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Die Schweiz ist verärgert über die Steuervorwürfe von Finanzminister Steinbrück

Wie die Schweizerische Depechenagentur (SDA) mitteilt, ist das Alpenland enttäuscht und unzufrieden über die Steuervorwürfe und Äußerungen von Bundesfinanzminister Steinbrück.

Steinbrück beschuldigt die Schweiz einer nicht kooperativen Zusammenarbeit bei Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Auf einer internationalen Konferenz äußerte Steinbrück den Wunsch, dass die Schweiz auf die Schwarze Liste der Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gehöre.

In der OECD "Schwarzen Liste" sind bisher nur die Länder Andorra, Liechtenstein und Monaco aufgeführt, die jegliche Zusammenarbeit auf dem Finanzsektor verweigern. Inzwischen ist sogar Luxemburg zu einer Kooperation in Finanzfragen bereit.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Steuer, Finanz, Stein, Peer Steinbrück, Finanzminister
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 17:31 Uhr von coolio11
 
+4 | -7
 
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@Autor: Die Schlagzeile, "die Schweiz" sei verärgert, halte ich für ziemlichen Unfug.

Und tatsächlich: in der Quelle steht "Bern" (=Sitz der Regierung) bzw. der schweizer Nationalrat sei verärgert. Für eine so schlecht aufbereitete Schlagzeile gibt´s von mir nur einen Punkt.
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22.10.2008 18:11 Uhr von Valmont1982
 
+9 | -3
 
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Na und das kann doch Herrn Steinbrück egal sein, wie andere Länder sich bezüglich der Steuerangelegenheit verhalten !!!
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22.10.2008 19:34 Uhr von fineldir
 
+3 | -1
 
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deppert die Schweiz ist Mitglied der OECD. Und ein Land kann nur auf die Schwarze Liste gesetzt werden wenn alle Mitglieder einstimmig dafür sind. Das heisst die Schweiz müsste sich selbst auf die Liste setzten, was aber nicht der fall sein wird da alle Parteien (ausser Grüne) auch empört über diese Vorwürfe sind.
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22.10.2008 22:22 Uhr von jaggernaut
 
+4 | -4
 
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@Valmont: ".das kann doch Herrn Steinbrück egal sein, wie andere Länder sich bezüglich der Steuerangelegenheit verhalten !!!"

Nein kann es nicht - und sollte es Dir auch nicht sein.
Schweizer Banken, allen voran die USB haben gezielt Leute in mehreren Ländern dazu gebracht ihr Geld illegal in die Schweiz zu bringen.
Und jeder Euro der hier hinterzogen wird - und es sind Millionenbeträge, siehe den Fall Zumwinkel - fehlt und muß u.a. von Dir und mir als Kleinverdiener aufgebracht werden.
Für mich gehört u.a. die Schweiz und Liechtenstein auf die Liste der Schurkenstaaten - und dem Schumacher die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt.
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22.10.2008 22:49 Uhr von skandale
 
+3 | -2
 
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der is doch nur neidisch, das die schweiz ein besseren hasuhalt hat und besser mit ihren finanzen umgehen können ...
steinbrück sollte erstmal dreck vor seiner haustür weg machen ehe er auf andere staaten los geht
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22.10.2008 23:27 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -1
 
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@ skandale: Stimmt, mit den Finanzen anderer ...

Also ein Körnchen Wahrheit liegt schon in dieser Sache. Allerdings sollte sich die Regierung auch fragen, wieso soviele Bürger - nicht nur die ganz geldigen - dem deutschen Staat immer mehr mißtrauen.

Durch die immens hohen Steuern und Abgaben arbeitet man in Deutschland bereits länger für den Staat als für sich selber. Soweit ist es schon gekommen. Kein Wunder also, daß man danach strebt, die mühsam gesparte Kohle vor dieser Selbstbedienungsmentalität in Sicherheit zu bringen.
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23.10.2008 02:46 Uhr von Yoshi_87
 
+2 | -2
 
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Völlig zurecht! Nur weil Deutschland eine Steuerhölle ist macht das die Schweiz noch lange nicht zu Paradies...
Aber in der Schweiz gibt es ja auch noch richtige Demokratie was man von Deutschand schon sehr lange nicht mehr sagen kann.
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23.10.2008 06:15 Uhr von Putt
 
+3 | -0
 
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@coolio11: Das einbestellen eines Botschafters ist schon ein diplomatischer Vorgang, der deutliche Verärgerung zeigt. Das ist nicht alltäglich.
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23.10.2008 07:36 Uhr von bolitho
 
+3 | -0
 
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Aber in der Schweiz gibt es ja: auch noch richtige Demokratie.."

Kannst Du mir bitte mal mit eigenen Worten etwas näher verdeutlichen was Du unter "richtiger" Demokratie verstehst?
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23.10.2008 08:37 Uhr von sn_krieger
 
+0 | -0
 
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warum: wundert mich das nicht?

War doch wohl zu erwarten oder ?
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23.10.2008 09:25 Uhr von Ingudesjo
 
+0 | -0
 
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Steuersystem: Die Schweiz ist vielleicht eine Steueroase, sie tut auch viel dafür ein guter Standort zu sein für Firmen usw. Wenn man merkt wieviel Geld die Unternehmen in die Kassen spühlen an Steuern. Die Stadt Zürich nach dem Börsencrash einen enormen Rückgang der Einnahmen verzeichnet als die Banken betroffen waren, dank den Unternehmen mit grossen Gewinnen kann das Steuerniveau so tief gehalten werden was ich nicht verwerflich finde.




Und das die UBS bewusst riesige Geldmengen versteckt vor anderen Ländern und das. Für mich ist eher der Fall das einige Zweige oder Standorte dies machen.
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23.10.2008 13:40 Uhr von immerganzruhig
 
+0 | -1
 
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@ bolitho: da würde z.B. sowas wichtiges wie die Zustimmung zu diesem seltsamen "EU-Vertrag" nicht einfach durchgedrückt, sondern per Volksabszimmung darüber entschieden...oder über das Milliardengrab Eurofighter....oder die Gesundheitsreform...oder oder oder....
Was wir hier haben , ist schon lange keine Demokratie mehr,
sondern eine Parteiendiktatur.Schau dich doch mal um..
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23.10.2008 14:09 Uhr von bolitho
 
+2 | -1
 
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Volksabstimmungen haben einen entscheidenden Nachteil (und das haben die schweizer auch schon gemerkt): gerade Extremisten haben es leicht "wenn die Volksseele kocht" entsprechend extreme Beschlüsse durchzudrücken - daher haben die Väter unserer Verfassung das Plebiszit bewußt aussenvor gelassen.
Andererseits gibt es auf kommunaler Ebene durchaus Dinge wie Bürgerbegehren - wie intensiv die genutzt werden zeigt das Interesse der Leute.
Daß die Parteien nicht mehr "bei der politischen Willensbildung mitwirken" sondern sie faktisch bestimmen liegt vor allem ebenfalls an der Trägheit und dem egoistischen Denken.
Auch in der Schweiz sitzen die Parteien im Parlament und haben ihre Probleme.

Ja, und bezüglich "Eisenfighter" möchte ich Dich mal leise an die Beschaffungsaffaire der "Mirage" in der Schweiz erinnern.....und die SWISS-Pleite war auch nicht gerade ein Glanzstück - da hat ebenfalls die Politik ihren Anteil!
Also setz mal Deine rosa Brille ab...
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23.10.2008 14:55 Uhr von ZTUC
 
+1 | -4
 
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mir doch egal: Mir doch egal, ob die Schweizer verärgert sind. Wer Illegalität unterstützt, muss eben mit sowas rechnen. Wie´s in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Die Schweizer können doch nicht ernsthaft glauben, dass wir uns auf der Nase herumtanzen lassen.

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