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Ungarn: Infolge des Wertverfalls des Forint wurde der Leitzins stark angehoben

Ungarn hat zurzeit auch sehr stark unter der Finanzkrise zu leiden. Die ungarische Landeswährung, der Forint, sackte zwischenzeitlich in Richtung ihres Tiefstandes gegenüber dem Euro ab.

Ungarn "navigiert mitten in einem Sturm und in unruhigen Gewässern", so der Ministerpräsident.

Um dem fortschreitenden Wertverfall des Forint entgegen zu wirken, hat die ungarische Notenbank die Leitzinsen stark angehoben. Der Leitzins liegt jetzt bei 11,50 Prozent, das sind 300 Basispunkte mehr als bisher.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ungarn, Leitzins
Quelle: www.n-tv.de

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25.10.2008 23:58 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So nachvollziehbar: die Entscheidung auch ist, sie führt auf der anderen Seite zu massiver Investitionszurückhaltung, weil auch normale Kredite richtig teuer werden.
Seit den Zeiten der "Großen Depression" nennt man so etwas "beggar thy neighbor"-Politik. Nach 1929 führte das zu einer mehr als dreijährigen Wirtschaftskrise (in den USA dauerte sie bis in den Krieg hinein an) mit den Folgen, die wir alle kennen.

Allerdings muss man einräumen, dass gerade kleinere Staaten nicht die Macht haben, sich gegen die Verwerfungen des internationalen Finanzsystems zu stellen. Und da bleibt nur die Leitzinserhöhung. So könnte in unruhigen Zeiten wie diesen wieder etwas mehr Geld in das Land und damit in die Stabilität der eigenen Währung kommen. Diese Aktion wird mit Sicherheit Nachahmer finden.

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