23.10.08 17:05 Uhr
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Planeten könnten auch in großer Entfernung zur Sonne Leben entwickeln

Die sogenannte "Habitale Zone" wird von den Wissenschaftlern neu berechnet werden müssen, da sie vermuten, dass neu entdeckte Faktoren diese Zone erweitern könnten.

Innerhalb dieser Zone haben Planeten die notwendige Entfernung zu ihrer Sonne, um ihr Wasser im flüssigen Aggregatzustand zu halten, was für die Entwicklung von Leben nach unserem Ermessen notwendig ist. Sind sie zu weit entfernt, ist das Wasser in gefrorener Form nicht lebensbegünstigend.

Durch ihre eigenen Gravitationskräfte könnte ihre Masse dermaßen zusammengepresst werden, dass so die nötige Oberflächentemperaturen erzeugt werden könnten. Dies bedeutet, dass einige bisher "tot" geglaubte Planeten durchaus als Lebenszone in Frage kommen.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Sonne, Planet, Entfernung
Quelle: www.freenet.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 17:03 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Bitte Quelle lesen, da die Details zu den neuen Erkenntnissen sehr interessant sind und nicht hier reinpassen.
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23.10.2008 17:09 Uhr von Sir.Locke
 
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öhm, ja. wann kapiert der mensch eigentlich, das nicht alles so sein muss wie er denkt?!
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23.10.2008 18:04 Uhr von Renay
 
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Huhh? Die kommen erst jetzt darauf, dass auf nem Planeten mit mehr Masse weniger Wärme notwendig ist um Eis zu schmelzen?
Das hätte denen auch meine Oma erzählen können die nen Schnellkochtopf benutzt...
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23.10.2008 18:05 Uhr von Sakura.
 
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Es wäre wahrscheinlich auch vorteilhafter, wenn man Leben unter anderem dort vermutet, wo es nach unseren Erkenntnissen nicht möglich ist. Denn Leben kann ja auch auf eine ganz andere Art und Weise vorhanden sein, von der wir nur noch nicht wissen...
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23.10.2008 18:11 Uhr von Sir.Locke
 
+11 | -0
 
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@ Fang di Katz: danke, das ist genau das was ich meinte - man braucht wasser, man braucht einen gewissen druck, man braucht sauerstoff... es gibt in der tiefsee inzwischen nachgewiesener weise lebewesen, die zum beispiel keinen sauerstoff brauchen - bis zur entdeckung unvorstellbar. genauso wie viele lebewesen auch inder tiefsee, die tausende meter unter dem meeresspiegel leben bis dato glaubte man, das kein lebewesen diesen druck aushalten könnte.
um was es mir geht: der mensch denkt so eng begrenzt, das er nur schwer seine phantasie spielen lassen kann... und irgendwann wundert man sich wieder...
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23.10.2008 18:13 Uhr von Il_Ducatista
 
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ok jetz hamma´s. Der Jupi selber trägt dann doch die Grundlagen für eine interstellare Raumfahrt treibende Bevölkerung. Ausserdem hat man dort schliesslich den Vorteil dass man beim bau von Beschleunigern schon grundsätzlich mehr Schwerkraft hat um Higgs Bosons zu finden.
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23.10.2008 18:39 Uhr von Sir.Locke
 
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@Fang di Katz: ausserirdisches leben ist ausserirdisches leben - egal wie groß wie klein wie intelligent oder dumm...

und wenn man davon ausgeht, das die bakterien die ersten lebewesen auf der erde waren, und sich daraus "das leben" auf der erde entwickelt hat, muss man sich die logische frage stellen, ob es dann nicht auch möglich ist einen anderen entwicklungsweg zu gehen
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23.10.2008 19:56 Uhr von latinoheat
 
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@Sir.Locke: seit wann ist wasser ein element?
h2o - zwei teile wasserstoff + ein teil sauerstoff
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23.10.2008 20:49 Uhr von anderschd
 
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Erstens mal: ist Wasser nicht das Element , was gebraucht wird, da es kein Element ist.
Und zweitens, wenn überhaupt ist es ja wohl der Kohlenstoff der am nötigsten ist.
Aber wer sagt denn, dass das Leben so wie auf der Erde entstanden sein muss?
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23.10.2008 20:51 Uhr von Sir.Locke
 
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@latinoheat: habe ich irgendwo behauptet oder erwähnt das wasser ein element sei?

wasser wird allerdings als grundliegende vorraussetzung für leben betrachtet wenn du meinen ich glaub zweiten comment meinst...
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23.10.2008 21:34 Uhr von Tomoko
 
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Es gibt sicher viele verschiedene Lebensformen. Die Natur, bzw das Leben ist vielfältig, wie es auch auf der Erde schon immer ist. Von Anbeginn der Zeit bis heute haben sich viele Lebensformen entwickelt und entwickeln sich noch. Manche existieren schon seit Milliarden Jahren andere sind relativ neu.

Anzunehmen ein Planet wie die Erde wäre einzigartig im Universum ist mumpitz.

Das einzige was eine Kommunikation oder Kontakt mit anderen Lebensformen "verhindert" sind die gewaltigen Entfernungen die es zu überbrücken gibt.
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23.10.2008 21:55 Uhr von Surfacing
 
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btw: es heißt "habitable" und nicht habitale. :>
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24.10.2008 00:59 Uhr von Smudo77
 
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@Kinger - Quantenbewusstsein: "denn sogar jedes Quant besitzt ein Bewusstsein. D.h. auch schon lange die von dir genannten Bakterien, ob es dir passt oder nicht."

Ob es Dir passt oder nicht, aber alles was DU hier von Dir gibst ist gequirlte Scheisse, und nichts als gequirlte Scheisse. Wann kapierst Du das endlich?

(to be continued ... )
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24.10.2008 02:37 Uhr von Smudo77
 
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@Corazon - Quantenbewusstsein: "Bedenkt man, dass jeder Körper aus unzähligen einzelnen Quarks besteht, ..."

Quarks existieren nicht einzeln, immer im Dreierverbund.

Und weil schon die Grundannahme falsch war, erspare ich mir auch einen Kommentar zu

"..., sollte man nicht ausschließen, dass sogar kleine Quarksverbindungen ausreichen könnten, um Bewußtsein zu bilden und somit intelligentes Leben."

Lasst Euch doch nicht alle von solchen pseudoitellektuellen Klugscheissern zum Narren halten. Bleibt auf dem Boden. Fakt ist, die Wissenschaft hat noch vieles zu erforschen. Aber nur weil es solche Wissenslücken gibt, müssen die doch nicht mit gequirlter Sch.... gefüllt werden. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!

BTW: bevor hier Leute ihr Wissen preisgeben über Bewusstsein von Quarks (oder Quanten - was sind das eigentlich für Dinger?), hätte ich dann doch gerne, dass dieselben mir zuerst mal definieren, was sie unter Bewusstsein genau verstehen. Da ich dabei von jedem Befragten eine andere Auffassung zu hören bekomme, kann ich doch nicht annehmen, dass deren Wissen über Quantenbewusstsein Sinn macht.

Um es nochmals kurz auf den Nenner zu bringen, was ich heute schon in einem anderen Thread gepostet habe: Wir können die Quantenmechanik nicht verstehen - wir können mit ihr nur rechnen. Und jeder Versuch, quantenmechanische Phänomene für jedermann verständlich zu machen zu wollen, ist Scharlatanerie im Namen der Wissenschaft.

(jetzt hab ich mir wieder drei Minuse eingehandelt - von Froböse, Kinger und GerdHarz :-)
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24.10.2008 12:06 Uhr von Smudo77
 
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@Corazon: Zunächst mal muss ich klarstellen, dass mit "pseudointellektuellen Klugscheissern" ich eher an Kinger/Harz/Froböse gedacht hatte - also weniger an Dich. Denn diese drei(?) Herren werden nicht müde, ihren Mist als neue Lehrmeinung in diesem Board zu verbreiten.

Mit meiner Äusserung "Lasst Euch doch nicht ... zum Narren halten" habe ich also an Dich appelliert, auf dem Boden zu bleiben. Ich sah Dich als Opfer dieser Verunglimpfung der Wissenschaft, speziell der QM.

So wie Du Dich aber gerade zur Wehr setzt scheint es so, als ob Du selbst überzeugt von einem Quantenbewusstsein bist. Das überrascht mich ein wenig. Erwartet hätte ich eher ein Statement à la: "Quarks im Dreierverbund - ahh, danke, das wusste ich bis jetzt noch nicht".

In meinem Posting in http://www.shortnews.de/... stelle ich dar, warum ich von einem Quantenbewusstsein nichts halte. Falls Du Anhänger dieser Lehre bist, solltest Du meinen Beitrag dort lesen.

"Sehr richtig, wir lassen uns nicht ins Mittelalter zurückdrängen, damals glaubte man nämlich der Lehrmeinung, dass die Erde eine Scheibe sie."

Hierzu ist nur folgendes zu sagen: Es sind solche Leute wie Froböse die mit unbewiesenen, platten neuen ´Lehrmeinungen´ uns wieder einreden wollen, die Erde sei eine Scheibe. Das was in Froböses Buch behauptet wird, ist nirgends experimentell oder sonstwie belegt worden. Es sind lediglich Furze aus einem Doktorenhirn - mehr nicht. Und es wäre falsch, jeden Hirnfurz als potentiellen Geniestreich zu würdigen.

Wenn die Wissenschaft in den letzten 400 Jahren etwas gelernt hat, dann dieses: dass jede Theorie eine Bestätigung braucht, um darauf aufbauend weiterforschen zu dürfen - platte Statements wie von einem Froböse oder einem Sedlaczek werden nicht mehr hingenommen im Streben, neues Wissen zu schaffen.
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24.10.2008 12:29 Uhr von zeroFX
 
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drei Minuspunkte? von mir nur einen ;): "Quarks existieren nicht einzeln, immer im Dreierverbund."

*Soweit ich nicht falsch informiert bin, existieren Quarks sehr wohl auch einzeln, wenn auch nur für fast irrelevante Zeiträume.

"Wir können die Quantenmechanik nicht verstehen - wir können mit ihr nur rechnen."

*Sagt wer?

"Und jeder Versuch, quantenmechanische Phänomene für jedermann verständlich zu machen zu wollen, ist Scharlatanerie im Namen der Wissenschaft."

*Sagt das der selbe? Pfft.

Du vergisst allerdings, wenn du von Bestätigungen und dürfen sprichst, daß es eine Wissenschaft, genauer eine Geisteswissenschaft gibt, die da durchaus flexibel ist: die Philosophie ...
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24.10.2008 13:42 Uhr von Smudo77
 
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Da is kein Minus: "Wir können die Quantenmechanik nicht verstehen - wir können mit ihr nur rechnen."

*Sagt wer?

Kennst Du Feynman? Lies mal im dritten Band seiner ´Feynman Lectures´ die einleitenden oder abschliessenden Betrachtungen.


"Und jeder Versuch, quantenmechanische Phänomene für jedermann verständlich zu machen zu wollen, ist Scharlatanerie im Namen der Wissenschaft."

*Sagt das der selbe?"

Ne, das sag ich :-)


"Du vergisst allerdings, wenn du von Bestätigungen und dürfen sprichst, daß es eine Wissenschaft, genauer eine Geisteswissenschaft gibt, die da durchaus flexibel ist: die Philosophie ..."

Es ist fast schon eine Schande, dass die Philosophie als Lehrfach in den naturwissenschaftlichen Fakultäten abgeschafft wurde. Aber Du bist im Irrtum, wenn Du glaubst, die Philosophen hätten einen Freibrief für ungezügelte Hirnfurze. Die Philosophen sind schon seit jeher ein Völkchen, welches ihre eigenen Äusserungen stets sehr kritisch hinterfragt. Eine Tradition, die sich bis heute fortsetzt. Da haben platte Äusserungen wie die eines Froböse keine Chance.

Dazu kommt noch, dass es verwegen wäre, die Herren Froböse oder Sedlaczek in das ehrwürdige Lager der Philosophen zu stellen. Die würden, genauso wie seriöse Naturwissenschaftler, solche Typen schlicht ignorieren.

Nur beim unbedarften Volk - welches sich für anspruchsvolle Fragen interessiert aber welchem der Background fehlt - nur dort finden solche Leute Gehör mit ihren ´Lehrmeinungen´.
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24.10.2008 13:48 Uhr von Smudo77
 
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ich vergaß "*Soweit ich nicht falsch informiert bin, existieren Quarks sehr wohl auch einzeln, wenn auch nur für fast irrelevante Zeiträume."

Wenn dem so wäre, dann wäre aber auch diese Aussage selbst irrelevant. Sorry, aber das impliziert Dein Satz.

Wenn wir jetzt mal nur relevante Zeiträume betrachten, dann hatte ich aber schon recht, oder?
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24.10.2008 13:53 Uhr von LoneZealot
 
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Garnichts können Planeten
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24.10.2008 21:27 Uhr von StYxXx
 
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Jupitermond Europa: Auf dem Jupitermond Europa wird schon lange flüssiges Wasser vermutet. Oder besser: IM Mond. Außen hat er eine Eisschicht. Die scheint aber in Bewegung zu sein, was auf ein flüssiges Inneres schließen lässt. Grund sind die Gezeitenkräfte, die dort wirken. Es könnte also unter Umständen auch sein, dass sich in der etwa 90km dicken Wasserschicht Leben entwickelt hat. Missionen, das herauszufinden sind ja schon länger in den Köpfen der Wissenschaftler.

Also ist die in der News genannte Erkenntnis wieder nichts bahnbrechendes. Jetzt könnt ihr mir wieder Minus geben, weil ich "neue" Erkenntnisse runterspiele :P
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24.10.2008 22:38 Uhr von zeroFX
 
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endlich mal wieder was zu tun ^^: @Corazon:
Wasser _im_ Planeten wäre eine interessante Variante, wenn es Leben beherbergen sollte. Die kleinen Sturkturen des Gesteins, wenn es nicht gerade von Höhlen wimmelt oder SEHR grob porös ist, würden allerdings nicht direkt größere Lebewesen erlauben (sowas wie Pilze mal ausgenommen). Aber hohe Temperatur und hoher Druck würden ein interssantes medium bilden - auch shon aus hysikalischer Sicht: überkritisches Wasser, wenn ich mich nicht irre. ^^

Was nun eine zu geringe Gravitationa ngeht, ließe sich die durch sehr niedrige Tempereaturen und einen resultierenden Eispanzer kompensieren - Verflüchtigung adee. Und durch entspr. Druck könnte darunter selbst bei niedrigen Temps Wasser in flüssiger Form vorkommen.

@StYxXx:
Was Europa angeht, ist "unter einem Eispanzer" != im Mond, sondern auf selbigem. ;)

@Smudo77:
´Feynman Lectures´ ist notiert, wenn sich die Gelegenheit (und die Zeit) ergibt, werd ichs mir zu Gemüte führen.

Ich finde es auch eine Tragödie, daß die Philosophie quasi aus den "serösen" Wissenschaften herausgehalten wird und in der allg. Wahrnehmung als von eher lebensfremden Denkerfiguren ausgeübt dasteht. Und sicherlich wollte ich nicht ausdrücken, Froböse oder was für Figuren es so gibt, in die Sparte der Philosophen gehörten oder die Philosophie ein Tummelplatz für allerlei Spinner wäre. Aber sie eröffnet eben Möglichkeiten üder die "etablierten" Wissenschaften hinaus.

Bzgl. des Satzes mit den "fast irrelevanten Zeiträumen" hätte ich vllt. besser formulieren sollen: "für die menschliche Vorstellung kaum erfassbare Zeiträume". Aber Zeit ist eben relativ und hängt auf Betrachterseite von zwei, drei Geschwindigkeiten ab: der der Sensoren (in welchem Intervall können Informationspakete aufgenommen werden), der weiterführenden Leitungen (Nerven?) und schließlich des angeschlossenen Verarbeitungsapparates ("Taktung"). Außerdem spielt die Kapazität der einzelnen Elemente eine Rolle (wie groß können die Infohappen sein). Naja, usw.

Es könne durchaus Lebensformen geben, für die wir so schnell sind, daß sie uns nicht wahrnehmen. Oder das Gegenteil wäre der Fall: wir wären zu langsam, um wahrgenommen zu werden. So könnten Zivilisationen nebeneinander existieren, ohne je von einander zu wissen.
Nehmen wir beispielswise mal diese Schwämme im arktischen Meer, die - wen ich mich nicht irre -aufgrund ihres laaangsamen Stoffwechsels leicht mehrere tausend Jahre alt werden können. Würden die uns, wenn sie könn(t?)en, überhaupt bemerken? Oder wären wir nur ein Schatten, eine Trübung in ihrer Wahrnehmung? ... *grübel*
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25.10.2008 15:00 Uhr von Shedao Shai
 
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@Smudo77: stimme dir voll und ganz zu! es existiert überall viel zu viel halbwissen und speziell in der QM liegt es auch darin, dass diese sich nur über die mathematik wirklich verständlich zeigt, nur dass diese wohl von kaum einem hier verstanden wird (nein von mir auch nicht!). es wird von bewusstsein und fortpflanzung gesprochen, als ob exakt das selbe gemeint wäre wie in unserer makroskopischen welt und natürlich verkauft sich das einfach exzellent, aber die wahrheit hat damit keiner erfasst!

@topic
ich denke die meinung, dass leben auf so unvorstellbar viele möglichkeiten entstehen kann, dass wir absolut keine aussagen über seine grenzen machen können, ist genauso überheblich und falsch, wie die meinung, dass wir all diese grenzen exakt kennen!
leben oder besser noch intelligenz benötigt komplexität des systems, schließlich können einzelne überlagerte quantenzustände (bewusstsein hin oder her) nicht sonderlich gut rechnen, im verbund aber möglicherweise zu den schnellsten computern aller zeiten werden... dieses universum lässt komplexität aber nunmal nicht zu allen bedingungen zu. es wird sich kein myteriöses quarkgitter oder dunkle materie wesen erheben, weil schlicht keine wechselwirkung existiert, die so etwas bewirken könnte. leben beruht auf chemischen systemen, schlicht weil diese die größte stabilität aufweisen und komplexe systeme über große zeiträume ermöglichen. ein planet mit 4000°C oberflächentemperatur wird demnach niemals leben hervorbringen, weil kein chemisches system hier große stabilität zeigt. genauso ist leben bei -190°C so gut wie ausgeschlossen, da chemische reaktionen nur sehr sehr langsam ablaufen oder garnicht.
nun kann chemisch basiertes leben, aber nicht jedes element als grundpfeiler besitzen. auch wenn man früher oft etwas von leben auf siliziumbasis gelesen hat, ist dies nicht möglich. beim kohlenstoff sind die bindungsenergien zwischen kohlenstoff zu kohlenstoff und kohlenstoff zu sauerstoff sehr ähnlich. beim silizium ist die affinität zum sauerstoff jedoch wesentlich größer (SiO2 ist auch nicht gerade selten...). komplexen systemen sind beim silizium deutliche grenzen gesetzt und kohlenstoff bleibt somit als einziger grundpfeiler des lebens übrig. die rolle des wassers lässt sich zwar diskutieren, fakt ist jedoch, dass wasser in einer großen zahl von organischen reaktionen unersetzlich ist. auch wäre es möglich, dass sehr einfaches leben wasser herstellt in dem sich höhere lebensformen entwickeln, die die alten an weiterer entwicklung hindern.
es ist in jedem fall sehr sinnvoll einschränken zu wollen, was bedingungen für leben sind, um besser danach suchen zu können.
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25.10.2008 17:07 Uhr von zeroFX
 
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ein Kommentar mit dem man arbeiten kann :): Für zielgerichtetes Suchen nach Leben muss man zwangsläufig Einschränkungen bei den Kriterien machen. Trotzdem muss der Blick frei bleiben für andere Optionen.

Deine Argumentation zu siliziumbasiertem Leben ist soweit schlüssig, allerdings nur wenn man davon ausgeht, daß im angenommenen Umfeld auch ungebundener Sauerstoff in großer Menge verfügbar ist.

Was die Stabilität von Systemen angeht, die trotzdem komplex sind und eine Art von Intelligenz aufweisen/entwickeln können, möchte ich dazu folendes sagen:
Temperatur oder Druck sind nur relative Faktoren, wichtig ist ein Gleichgewicht aus Bindung und Freiheit. Das lässt sich auch auf die chemische und biologische Ebene übertragen.
"Man" braucht eben eine stabile Operationsbasis von der aus man agieren kann. Das trifft auf alle Lebensformen zu, selbst/auch wenn die genaue Ausbildung dieser Basis mit zunehmender Komplexität immer abstrakter werden sollte/kann.

Und nochwas zum Silizium: Man darf auch Mischformen aus biologischen und nicht-biologischen Systemen nicht ausschließen. Etwa einfache Bakterien die Silizium und andere (dotierende) Elemente in bestimmten Formationen so ausscheiden/anlagern, daß diese komplexere "Denkaufgaben" erledigen können. Menschen machen ja mit dem Bau von Maschinen und Computern auch nichts anderes. Womit sich allerdings auch die Frage stellt, ob das enge koordiniete Zusammenleben ursprünglich individueller Lebensformen nicht an sich bereits eine neue Lebensform darstellt oder zumindest darstellen kann. Der Staat als Organismus? In bestimmten Fragestellungen bzw. deren Lösungsansätzen wird er ja bereits als solcher betrachtet. Die Sozialwissenschaften ziehen - soweit ich weiß - ja öfters Parallelen zu biologischen Systemen und deren Aufbau und innerer Organisation. Vllt. sollte die Biologie darüber nachdenken, hier nachzuziehen und soziale Systeme auch auf biologischer Ebene zu betrachen. Herden und andere Gruppen werden ja bereits in Bio (Schule) behandelt. Man könnte auch biologische Systeme mal aus soziologischer Sicht betrachten.

Naja, ich schweife etwas ab. ^^

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