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Anti-Piraterietag: In China saßen Microsoftanwender vor schwarzen Bildschirmen

Der weltweite Anti-Piraterietag war für Microsoft Anlass, den Raubkopierern von Microsoftprodukten in China eine Lektion zu verpassen. Die Echtheitsüberprüfung ermöglichte, die Windows und Office-Installationen, die nicht legal sind, ausfindig zu machen und die Bildschirmausgabe zu unterbrechen.

Für einen Zeitraum von 45 Tagen wird für User, die mit Raubkopien arbeiten, immer nach 60 Minuten der Bildschirm schwarz. Dann erscheinen Nachrichten, die dem Anwender mitteilen, dass er seine Software illegal nutzt.

"Wir wollen die Anwender nur warnen und sie nicht bei der normalen Tätigkeit hindern", erklärte Microsoft in China. Nach 45 Tagen ist Schluss mit dem Spuk. Dann wird die Störung aufgehoben. In China wird Microsoft vorgeworfen, die Produkte seien zu teuer und man würde die Monopolstellung ausnutzen.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: China, Microsoft, Pirat, Bildschirm
Quelle: www.pcwelt.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 18:50 Uhr von vostei
 
+26 | -3
 
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Besser schwarz als blau... ^^: Ok - Kalau - ich weiß...

Bin immer etwas hin und her gerissen bei der alten Disk um die Rechtmäßigkeit der hohen Preise für Betriebssysteme - nur, warum gibt es im kommerziellen Bereich nur so wenig Konkurrenz??? Wenn sich mehr der nicht wenigen Softwareschmieden dahingehend engagieren würden müsste das doch was bringen...
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22.10.2008 18:55 Uhr von pigfukker
 
+13 | -2
 
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45 tage? da bin ich aber gespannt bis der erste - ich nenn ihn mal so - workaround verfügbar ist...
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22.10.2008 19:15 Uhr von Zixxel
 
+23 | -7
 
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Wenn man bedenkt dass man in Softwareentwicklung (und ein Betriebssystem ist schon verdammt komplex, das sollte man nicht vergessen!) mehrere Mannjahre stecken muss, würde ich die Preise fast schon für okay halten. Vor allem, wenn man die Preise für Musik-CDs gegenüberstellt, wo es sich manchmal eher nach Mannstunden (Zeit, die der Musiker braucht, das Lied zu erstellen) anhört...
Aber ich möchte hier nicht schon wieder Diskussionen zum Thema Musik-CDs anfachen.
Also die Preise für mehr oder weniger ausgereifte Betriebssysteme (Vista und Win ME mal ausgenommen) finde ich okay.
Klar möchte ich auch keine hunderte von Euros ausgeben für ein BS, welches mehr oder weniger als Beta auf den Markt geschmissen wird und die Benutzer als Tester hinhalten müssen...
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22.10.2008 19:34 Uhr von chrklg
 
+20 | -25
 
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@zittel: es gibt auch kostenlose betriebssysteme und die funktionieren besser meiner meinung nach als windoof. natürlich kommt es auch auf den benutzer an.
bei musik cds dauert es wirklich lange aber das meinste geld bekommt nicht der musiker sondern die plattenfirma ;)
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22.10.2008 19:35 Uhr von supermeier
 
+22 | -2
 
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jetzt in China die Wirtschaft zusammenbricht, weil viele Angestellt schon nach 60 min. wieder Feierabend machen müssen?

Wem MS zu teuer ist, es gibt Alternativen.
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22.10.2008 19:54 Uhr von lossplasheros
 
+5 | -55
 
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22.10.2008 19:58 Uhr von darQue
 
+7 | -7
 
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alternativen :D: leider gibt es eben solche immernoch nicht, was wohl vor allem daran liegt, dass pc-spiele kaum bis garnicht lauffähig sind.
es wird sicher in den nächsten 5 jahren etwas passieren und konkurrenz aufkommen, wenn unternehmen wie google, die ja irgendwo ihre weltherrschaftspläne verwirklichen wollen, auf den riecher gekommen sind, dass man sich auch mal mit windows messen könnte.. erste ansätze gibt es ja schon, dass da ein engagement vorhanden ist (chrome, android). warten wir es ab und bleiben wir solange gezwungenermaßen bei ms, bis es eine wirkliche allround-alternative gibt...
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22.10.2008 21:11 Uhr von Ken Iso
 
+8 | -4
 
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Deswegen sponsert China auch Linux: Die Chinesen sind nicht so doof wie die USA das gerne hätten. Jeder, der sich dort für ein freies OS einsetzt wird von der Regierung gesponsert. Im Gegensatz zu uns dummen EUlern und USAlern wissen die auch, das Apple keine Alternative ist.
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22.10.2008 21:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -3
 
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Windows ist nicht teuer ..! für ein Vista-Ultimate zahle ich gerade rund 150.- Euro.
Auf 1 Jahr gerechnet sind das 50.- Euro.

Ich zahle allein 220.- Euro für das jährliche Update meiner Anwendersoftware, 100,- Euro jährlich für ein Buchhaltungsprogramm, sowie zwischen 200.- und 1100.- Euro für diverse VSTi-Anwendungen.
Da ist Windows der allerkleinste Teil der Ausgaben.

Hier merkt man auch, dass "kostenlos" kein Anreiz ist Linux zu kaufen, schon allein deshalb weil es dafür die Programme gar nicht gibt.
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22.10.2008 21:39 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -3
 
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lol warum sperren sies nich gleich ganz?
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23.10.2008 03:07 Uhr von r.robsen
 
+2 | -1
 
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WGA-Prüfung Ich möchte nicht wissen, bei wie vielen Usern, die WGA-Prüfung eine ordnungsgemäß erworbene Windows-Version fälschlicherweise als Raubkopie eingestuft hat. Und wer sich die bei einer Raubkopie auch noch die WGA-Prüfung hat unterschieben lassen, dem ist wirklich nicht zu helfen. Ich glaube jedenfalls nicht, daß diese Aktionen nennenswerten Einfluß auf das nicht vorhandene Unrechtsbewußtsein mancher Zeitgenossen hatte...
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23.10.2008 06:11 Uhr von Putt
 
+3 | -0
 
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@Wil: Trotzdem gibt es für Linux noch zu wenig Programme. Die Software für mein Handy gibt ews nur für Win und Mac, für mein Pulsmesser gibt es die Statistiksoftware nur für Win. Auf meinem Linux Netbook habe ich es noch nicht geschafft einen der verfügbaren USB-Sticks mit UMTS zum Laufen zu bekommen. Bei letzterem ist es einfach nur zu kompliziert.

Es gibt schon eine Menge SW für Linux und sicher mehr als 80% der Anwender käme mit Linux gut zurecht ohne das ihm etwas fehlen würde. Und mit der größeren Verbreitung würde auch das größte Problem beseitigt, die fehlenden HW Treiber.
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23.10.2008 07:16 Uhr von Lawelyan
 
+4 | -1
 
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Linux vs Windows: Ich liebäugle schon seit längerem (2 Jahre) mit Ubuntu.
XP kommt bald in die Jahre und es wird sicher keine 2 Jahre mehr dauern, bis es einfach nicht mehr ausreicht.

Aber Linux hat noch ein paar eklatante Nachteile.
1. Die Hardwareunterstützung bei Nicht-Massenprodukten
Nicht nur, das ich nicht immer die Superbilligvariante von HW kaufen kann (womit man ja noch leben könnte), vor allem speziellere HW ist teilweise Schwer unter Linux zum rennen zu bekommen. Die Herrsteller bauen ihre Treiber halt atm noch ausschließlich für Windows.

2. Spiele, ich Spiele ganz gern zwischendurch eine Runde Battlefield2, freue mich auf das neue GTA und Starcraft2.
Aber solange die Spieleschmieden keine ordentlichen WINE Pakete oder am besten direkt Linuxnative Anwendungen schaffen, nunja.
Ich wäre sogar bereit 50 Euro für ein "Linux DirectX" auszugeben, wenn es denn wirklich nötig wäre.

3. Branchenlösungen, Software mit kleinem Interessentenkreis.
Es gibt eine reihe von Lösungen die eh schon nur ein paar Leute kaufen wollen und da ist es einfach nicht profitabel das auch noch für Win & Linux bereitzustellen. Und es gibt nicht immer brauchbare alternativen.

Ich will nicht behaupten das Windows "besser" ist, oder Linux "schlechter".
Im Gegenteil, bei sicherheitsrelevanter Software und dazu gehört ein Betriebssystem, finde ich OpenSource erheblich vertrauenswürdiger.
Thema: Security by Design vs. Security by Hiding.

Aber fakt ist einfach, das Windows eine grösserer Verbreitung genießt.
Und solange man als Unternehmen keine Planungssicherheiten garantiert bekommt, kann man nur auf Linux Systeme Umsteigen, wenn man als Unternehmen in der Lage ist alles Selbst zu meistern.
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23.10.2008 07:39 Uhr von guelcki
 
+9 | -2
 
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@Zixxel

Mehrere Mannjahre? Mehrere 10 000 Mannjahre trifft es wohl eher (Vista ca. 50 000 Mannjahre).

@Darque

Du glaubst nicht ernsthaft, dass Google innerhalb von fünf Jahren ein Betriebssystem entwickeln kann, das in direkte Konkurenz zu Windows treten kann, oder?

@Wil

Unsinnige Aussage! Es gibt genug Desktopanwendungen in der Geschäftswelt, für die es nichts adäquates unter Linux gibt. Der Inhalt solcher Aussagen sind meistens das Wunschdenken der Linux Fanatiker respektive Windows Hasser.

Und das man auf dem gleichen Rechner mit Linux signifikant weniger Energie braucht als mit Windows meinst du nicht ernst, oder?
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23.10.2008 08:04 Uhr von KingPR
 
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Solange: es Microsoft lieber ist illegale Windows-Nutzer zu haben als legale Linuxuser würde ich auch eine illegale Version nutzen (habe aber meine vorinstallierte Vista Version)
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23.10.2008 08:31 Uhr von .PhP
 
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joa: linux gut und recht aber ich personlich komm mit linux ned klar
und viele andere auch nicht wenn ich mir jetz vorstelle wenn ich meine mum einen linuxrechner vor die nase stelle hat die 0 plan aber bei mac kennt sie sich schon ein bissel aus

ich persönlich bin jetz auf mac umgestiegen weil es einfach zu bedienen ist und machen kann ich auf dem mac auch alles hab als 2. os win installed und wenn ma was auf mac ned geht boot ich hald ma windows auch für spiele.
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23.10.2008 13:31 Uhr von computerdoktor
 
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Wenn ich dran denke wie lange ich gebraucht habe, um Ubuntu auf meinem Ferrari-Notebook stabil ins Laufen zu bringen... brrr, nein danke. PocketPC synchronisieren? Branchensoftware? Überall das selbe, rennt nicht unter Linux. Office-Paket mit vernünftiger Makro-Steuerung? Nope. Open Office ist was Makroerstellung betrifft Lichtjahre hinter VBA zurück... Man kann ja Microsoft viel vorwerfen, aber die Makroprogrammierung ist ein Sahneschnittchen gegen Open Office´s Lösung.

Außerdem - wozu die Aufregung? Bei so gut wie allen neuen PCs ist doch sowieso ein BS installiert. Entweder Windows XP (gottseidank wird das ja immer noch ausgeliefert) oder Vista oder eben Linux. Und wer sich einen PC mit Linux um 30 Euronen billiger kauft als den entsprechenden PC ohne BS, der hat selber schuld, wenn er dann vor einem schwarzen Bildschirm sitzt...
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23.10.2008 15:08 Uhr von kingoftf
 
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Schade, dass es MS nicht einsieht, dass sie den Kampf nicht gewinnen kann, was haben die auf den Putz gehauen mit Vista "unknackbar" usw.
Und was ist, im www findet man xxxx Versionen, die unattended installiert werden können, ohne Probleme updatefähig sind.

Da kann Steve Ballmer noch so rumhüpfen auf der Bühne, die Jungs, die die Nutzungssperren knacken, sind einfach zu pfiffig, ein paar Tage nach Veröffentlichung eines Schutzes gibts doch eh den ersten Crack als Download.
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23.10.2008 18:06 Uhr von Il_Ducatista
 
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fffffffffffff: wwwwwwwwwwwwww
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23.10.2008 18:39 Uhr von ego-mike
 
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HEUCHELEI ALLERORTS: auf der einen seite höre ich immer vom bösen bill gates und vom beschissenen Microsoft..

hmmm.. aber auf der anderen seite ergötzen sich alle in rechtfertigungs- und schlaumeierarien warum und wie sie illegal deren produkte nutzen..

warum steigt ihr nicht alle auf linux um, und hört auf mit diesem geseier
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23.10.2008 19:32 Uhr von daPh0nK
 
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@Putt: "Auf meinem Linux Netbook habe ich es noch nicht geschafft einen der verfügbaren USB-Sticks mit UMTS zum Laufen zu bekommen. Bei letzterem ist es einfach nur zu kompliziert."

... sollte aber funktionieren. Ich habs hinbekommen, auch mit verschiedenen Sticks, wenn du magst helfe ich gerne - http://k4um.net

Irgendwie kriegt man das immer hin und jetzt beim aktuellen Ubuntu 8.10 (kommt in einer Woche) ist das Thema sowieso gegessen, weil man ausser Hirn gar nix mehr braucht :)
Die UMTS Sticks werden automatisch erkannt und installiert :)

lg,
daPh0nK
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23.10.2008 21:18 Uhr von ImAlive
 
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Fern-Abschaltbares Betreibssystem: Hey, wie masochistisch muss man sein, um sowas mit sich machen zu lassen? "Heee, bitte, ich geb Geld für euer OS aus, und ihr baut mir Mechanismen ein, mit denen ihr meinen Rechner stillegen könnt, wenn ihr Lust drauf habt?"

Da sag noch jemand Windows hätte keine Hintertüren mehr!
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25.10.2008 11:40 Uhr von Joeiiii
 
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@ImAlive: >>Da sag noch jemand Windows hätte keine Hintertüren mehr!<<

Vielleicht solltest du dich mal mit Windows ein bißchen besser beschäftigen bevor du irgendwas schreibst wovon du keine Ahnung hast?

Was das aktuelle Windows-Thema betrifft:

Dieses abschalten funktioniert nicht durch die Hintertür. Das ist die Vordertür.
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25.10.2008 11:53 Uhr von Hajoseb
 
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Ein neues Betriebssystem, dass sich durchsetzen kann, muss eben Windows in einem virtuellen Modus unterstützen.

Das ist deren einzige Chance.
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27.10.2008 06:34 Uhr von omajiang
 
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Chinesen freuten sich sogar darüber: Naja, viel hat das ganze nicht gebracht. Die chinesischen Internetnutzer freuten sich sogar darüber, die dieser Artikel hier belegt:
http://german.china.org.cn/...

Es gab sogar eine Menge Karrikaturen.

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