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USA: Aus einer einzelnen Stammzelle funktionsfähige Prostata gezüchtet

An Mäusen haben amerikanische Forscher den Versuch unternommen, aus einer einzigen Stammzelle eine intakte Prostata zu züchten.

Da die Prostata in der Lage ist, aufgrund hormoneller Schwankungen zu schrumpfen und wieder nachzuwachsen, vermutete man, dass es eigene Stammzellen haben müsste. Den Forschern gelang es nun, die richtige Zelle zu isolieren - die CD117-Stammzelle. Danach implantierten sie die Zellen den Mäusen.

Innerhalb einiger Wochen hatte sich in den Mäusen eine vollkommene Prostata gebildet. Das ist für die Forschung ein wesentlicher Erfolg in Richtung Züchtung von neuem oder Erneuerung von krankem Gewebe.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Prostata
Quelle: www.freenet.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 22:43 Uhr von corazon
 
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In der Mikrobiologie geht es dieses Jahr sehr rasant mit den Entdeckungen nach vorne.

Ich vermute, es dauert keine 10 Jahre (wenn die Gesetze es erlauben) und wir haben Körper-Ersatzteile aus dem Reagenzglas.
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23.10.2008 08:21 Uhr von ***Dolly***
 
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Und dann werden wir alle 500 Jahre alt! Juhu !!!

Aber eigentlich eher beängstigent - ann nimmt z.B. die Überbevölkerung zu, der Welthunger steigt ect ect...

Weiss nicht so genau ob ich das gut oder schlecht finden soll :-/
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23.10.2008 08:36 Uhr von KingPR
 
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Dolly: 500 Jahre alt werden wir erst wenn auch das Altern ausgeschaltet wird - und dann müssen wir immer noch ziemlich viel Glück haben nicht irgendeiner Seuche oder einem Krieg zum Opfer zu fallen.
Wenn es aber funktioniert müsste man halt die Zahl der Nachkommen senken (sollte man auch jetzt schon machen weil die Erde überbevölkert ist)
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23.10.2008 08:46 Uhr von Shedao Shai
 
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@***Dolly***: ähm überbevölkerung ist nicht das problem der länder, die hiervon profitieren werden auch wenn das etwas zynisch klingt...
unsere gesellschaft wird sich verändern müssen, weil die menschen einfach älter werden, aber diese problemstellung gibt es jetzt genauso. produzierter organnachschub drängt uns einfach nur mehr über das thema nachzudenken.
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23.10.2008 09:09 Uhr von ein_genie
 
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Rente: Dann gibt es die Rente erst mit 450 Jahren!^^
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23.10.2008 09:16 Uhr von Andy666
 
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@ King PR: nachwuchs senken.
Arbeiten dann die 100+ Jährigen und versorgen sich selbst oder was?????????????
"2100" kommen auf einen Jugendlichen (0-100 Jahre) 7 Rentner (ab 300) die er versorgen muss... ??
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23.10.2008 09:31 Uhr von Shakotai
 
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Vergesst lieber gleich eine solche Lebenserwartung: durch aus Stammzellen erzeugte Organe. Wie KingPR oben schon andeutete, dafür ist etwas völlig anderes zuständig.

Wesentlich interessanter sind solche Forschungergebnisse für Menschen die durch einen Unfall oder Krankheit Gliedmassen verloren haben oder deren Organe schwer geschädigt wurden.
Ein guter Bekannter hatte recht kurz hintereinander mehrere schwere Herzinfarkte. Sein Herz leistete zum Schluss gerade mal noch etwa 5% der benötigten Leistung. Nach etwa einem halben Jahr zwischen Leben und Tod fand sich ein Spenderherz. Er bekam es eingesetzt. Auch wenn er jetzt körperlich dazu in der Lage ist, ein ´relativ normales´ Leben zu führen, es ist dennoch sehr eingeschränkt. Er muss täglich einen Medikamentencocktail schlucken, der nicht von schlechten Eltern ist (Nebenwirkungen) um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. Er ist trotz des neuen Organes Erwerbsunfähig.

Ein gezüchtetes Spenderorgan aus Stammzellen würde bedeuten, dass es keine Abstoßungsreaktionen gäbe, der Körper würde es als Eigenes ansehen. Auch würden endlich genügend Organe zur Verfügung stehen um die Vielzahl an Erkrankten zu versorgen.

Ich habe meinen Bekannten oft besucht. Er kam mir vor wie ein unschuldig zum Tode verurteilter, der auf seinen Tode wartete, nicht wissend wann man ´ihn zum Schafott führen würde´. Etwas, das ich nie erleben möchte.
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23.10.2008 11:42 Uhr von Schwertträger
 
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Überbevölkerung nicht durch´s Älterwerden: Das Älterwerden ist nicht das Problem, denn in den hoch entwickelten Staaten, wo die Lebenserwartung auf Grund des dafür notwendigen hohen Lebensstandards ebenfalls hoch ist, bekommen die Leute sowieso weniger Kinder (1,3 oder so, um den Dreh, in Deutschland).

Die vielen Kinder gibt es in den Ländern mit Armut und einer wesentlich geringeren Lebenserwartung.



Bis zur Steigerung des Gesamtalters durch Ersatzorgane müsste sich diese Ersatzproduktion auf ALLE Körperorgane erstrecken.
Es nützt schliesslich nichts, wenn Herz, Lunge, Prostata neu sind, aber das Gehirn an Alzheimer erkrankt,oder simpelst in Altersdemenz versinkt. Das ergibt dann nur einen länger funktionierenden Vollpflegefall.
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23.10.2008 11:43 Uhr von Schwertträger
 
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Aber neue Prostata wäre schon mal klasse: Immerhin u.a das bei Männern ab 50 meistentfernte Organ, und noch dazu häufig aus Krebsgründen. Da würde ein Ersatzorgan, was man bei der Gelgenheit gleich wieder einpflanzt, ´ne Menge Lebensqualität bringen.
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23.10.2008 18:10 Uhr von Il_Ducatista
 
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schlimm: schlimm wird´s erst, wenn jemand Hirne züchtet.
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23.10.2008 18:23 Uhr von Shakotai
 
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@Il_Ducatista: Ein Hirn zu züchten wird möglicherweise genauso "einfach" sein, wie ein Herz oder anderes Organ zu züchten. Das Problem wird wohl darin liegen, dass sich das Hirn selber durch Sinneseindrücke etc. weiterentwickelt. Ein rein gezüchtetes Gehirn hätte weniger Erfahrungen, Entwicklung wie das eines Babys. Nachdem die Wissenschaft noch nicht einmal in Ansätzen begriffen hat, wie das funktioniert, werden wir wohl noch einige Jahrzehnte (hoffentlich) davon verschont werden.

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