grenzt an eine Straftat.
Würde gerne wissen ob die Schafferin auch Kinder hat, sicherlich nicht!

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