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Karl Marx' "Das Kapital" profitiert von Finanzkrise

Wie nun der Geschäftsführer des Berliner Karl-Dietz-Verlages, Jörn Schütrumpf, bekannt gab, verkaufte sich das Werk "das Kapital" von Karl Marx in den letzten Wochen ungewöhnlich häufig.

Dadurch lässt sich ein unverkennbarer Zusammenhang zwischen Finanzkrise und den Verkaufszahlen herstellen. So ging das Buch seit November 2007 2.400 Mal über die Ladentheke, wohingegen es zum Vergleich 2005 gerade einmal 500 Exemplare ins heimische Wohnzimmer schafften.

Dabei zeigt sich vor allem, dass 20 bis 25-Jährige das Werk des Kapitalismus-Kritikers kaufen.


WebReporter: madpad
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Finanz, Finanzkrise, Kapital, Marx, Das Kapital
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 16:39 Uhr von madpad
 
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Auch sehr interessant, dass gerade in diesen Zeiten Marx so gefragt ist. Irgendwo sogar Ironie des Schicksals.
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23.10.2008 16:50 Uhr von anderschd
 
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Marx mag ja: recht haben. Aber er hat wohl die falschen Schlüsse gezogen.
Ein Staat, indem die Produktionsmittel dem Volk gehören, funktioniert ja auch nicht.
Es gibt immer welche, die "gleicher" sein wollen.
Liegt in der Natur des Menschen.
Somit hat er auch keine Patentlösung parat.
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23.10.2008 17:26 Uhr von dasmussjetztsein
 
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rubrik "entertainment" ist wirklich klasse gewählt: und das meine ich ernst!
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23.10.2008 17:34 Uhr von Artim
 
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Profit: ist ja auch das einzige was der Kapitalismus kennt. Bedenkt man die Milliarden die schon in das grosse schwarze Loch geworfen wurden kann ich mir gut vorstellen WER davon profitiert.

Neulich noch im TV, mit 50 Euro kann man Notleidenden ein Jahr lang das überleben sichern, über 20000 verhungern täglich. Ein Hoch auf diese fortschrittliche Welt. Wann kommt endlich mal der Humanismus bei dem nicht die Gier ums Geld ganz oben steht.

Kein Euro für die Unterstützung von Kapitalisten !
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23.10.2008 19:05 Uhr von dasmussjetztsein
 
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da haben wir sie wieder die heuchler: also wer hier gegen die kapitalisten und den profit hetzt, sollte sich selbst mal hinterfragen.
klar sind diese worte so schön gesprochen und man kann sich dann auch als gutmensch fühlen, aber die TAT ist nunmal das einzige was zählt.

übrigens hat marx im manifest nicht das gesellschaftssystem des kapitalismus kritisiert sondern erläutert. es entsteht nunmal aus dem unterschied der menschen. und aus dem zwang der menschn sich zu vergleichen und zu kategorisieren. jeder misst sich mit seinem nachbarn und will besser sein. das merkt man doch schon wieder hier, wenn gegen den bösen kapitalismus gehetzt wird und für den guten humanismus.

jaja kaptialismus ist so böse, globalisierung der teufel, aber dann immer bei aldi usw. einkaufen gehen und bei den gehaltsverhandlungen mit dem chef immer mehr lohn fordern.
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23.10.2008 21:04 Uhr von The_Quilla
 
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und was ist jetzt: mit zahlen? wie siehts denn 2008 aus oder ist das nur ein gefühl?
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23.10.2008 21:18 Uhr von madpad
 
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@dasmussjetztsein: Darauf habe ich keinen Einfluss - ich persönlich finde die Rubrik auch sehr unpassend...bitte ändern!

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