22.10.08 22:08 Uhr
 2.515
 

IAB-Studie: Studieren lohnt sich

Allen Unkenrufen zum Trotz: Ein Studium an einer Hochschule wird sich auch in Zukunft lohnen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am heutigen Mittwoch veröffentlicht wurde.

Vor allem in den technischen Berufsgruppen, insbesondere bei Ingenieuren, könnte es in den nächsten zehn Jahren eng werden. Einen flächendeckenden Mangel an Ingenieuren gebe es allerdings nicht, so das Fazit der vier Autoren der Studie.

Um aber den voraussichtlichen Bedarf an Nachwuchsfachkräften abzudecken, sei eine Erhöhung der Studierendenquote notwendig, so die Forscher. Im Jahr 2006 lag der Anteil der Studienanfänger bei 36 Prozent, mittelfristig seien aber 40 Prozent notwendig.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Umweltaktivist filmt sterbenden Eisbären: "So sieht Verhungern aus"
Wismar: Männer klettern auf Lokomotive - Beide tot
Forscher: Hunde sind intelligenter als Katzen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.10.2008 22:46 Uhr von CRK277
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
man gut, dass ich das jetzt weiß. Ich wollte doch glatt schon mein Studium abbrechen, weil mir Arbeitslosigkeit lukrativer erschien...
Kommentar ansehen
22.10.2008 22:53 Uhr von KillA SharK
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
aber nur: wenn man danch ins ausland geht.

ansonsten ist die Bezahlung für Ingenieure und andere Hochqualifizierte nach wie vor ein Witz.
Kommentar ansehen
23.10.2008 00:04 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
KillA: Ich denke schon das es sich auch lohnt wenn man in Deutschland bleibt. Aber du hast natürlich Recht, im Ausland können Hochqualifizierte teilweise ein Vielfaches von dem verdienen was ihnen in Deutschland geboten wird.
Kommentar ansehen
23.10.2008 00:40 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Tja: Physiker erhalten mit einem Diplom im Schnitt 41k im Jahr. BWLer mit Bachelor 38k...

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Physik eines der schwersten Studienfächer ist und trotzdem steigt das gehalt kaum an...nach 5 Jahren sinds im schnitt 47k...
Kommentar ansehen
23.10.2008 07:54 Uhr von CRK277
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@phil85: Wenn schon, dann sollte man die Unterschiede innerhalb eines Studienganges beschreiben:

Master: 45.000
Diplom: 41.000
Bachelor: 38.000

(= Jahresgehalt eines Berufseinsteigers als Absolvent eines BWL-Studienganges)

Je nachdem, wo man sich bewirbt, kann das aber bis 56.000 €/ pro Jahr "ausarten" (immer noch als Berufseinsteiger!!!).
Kommentar ansehen
23.10.2008 08:36 Uhr von maretz
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
es lohnt sich wenn man das studium besteht. sonst hat man am ende nur viele verlorene jahre...
Kommentar ansehen
23.10.2008 11:00 Uhr von phil_85
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@CRK227: Naja, das stimmt so nicht ganz. Die Aussage ist allgemein "Studieren lohnt sich" aber das stimmt so nicht...manches lohnt sich, manches nicht. Physik ist nen verflucht hartes Studium und man kriegt dafür weniger als BWLer am Schluss raus (obwohl extreme Einstiegsgehälter bis 60-70k im Jahr mit nem Physikdiplom in der Unternehmensberatung möglich sind).

Was ich besonders krank finde, ist die Tatsache, dass Master teilweise höher angesehen wird als das Diplom, obwohl sie mindestens gleichwertig sind (in der Physik und Ingenieurswissenschaften ist das Diplom sogar eigentlich besser. Zumindest noch)

Studiengebühren führen nicht zu einer 2-Klassen-Gesellschaft. Wenn das Bafög-System mal überarbeitet wird, dann kann jeder studieren, auch mit Studiengebühren. Man kann halt nicht mehr 15-20 Semester rumdümpeln bis zum Abschluss...
Wenn ich nur dran denke, dass ich aufgrund der scheiß Bürokratie der Unis vermutlich noch ein zweites Semester verliere *kotz*
Kommentar ansehen
23.10.2008 12:28 Uhr von CRK277
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@phil85: Es geht ja nicht dadrum, dass der Einzelne zufrieden mit seinem Gehalt ist oder nicht, sonder dadrum, dass man schon eine Menge Geld verdient. Mehr als ein Arbeitsloser, mehr als viele, die eine betriebliche oder schulische Ausbildung gemacht haben.

Wenn man es genau betrachtet, sollten Master (theoretisch) auch höher angesehen werden als ein Diplom, immerhin studiert man beim Master 5 Jahre und schreibt 2 Arbeiten (Bachelor- und Master-Arbeit) und beim Diplom studiert man "nur" 4,5 Jahre und schreib "nur" die Diplomarbeit.

Was die Inhalte der einzelnen Lehrveranstaltungen angeht, geb ich dir allerdings Recht: da lernen die Diplomer doch sehr viel mehr Grundsatz-Wissen als die Bachelor/Master. Die lernen dafür sehr viel mehr moderne und internationale Sachen.

Ich denke schon, dass Studiengebühren die Meute teilt, denn das Bafög-System gelangt auch irgendwann an seine Grenzen und was bringt es dem Staat, wenn er zwar von den Studenten Studiengebühren fordert, aber gleichzeitig das Bafög erhöht und damit quasi seine Studiengebühren selbst bezahlt? Ich weiß, ich weiß, es ist alles schön verteilt auf Bund und Länder, aber letztlich würde es doch auf die staatliche Ebene zurück fallen. Man könnte dann zwar sagen, dass er Staat zwar verschuldet ist (noch mehr), dafür aber mehr Akademiker hat, die den Staat wieder ausm Dreck ziehen...aber das ist ein anderes Thema ^^

und noch mal @phil85: deine Uni ist nicht die einzige, die auf Bürokratie pocht :D
Kommentar ansehen
23.10.2008 14:07 Uhr von phoqueman
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@crk277: das stimmt nicht was du da schreibst

diplom dauert an der uni auch 10 semster, sprich 5 jahre

und ingenieure schreiben studienarbeit (wird als bachelorthesis anerkannt) und diplomarbeit (was als masterthesis gilt).
von daher sind sie mindestens gleichwertig.

vllt beziehst du dich auf die fh, da ist der master tatsächlich mehr als das diplom, aber nicht an der uni
Kommentar ansehen
23.10.2008 14:28 Uhr von CRK277
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@phoqueman: Also ich studiere auch auf Diplom (ja, an einer richtigen Uni und nicht an einer FH oder sonstiges) und mein Studium (ich studiere sowas stinknormales wie BWL) dauert nur 4,5 Jahre.

Ich denke, das hängt, wenn dann, stark vom zu studierenden Fach ab, wie lange das Diplom dauert. Ich kenne allerdings trotzdem keinen Diplomer, der länger als 4,5 Jahre studiert (wenn man von der Regelstudienzeit ausgeht).
Vielleicht solltest du mal ein bisschen über den Tellerrand gucken und nicht alles von deinem Ingenieur-Studiengang verallgemeinern ;-)


Ich beziehe mich auch nicht auf FHs, weil ich davon keine Ahnung hab (wie gesagt, ich studiere an einer "richtigen" Uni) und die auch nicht als wirklich angemessen ansehe. *meine Meinung*

Natürlich schreibe auch ich als Diplomer sogenannte Hauptseminararbeiten (2 Stück Minimum) und später dann eine Diplomarbeit.
Aber trotzdem wird Diplomern doch eher das Traditionelle bei gebracht. Die Bachelor/ Master lernen auf internationaler, zumindest aber europäischer Stufe und sind somit für die aufkommende Globalisierung weitaus besser geeignet.
Darum denke ich, sind Master höher anzusiedeln als Diplomer (auch wenn ich mir damit ins eigene Fleisch schneide).

Ich denke auch, dass ich das sehr gut beurteilen kann, da ich teilweise Diplom- und Bachelor-/ Master-Vorlesungen in denselben Fächer gehört habe. Für die Bachelor wurde alles komplett umgestellt. Es ist zwar nicht mehr so tiefgründig, aber dafür umfangreicher und es wird sehr viel Wert auf Soft Skills gelegt. Es werden mehr Fächer angeboten und alles ist sehr viel kompakter. Natürlich wird denen auch ziemlich viel in den Allerwertesten gesteckt, aber anders wäre das Pensum gar nicht zu schaffen.
Manchmal, wenn ich als Diplomer in einer Bachelor-Veranstaltung sitze, komme ich mir schon ganz schön verar***t vor, weil denen alles so haarklein erklärt wird und wir Diplomer und das alles selbst erarbeiten mussten.

Falls du jetzt mit dem Argument kommst "Na siehste, Diplomer müssen viel mehr tun für ihren Abschluss"...vollkommen egal! Wer weiß das schon?
Die Leute, die nicht studiert haben, denken sowieso (größtenteils), dass Studenten faul sind (egal ob Bachelor oder Diplomer) und die Leute, die studiert haben und Studenten zum Einstellen suchen, müssen nach ihren Anforderungen und nach dem besten Überleben ihres Unternehmens gehen. Und da sind nun mal international ausgebildete Master und Bachelor-Studenten besser für geeignet.
Kommentar ansehen
23.10.2008 16:13 Uhr von bauernkasten
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Und ich dachte: der Hauptschulabschluss wäre wieder ganz groß im Kommen. Jetzt bin ich aber wirklich überrascht!

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?