23.10.08 16:40 Uhr
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Internationale Konferenz: Georgien bekommt über drei Milliarden Euro Hilfe

Auf einer internationalen Geber-Konferenz in Brüssel wurden Georgien 3,54 Milliarden Euro zugesagt. Europäische Staaten tragen dabei die Hauptlast, 760 Millionen Euro kommt von den USA und weitere 150 Millionen Euro aus Japan. 640 Millionen Euro werden von privaten Finanziers bereitgestellt.

"Wir bitten die internationale Gemeinschaft sicherzustellen, dass die Mittel für die Herstellung angemessener Lebensbedingungen für die Flüchtlinge und für die Wiedergutmachung der wirtschaftlichen Schäden genutzt werden, nicht zur Stärkung des Regimes", erklärte die georgische Opposition.

100.000 Menschen mussten seit dem Georgien-Krieg ihre Häuser verlassen. Am 12. August wurde ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Russland und Georgien abgeschlossen, das von der EU ausgehandelt wurde.


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WebReporter: wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Hilfe, Milliarde, International, Konferenz, Georgien
Quelle: www.bazonline.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 16:32 Uhr von wutanfall
 
+0 | -0
 
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Das ist doch nicht wahr, warum bekommt der Erst-Aggressor Georgien Milliardenhilfen? Weil sie Zivilisten zerbombt hat? Weil sie oppositionelle TV-und Radiosender geschlossen hat? Weil sie Regierungsgegner niedergeknüppelte? Weil der "Demokrat" Saakaschwili unsere Hilfe braucht? Hier wird ein Staat dafür belohnt weil er einen Krieg entfachte, US-Marionette zu sein lohnt sich wie man sieht.
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23.10.2008 17:06 Uhr von Daaan
 
+2 | -0
 
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Land <> Regierungschef: die meisten Leute denke ich wollten keinen Krieg haben und können für ihre Lage jetzt nichts.

Viel mehr würde mich interessiern wer private Geldgeber sind, bzw warum sie das in diesem Fall sind.
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23.10.2008 17:15 Uhr von Michigras
 
+6 | -1
 
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Viel mehr würde mich interessieren: warum man einfach einen Krieg führen kann und dann hinterher das Geld zum Wiederaufbau in den Arsch geschoben bekommt. Klar, wohl niemand der Zivilisten wollte einen Krieg, aber trotzdem.

Manchmal kommt mir Krieg wirklich wie eine Freizeitbeschäftigung oder ein Spiel der Machthaber vor. Ist halt was kaputt, baun wirs wieder auf. Oder marschieren in ein Land, zerbomben es, und regeln dann den Wiederaufbau von dem, was eigenhändig kaputt gemacht wurde.
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23.10.2008 18:18 Uhr von Indemion27
 
+3 | -2
 
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@wutanfall: Hmm ...heute ersten Tag registriert, um auch mal was schreiben zu können und das ist schon die dritte news von dir, wo ich meinen Senf dazu geben muss - wir teilen ziemlich die gleichen Ansichten, scheint mir ;D

Genauso auch hier ...wie wir einen Kriegsverbrecher, der während sich die Welt die Eröffnung der Olympischen Spiele anschaut, mit Artillerie seine Nachbarprovinz angreift und damit tausende zivile Opfer fordert auch noch im nachhinein seinen "Wiederaufbau" finanzieren können entzieht sich bei mir jeglicher Vorstellungskraft und spricht doch Bände über die Neutralität unserer Kanzlerin/Regierung.
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23.10.2008 18:54 Uhr von Wutanfall
 
+2 | -1
 
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@Indemion: Man hat ihr in Georgien einen Partner in der Südflanke Russlands gefunden um dieses Land weiter einzukreisen. Anstatt Georgien würde es auch reichen einfach die verdammte Pipeline in die Nato aufzunehmen.
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23.10.2008 20:17 Uhr von r0n2
 
+2 | -2
 
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fantastisch Kriegstreiber werden ausbezahlt während Deutschland immer noch Reperationen leistet...
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23.10.2008 21:43 Uhr von Hai123
 
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pffff, Ja und wer darf mal wieder die Zeche bezahlen ?
an the Winner is....
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23.10.2008 23:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+1 | -1
 
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@rOn2: Deinen Post habe ich nicht verstanden und erbitte um Mithilfe/Klärung.

1. Du meinstest sicher "Reparationen", nicht "Reperationen". Diesen Begriff kenne ich in diesem Zusammenhang nicht.
2. Meines Wissen zahlen wir seit den frühen 50ern keine Reparationen mehr. Vielmehr wurde mit dem Marshall-Plan schon vor der eigentlichen Staatsgründung der Grundstock für das "Wirtschaftswunder" gelegt. Mit Reparationen hat das wohl wenig zu tun.

Möglicherweise hast Du Dich ja in der Zeitrechnung vertan. Du meintest sicher die Weimarer Republik der 20er. Die sind aber schon lange vorbei.
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24.10.2008 00:29 Uhr von ZTUC
 
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Argessor-These unhaltbar: Und wieder wird sie verbreitet, die Mär vom "Aggressor" Georgien, als ob die ganze Geschichte erst diesen Sommer begonnen hat. Dumm nur, dass die Russen dort seit Jahren zündeln und diesen Konflikt provoziert haben. Der Grund ist simpel, die Russen wollen weiterhin das Gas-Monopol (siehe kommende "Gas-OPEC"). Da ist natürlich Georgien ein Dorn im Auge.

Bei den Amis vermutet hier ja auch fast jeder im Forum alle möglichen niederen Beweggründe, wenn die irgendwo mitmischen. Bei den Russen dagegen schaut man gern drüber weg, ach Tschetschenien und Co, was interessiert das.

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