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Comeback der Piraterie - Experten schlagen Alarm

Das Schifffahrtsbüro der internationalen Handelskammer (IMB), in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, hat Zahlen vorgelegt die belegen, dass Angriffe von Piraten weltweit zugenommen haben. Besonders vor der Küste Somalias treiben viele Piraten ihr Unwesen.

Fast 200 Fälle wurden alleine schon dieses Jahr registriert, mit steigender Tendenz nach oben. Die Piraten bedrohen zunehmend wichtige Handelsrouten. Experten schlagen vor, ihre Mutterschiffe anzugreifen, deren Standorte allerdings ungewiss sind.

Bisher haben Piraten 581 Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen, davon alleine 537 vor der Küste Somalias.


WebReporter: wutanfall
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Comeback, Experte, Alarm, Pirat, Piraterie
Quelle: www.tagesspiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 15:27 Uhr von wutanfall
 
+0 | -0
 
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Müssen wir Handelsschiffen Geleitschiffe zur Verfügung stellen wie in der guten alten Zeit? Armut und das schnelle Geld treiben viele Menschen dazu Piraten zu werden, besonders in solchen Chaos-Regionen wie Somalia.
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23.10.2008 15:48 Uhr von sanfrancis
 
+15 | -6
 
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Vielleicht kommt ja Erol Flynn wieder und kämpft für das Gute ;-)
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23.10.2008 15:51 Uhr von woodwitch
 
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lange die armut in den ländern der piraten nicht gemildert wird,haben die menschen dort kaum eine chance.geld sollte von den managern kommen die die banken in den sand gesetzt haben. die haben genug!
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23.10.2008 15:53 Uhr von FreundeinesFreundes
 
+12 | -7
 
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Arrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr: ich habe immer mit piraten gespielt... Lego vasteht sich.
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23.10.2008 15:57 Uhr von ZTUC
 
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@woodwitch: Wenn da soviel Armut ist, wie können die sich dann "Mutterschiffe", "Waffen" etc.pp. leisten?
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23.10.2008 16:03 Uhr von anilingus
 
+39 | -12
 
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lasst die in ruhe! die sind harmlos! mp3 piraten sind doch die wahren übeltäter!!!!
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23.10.2008 16:04 Uhr von anilingus
 
+7 | -4
 
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@woodi: aha, und das rechtfertigt gewalt?

no mercy
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23.10.2008 16:05 Uhr von AnKost
 
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Hilfe: Vielleicht sollte die UNO mal ein par Truppen dort patroullieren lassen.
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23.10.2008 16:09 Uhr von vmaxxer
 
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tja: arm und reich...

Piratenjagt ist recht kostspielig, vor allem wenn man es großflächig betreiben will... Wer will (kann) das bezahlen ?
Es gibt zwar genug alte Marineschiffe die dazu reichen würden (theoretisch), aber der Einsatz eines Schiffes kostet ziemlich viel.

Vieleicht können ja die Reedereien die schiffe wie früher wieder mit Kanonen ausstatten *g*

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Die MPAA, RIAA etc kann ja was dazugeben... sind ja schon Piratenjäger *fg* /ironie
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23.10.2008 16:13 Uhr von anilingus
 
+8 | -5
 
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hm... honeyships ohne mannschaft :): alte frachter ausräumen, autopilot und so einbauen, tank mit sprengstoff füllen und das ganze verdrahten und fallen stellen...

per gps die umhercruisen lassen

wenn pirazz kommen - bumm - 1x pirazz weniger
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23.10.2008 16:26 Uhr von kittycat
 
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23.10.2008 16:35 Uhr von syn0nym
 
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Hää? Alt? Man hat doch schon längst beschlossen Truppen nach Somalia zu schicken...
Siehe beispielsweise: http://www.shortnews.de/...

Würden die Piraten SN lesen, wären sie schon längt an einer anderen Küste um Schiffe zu kapern..
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23.10.2008 16:52 Uhr von Ken Iso
 
+6 | -4
 
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@anilingus: Hast DU nicht oben woodi Gewalt vorgeworfen?

Wenn arme Menschen aus Not andere Überfallen ist das deiner Meinung nach böse.

Wenn Reiche Firmen arme Piraten wegbomben und verbrennen ist das deiner Meinung nach gut?

Verdrehter Maßstab mein Freund!
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23.10.2008 19:06 Uhr von Elessar_CH
 
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@ ZTUC: Indem sie Schiffe kapern.
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23.10.2008 21:00 Uhr von skandale
 
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wer soll den die schiffe beschützen????
das is doch internationales gewässer ....
ob man international eine einigung findet ...
naja den glauben habe ich net, wenn ich schon unsere politik ansehe ...
ausserdem hab ich so langsam kein bock mehr, noch mehr steuern zu bezahlen ...
den sowas wird unsere poltik bestimmt ausnutzen
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23.10.2008 21:58 Uhr von no_trespassing
 
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Ich dachte, es ging um eDonkey und Rapidshare :-P: kwt
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24.10.2008 00:19 Uhr von masterprain
 
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Weltregierung muss her: Zuerst muss eine Weltregierung her die alle Ungerechtigkeit in dieser Welt ein Ende macht und wo es keine Vetorechte wie bei der UN gibt. Dann können sie von mir aus auch auf Piratenjagd gehen. So lange man nur die Symptome dieser ungerechten Welt bekämpft wird sich nichts bessern.
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24.10.2008 07:57 Uhr von Shakotai
 
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@anilingus: (honeyships ohne mannschaft )

Das wäre dann die nächste Dimension des Begriffes "mit Kanonen auf Spatzen schiessen?"
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24.10.2008 08:05 Uhr von Shakotai
 
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@Skandale: Gerade in Internationalen Gewässern darf jede Nation gemäß Seerecht ihre Schiffe schützen, es ist sogar so, dass bei einem piratenbedingten Notruf jede Nation zur Hilfe zu eilen hat. Schwieriger wird es jedoch in der ´Drei Meilen Zone´ die jedes Land als nationales Territorium beanspruchen darf. Flüchtet der Pirat in diese Zone muss ein Verfolger abbrechen und die weitere Verfolgung den nationalen Behörden überlassen. Wie diese jedoch z. B. in Somalia aussehen wird, kann sich jeder vorstellen.
Jedoch gibt es in den gefährdeten Regionen viel zu wenig bewaffnete Schiffe und die deutsche Marine, die dort vertreten ist, hat nicht einmal die Erlaubnis bewaffnet einzugreifen.
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24.10.2008 08:11 Uhr von Shakotai
 
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@masterprain: Schöne Fantasie, die Weltregierung. Bis derartiges aber umgesetzt wäre, würden die Piraten bereits in die hundertste Generation gehen. Schau dir nur an, wie lange die in der EG schon herumdoktern...
Vorstellbarer ist, wie es jetzt auch schon teilweise geschieht, dass die Reeder von Handelsschiffen zur Selbsthilffe greifen bis die Politik reagiert.
Irgendwie wiederholt sich alles, die Thematik hatten wir im 17. Jahrhundert auch schon mal...
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24.10.2008 13:42 Uhr von Ulan
 
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in Internationalen Gewässern darf jede Nation: "in Internationalen Gewässern darf jede Nation gemäß Seerecht ihre Schiffe schützen".
that´s it, deshalb flaggen die Deutschen Reeder wieder um.
Ansonsten dürfte die Bundeswehr nicht eingreifen.
Fragt sich nur wie es sich mit den jahrzehntelangen Steuervorteilen/Personaleinsparungen/Gewinnen verhält die vorher durch die Aussflaggung erwirtschaftet wurden.
Jetzt wo die Gefahr da ist wird wieder flott umgeflaggt und flugs Steuergeldfinanziert für Ordnung gesorgt.
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24.10.2008 15:41 Uhr von Shakotai
 
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@Jalapeno und von daher: "Wen interessiert es??"...

Die Reeder/Handelhäuser und deren Lobbyisten, und nicht zuletzt den Verbraucher, weil dieser die Verluste der Reeder / Handel wieder durch erhöhte Preise auszugleichen hat.
Das Argument ´kein Öl´ kommt hier auch nicht zum Tragen, da sich diese Überfälle nicht innerhalb der ´DreiMeilenZone´ ereignen, sondern in internationalen Gewässern. Wie schon beschrieben, innerhalb von internationalen kann jede Nation ihre Schiffe selber schützen. Nachteil für diese Nationen ist jedoch, dass diese schwerlich alle Schifffahrtswege flächendeckend schützen können, nicht überall zugleich sein können. Sollten die Überfälle in nationalen Gewässern stattfinden und das betreffende Land nicht oder nicht ausreichend diese Übergriffe verfolgen, kann es selbst in Schwierigkeiten geraten. Dieses führt zum Beispiel im südostasiatischen Raum regelmäßig zu diplomatischen Querelen, weil dort Piraten von kleinen Inseln aus operieren und die dortige Marine / Küstenwache nicht in der Lage ist wirksam einzugreifen.

Zudem, es gibt schon seit einiger Zeit bilaterale Verhandlungen, welche jedoch vorwiegend an einem Punkt kranken. Um eine wirksame Verfolgung der Piraten zu gewährleisten müssten die (eh meist langsameren) Verfolger in nationale Gewässer eindringen, dort evtl. sogar von der Schusswaffe Gebrauch machen. Dieses wird jedoch nach dem Völkerrecht als aggressiver Akt gegen das entsprechende Land, als Angriff der Souveränität des jeweiligen Staates gewertet.
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24.10.2008 17:07 Uhr von Shakotai
 
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@Jalapeno (Immerhin, kann man ja auch gleich ganze Länder überfallen, ohne das die Welt auf die Barrikaden geht)...

Möglichweise solltest du dich mal mit Politik und hier mit den Verknüpfungen zwischen den Ländern beschäftigen. Einfach mal so ein Land überfallen, dem ist nicht.
Wenn du jetzt auf Afghanistan oder den Irak ansprichst, in beiden Fällen wurde ein Mandat der UN eingeholt, es wurden Überflugrechte und Stillhalteabkommen mit anderen Ländern vereinbart etc.
Auch wenn die Staaten sicherlich weniger einen militärischen Gegenschlag zu fürchten haben, ist doch die Wirtschaft international verknüpft und ein wirtschaftlicher ‚Gegenschlag’ von den Ami’s genauso gefürchtet.
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25.10.2008 00:07 Uhr von Sev
 
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... Lustig: Mit steigender Tendenz nach oben... gibt´s auch steigende Tendenz nach unten? Oder sinkende Tendenz nach oben?
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25.10.2008 22:27 Uhr von zeroFX
 
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herrlich, typisch SN! @Ogino:
>>
Ich kann leider nichts gegen Dein Informationsdefizit über diese ranzigen Verbrecher machen außer Dir den Rat zu geben, Dich nicht nur einseitig zu informieren.
<<

Genau das solltest du tun, bevor du hier rumposaunst.

Das Problem ist die Armut im Lande, die sich einige zu Nutze machen und Schiffe kapern, Geiseln nehmen, etc.pp. "Gute" alte Piraterie halt.
Die Piraten waren bestenfalls am Anfang arme Typen, die halt versucht haben, über die Runden zu kommen. Was da jetzt abgeht, ist das, was überall passiert, wo der Staat nicht die Mittel hat (oder freigeben will), um solchem Treiben Einhalt zu gebieten. Und Somalia ist aufgrund des Bürgerkrieges einfach nicht in der Lage dazu. Hätte man die Friedensmissionen nachdrücklicher verfolgt, hätte es zur derzeitign Situation überhaupt nicht kommen müssen.
Aber das hätte ja Geld gekostet. Also hat man nichts getan.
Dafür muss man jetzt Geld aufwenden, um die Folgen zu begrenzen. Aber natürlich nur die Folgen, die für die eigenen Interessen schädlich sind - also die Störung der Schifffahrtswege.
Typischer Fall von Symptom- statt Ursachenbekämpfung!

@Shakotai:
>>
Sollten die Überfälle in nationalen Gewässern stattfinden und das betreffende Land nicht oder nicht ausreichend diese Übergriffe verfolgen, kann es selbst in Schwierigkeiten geraten. Dieses führt zum Beispiel im südostasiatischen Raum regelmäßig zu diplomatischen Querelen, weil dort Piraten von kleinen Inseln aus operieren und die dortige Marine / Küstenwache nicht in der Lage ist wirksam einzugreifen.
<<

Das Problem ist, daß Somalia nicht effektiv eingreifen kann, weil es einfach die Mittel - finanziell wie materiell - nicht hat. Und wir, die sie haben, kommen jetzt - und auch sonst meist - erst, wenn es uns drekt betrifft. Vorher schieben wir gern alles von uns und irgendwem anders zu.

@"da gibs halt kein Öl":
Nicht nur kein Öl, es scheint auch sonst von keinem wesentlichen Interesse für eine der Nationen zu sein, die hier tatsächlich helfen könnten …

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