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Europäische Auszeichnung für chinesischen Dissidenten - China reagiert empört

Der diesjährige Sacharow-Preis des Europaparlamentes geht an den eingesperrten chinesischen Bürgerrechtler Hu Jia. Das chinesische Regime bezeichnet Hu Jia als einen Kriminellen und hat bis zuletzt versucht, die Auszeichnung zu verhindern.

"Chinas Haltung in Menschenrechtsfragen ist klar. Wir lehnen eine Einmischung in innere Angelegenheiten unter dem Vorwand der Menschenrechte ab", so das chinesische Außenministerium.

Hu Jia engagiert sich für Umweltschutz und gegen die Herabwürdigung von Aids-Infizierten. Er wurde, wegen der Begründung "Aufruf zur Subversion", zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt.


WebReporter: wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Auszeichnung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 14:09 Uhr von wutanfall
 
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Die Preisverleihung hilft besonders sein Leben zu retten, da in chinesischen Gefängnissen viele Andersdenkende "verstorben" sind.
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23.10.2008 14:35 Uhr von ZTUC
 
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Kommentar: Manche wissen gar nicht, wie gut es ihnen in Europa bzw. der westlichen Welt geht. Diese Menschen, wie Hu Jia, wollen einfach frei ihre Meinung äußern und landen dafür im Knast.
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23.10.2008 15:28 Uhr von uhrknall
 
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Menschenrechtler: Er sollte sich aber nicht zu viel trauen, auch bei uns.
Wenn er jetzt z.B. versuchen würde, geheime CIA-Foltergefängnisse in Europa zu finden, wäre er schneller wieder weg, wie er gucken kann. Das wäre eigentlich auch Arbeit für einen Menschenrechtler.

Auch bei uns handelt man nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"
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23.10.2008 18:14 Uhr von KingPR
 
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wutanfall: Würde die Regierung die Leute töten wollen, würde sie sie in die Todescamps schicken um ihre Organe noch zu verwerten. Die Leute sterben dort im Gefängnis also wahrscheinlich nicht auf Druck der Regierung, sondern weil die Mithäftlinge sie töten.

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