22.10.08 14:30 Uhr
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Milliarden-Betrüger Schneider fordert Gefängnisstrafen für Bankmanager

Der heute 74-jährige Jürgen Schneider war 1997 in den Focus der Medien gerückt, nachdem er sich Milliardenkredite erschwindelt hatte und dafür zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde.

Legendär ist in diesem Zusammenhang der Begriff "Peanuts" geworden, den Hilmar Kopper, der damalige Deutsche-Bank-Chef, verwendete, um seiner Meinung Ausdruck zu verleihen, dass die ergaunerten Milliarden doch nicht weiter der Rede wert seien.

Schneider argumentiert, dass viele Bankmanager nichts anderes getan haben als er. Er meinte wörtlich die Banker haben "die Spekulationen mit Vorsatz in die Höhe getrieben - genau wie ich damals. Auch sie haben wie ich auf die Zukunft spekuliert. Das ist Betrug und muss hart bestraft werden."


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gefängnis, Milliarde, Betrüger
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 14:23 Uhr von El Indifferente
 
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Einem Banker dürfte ein direkter Vorsatz nur schwer nachzuweisen sein im Gegensatz zu Herrn Schneider, der die Banken bewusst getäuscht hat und dumm genug war dafür Beweise zurück zu lassen.
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22.10.2008 14:51 Uhr von phil_85
 
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Tja: mutwillige Täuschung war das nicht von den Bankenleuten. Sie können es einfach nicht besser, da sie in ihrer Ausbildung zu wenig Mathe lernen.

Obwohl die Leute an der Spitze der Nahrungskette vermutlich sehr genau wussten, was sie da machen und zumindest davon ausgehen konnten, dass es irgendwann schief geht. Aber sowas ist ja leider nur fahrlässig.
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22.10.2008 15:36 Uhr von Onkeld
 
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wer heute: swr3 gehört hat, kann sich etwa ein bild davon machen, wie diese "banker" denken/dachten.
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22.10.2008 17:01 Uhr von Partheeus
 
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@onkeld: rein Interesse halber, was kam denn bei swr3???
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22.10.2008 17:32 Uhr von TomShaw
 
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Josef Ackermann könnte bereits . . . . . . seit zwei Jahren im Knast sitzen, wäre Vorbestraft und hätte diesmal keinen Schaden mehr angerichtet.
Leider wurde der zweite Mannesmann-Prozess eingestellt, Herr Ackermann zahlt 3,2 Mio €.

Der Ausgang des zweiten Mannesmann-Prozesses kann nicht im Sinne des "Kleinen Mannes" gewesen sein auf dessen Pleite die Herren offenbar gedenken anzustoßen.
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23.10.2008 11:23 Uhr von floutsch
 
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Als "Peanuts" wurden nicht die ergaunerten Milliarden bezeichnet, sondern die Handwerkerrechnungen in Höhe einiger Millionen. Steht auch so in der Quelle.

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