Bayern: Verstorbener blieb 14 Tage im Leichenhaus, weil keiner zahlen wollte
Weil die Familie eines Verstorbenen mittellos ist und das Sozialamt keine Kosten für die Beerdigung übernahm, blieb der Tote 14 Tage im Leichenhaus Roding/Bayern liegen.
Nachforschungen der Tochter über ihren im Krankenhaus verstorbenen Vater ergaben, dass zuvor die Leiche zehn Tage im Keller des Krankenhauses aufbewahrt wurde, ohne dass die Klinik davon Kenntnis hatte. Das beauftragte Beerdigungsinstitut weigerte sich, die Beisetzung ohne Kostenübernahme durchzuführen.
Inzwischen haben die Angehörigen des Toten den Leichnam nach Rücksprache mit der Stadt in Regensburg einäschern und in einem anonymen Urnengrab beisetzen lassen.