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Linux kostet knapp 11 Milliarden Dollar - Wenn es kommerziell wäre

Amanda McPherson veröffentlichte einen Bericht über Linux, der die Entwicklungskosten von Linux zeigt, wenn es von bezahlten Programmierern programmiert worden wäre.

Heraus kamen bei ihrer Berechnung rund 10,8 Milliarden US-Dollar. Grundlagen für die Rechnung war die Distribution Fedora 9, Anwendungspakete und die Programmierzeit.

Die Autorin gab bekannt, dass Fedora 9 aus 204,5 Milliarden Codezeilen besteht und rund Fünftausend Anwendungspakete in Linux sind. Die gesamte Programmierung würde 60.000-Mann-Jahre beinhalten. Der Kernel in Linux sei nach Berechnungen allein schon 1,4 Milliarden Dollar Wert so Amanda McPherson.


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WebReporter: -Darius-
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Dollar, Milliarde, Linux
Quelle: www.chip.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2008 11:47 Uhr von -Darius-
 
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Wow.... jetzt überlegt mal, Linux wäre kommerziell.... Es würde ein Vermögen kosten.. Aber zum Glück ist es das nicht, nicht wahr? ;)
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23.10.2008 12:12 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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jetzt würde mich das gleiche mal für windows und co interessieren die dürften ja auch eine nicht unbeachtliche summe zusammen bekommen (vorallem wäre es sehr interessant mal zu wissen was der windows kernel eigentlich wert ist)

tja open vs closed source was besser ist werden wir eh nie erfahren

aber äh @autor ja ich bin sehr froh das es nicht kommerziell ist ... dann würde ich meinen rechner as dem fenster werfen noch ein neues os druff äh nee
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23.10.2008 12:25 Uhr von Heldentum
 
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23.10.2008 12:41 Uhr von Firzeen
 
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Unterschied: Naja man kann nich einfach sagen linux wäre besser als linux genau so wenig wie man sagen kann open source is besser wie closed source! es hat alles seine vorteile! Es kommt halt immer darauf an für was man es einsetzen will...
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23.10.2008 12:49 Uhr von Firzeen
 
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SORRY: sorry für 3 post .. .aber oc hat grad gesponnen!
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23.10.2008 12:55 Uhr von fiver0904
 
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Das bestätigt nur mal wieder, dass SN dringend eine Editier- und Lösch-Funktion braucht!
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23.10.2008 13:41 Uhr von Antoras
 
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@Heldentum: "kann man den Sourcecode von windows nicht knacken?"

Der ist ja bereits kompiliert (=Sourcecode in Maschinensprache übersetzen). Und zurückkompilieren (=Maschinensprache in Sourcecode zurückwandeln) geht nicht wirklich.

Die einzige Möglichkeit, an den Sourcecode von Windows zu kommen ist Microsoft zu hacken und den Code zu stehlen. Aber das scheint bisher noch niemand geschafft zu haben...

Zur News:
Die Rechnung ist meiner Meinung nach ein wenig sinnlos. Im Gegensatz zu Windows gibt es hier ja mehr als nur eine Firma, die an dem OS rumprogrammiert. Und die Arbeitszeit der ganzen Hobbyprogrammierer, die Pakete für Linux geschrieben haben, kann man da sicherlich nicht so einfach mit einberechnen.
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23.10.2008 13:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Und hier befürchte ich auch die Probleme Beispiel Audio-Produkte: Linux-User setzen auf kostenlose Software. Eine Entwicklung dieser Nischen-Produkte für professionelle und kommerzielle Benutzung im Tonstudio kostet aber viele Millionen und ist Konkurenz am Markt ausgesetzt. Hier kostet gute Software um 500 bis 1000.- Euro, die alleine gar nicht reicht. Komponisten geben locker 10.000 Euro für ihre erst-Ausstattung aus.

Hier müsste man also Geld verlangen von Usern, denen schon 150 Euro für Windows zu viel sind. Dazu kommt, dass diese ganze Software seit Ewigkeiten unter OSX und Windows absolut perfekt funktioniert - und nahezu jedes Audioprodukt auch für OSX und Windows verfügbar ist.
Eine Portierung wäre aber millionen-schwer teuer.
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23.10.2008 13:53 Uhr von KidWiruz
 
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Das "Linux" wovon du sprichst, ist eine Linux/GNU-Distribution

"Kernel in Linux" - Linux _IST_ ein Kernel!
du meinst wohl "Kernel in GNU/Linux"
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23.10.2008 13:55 Uhr von Heldentum
 
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@Antoras: ich kapier das nicht wieso stehlen
Ist der Sourcecode nicht in jedem XP/Vista drin
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23.10.2008 14:15 Uhr von DaSpoon
 
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@Heldentum: ja ist in gewisser weise in jedem Windows drin aber eben nur als
KOMPILIERTER Quell- bzw. Sourcecode und das können nur Maschinen wie ein Computer verstehen und interpretieren...
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23.10.2008 14:20 Uhr von DaSpoon
 
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Ergänzung und kein Mensch kann etwas mit dem Maschinencode wirklich etwas anfangen und den zB einfach so mal eben umschreiben um Windows zu verändern.
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23.10.2008 14:21 Uhr von Antoras
 
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@Heldentum: Dein Computer kann mit dem für Menschen "leicht"-verständliche-Sourcecode nichts anfangen. Man muss ihn deswegen in Maschinensprache (die jetzt wiederum für Menschen schwer verständlich ist) übersetzen. Diesen Vorgang nennt man Kompilieren. Denn nur damit kann dein PC was anfangen.

In nicht Open Source Software ist deshalb nur der Maschinencode enthalten - die Codes der Open Source Software hingegen kann man runterladen, und installieren indem man sie kompiliert (dafür gibt es aber natürlich auch vorkompilierte Dateien, die man sich direkt installieren kann).

Da beim Kompiliervorgang für den PC unwichtige, für den Menschen jedoch übersichtsfördernde Teile des Sourcecodes - wie Kommentare, Leerzeichen, die Syntax - verloren gehen, ist es unmöglich Maschinensprache wieder in in den Sourcecode zurück zu übersetzen.

Hoffe, das war ein bisschen verständlich ;)
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23.10.2008 15:12 Uhr von ullakatuka
 
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@DaSpoon: da isn kleiner Widerspruch in deinem Kommentar.
interpretieren muss der PC nix mehr, da das Zeug schon kompiliert wurde ;)
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23.10.2008 15:27 Uhr von Smudo77
 
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10.4 Giga $: halte ich für realistisch. 204 Milliarden Codezeilen aber halte ich für viel zu viel; wahrscheinlicher sind 204 Millionen Zeilen.

Dann hätten wir also 50$ pro Zeile.
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23.10.2008 16:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Terrorstorm irgendwo hast Du ein geistiges Problem.
Bei arlt.de kostet Vista Ultimate 149,99 Euro sowohl 32 als auch 64 Bit. Ich weiss nicht was Dir daran auf den Magen schlägt.
Dann ist das meist gehörte Argument der Linux-User, dass sie Software wie Betriebssystem in aller Regel kostenlos bekommen. Für Leute die alles nur kostenlos wollen, entwickeln eben nur Freiwillige. Für eine Firma die ihre Entwickler zahlen muss, besteht somit wenig Anreiz etwas für diese Linux-Gemeinde zu entwickeln.

Ich kenne dazu viel zu viele Leute die sich Linux nur deshalb anziehen, weil sie sich kein Windows leisten können - aber auch keine Raubkopie von Windows installieren wollten. Für diese Leute entwickelt doch niemand teure Software.
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23.10.2008 17:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Terrorstorm: Sorry, ich habe deinen Kommentar im völlig falschen Kontext gelesen und komplett falsch verstanden.
Dann ziehe ich Deine Gesundheitseinschätzung wieder zurück und bescheinige mir selbst eine leichte vorübergehende Verwirrung.
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23.10.2008 18:23 Uhr von Cyphox
 
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Wieso? Wieso zählen die die Anwendungspakete mit, die in der Distri drin sin?

Bei den Entwicklungskosten von Windoof rechnet doch auch keiner 5000 Freewareprogramme mit rein? o_O
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23.10.2008 21:37 Uhr von chiburek
 
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@Cyphox Was meinst du mit Freewareprogrammen? Zu jedem Betriebssystem gehören grundlegende Anwendungspakete dazu, dessen Entwicklungskosten natürlich mit einkalkuliert werden. IE, Paint und den Rechner hast du mit dem Kauf deiner Windowsversion mitbezahlt.

Deswegen werden auch die in der Linux-Distribution enthaltenden Anwendungspakete in der Rechnung miteinbezogen.
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24.10.2008 00:06 Uhr von Cyphox
 
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naja wenn die mit "Anwendungspaketen" wirklich die in der Distri enthaltenen "Programme" meinen, auch wenns nur Browser, Malprogramme oder sonstwas sind, was ich mir bei 5.500 Paketen beim besten Willen nicht vorstellen kann, nie niemals, isses doch völliger Schwachsinn.

Warum heisst die News dann nicht:
Open-Source kostet knapp xxx Milliarden Dollar - Wenn es kommerziell wäre
oder wenigstens
Linux-Distribution Fedora 9 kostet knapp xx Milliarden Dollar - Wenn sie kommerziell wäre.

Distri A hat 100 Pakete, Distri B hat 250 und Distri C hat 1000. Ja und wieviel kostet denn jetz Linux??

Und warum is Windows so billig? Weil man keine 5.500 Programme, die irgend jemand anders programmiert hat, mit reinrechnen darf!?!

Die News is doch Käse... ich geh jetz ins Bett.... Gut Nacht!...
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27.10.2008 12:31 Uhr von nonSense84
 
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Unnütze und noch dazu offensichtlich eine unqualifizierte Aussage einer Frau, die keine Ahnung hat.

Das ist ganz klar eine bescheuerte Milch-Mädchen-Rechnung! Und wenn ich die Zeilen meiner eigenen Programme zusammenrechnen würde, wäre ich auch schon Millionär... genau genommen wäre so ziemlich jeder Programmierer dann Millionär oder Milliardär... ist nur irgendwie keiner...

Ausserdem könnte man ja mal fragen: Wenn es 60.000 Mann-Jahre Entwicklung beinhalten WÜRDE (so wie es in den News da steht), wieso ist es dann nicht so? Wie viele haben denn grob geschätzt dran programmiert? Könnte man sich jetzt anhand der Entwicklungszeit von Fedora 9 ausrechnen... :-P

Aber immerhin sieht man mal, was für einen Mist man mit 204,5 Milliarden Codezeilen machen kann. :-P

Nur als kleiner Hinweis (dem folgendem Zitat darf man auch nicht unbedingt trauen):

"Windows 2000 war das darauf folgende anspruchsvolle Projekt, bis zu 1.400 Entwickler arbeiteten an den 29 Millionen Codezeilen. Die Entwicklungskosten beliefen sich auf etwa 1 Milliarde Dollar."

Wieso braucht also Windows 2000 lediglich 29 Millionen Codezeilen, Fedora 9 aber ganze 204500 Millionen Codezeilen? ;-) Ja ja, ich weiß, Zusatzpakete... mhm, klar...
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27.10.2008 14:22 Uhr von Smudo77
 
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@nonSense: ich habe ja schon die Vermutung ausgesprochen, dass es nicht 204 Milliarden sondern 204 Millionen Zeilen sind. Das heisst dann aber, dass ein CHIP-Redakteur nicht imstande war, die Zahl im Originalartikel richtig zu lesen - Fast schon typisch für CHIP.

Bevor man eine Publikation so in der Luft zerreisst, die ganz offensichtlich falsch wiedergegeben wurde, sollte man sich erst mal selbst ein Bild darüber machen. Ich habe am Wochenende dieses getan und meine nicht, dass das "eine unqualifizierte Aussage einer Frau <ist>, die keine Ahnung hat". Ich meine eher, nonSense redet nonsense :-)

http://www.linuxfoundation.org/...
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08.11.2008 14:17 Uhr von domenicbitreactor
 
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Ihr dürft nicht vergessen: Linuxwurde früher komerziell verkauft.

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