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Bildungsministerin Schavan will Geschlechtertrennung im Schulunterricht

Bundesbildungsministerin Annette Schavan findet den nach Geschlechtern getrennten Unterricht an Schulen produktiver als das bisherige System - zumindest in ausgewählten Fächern und Altersstufen.

Schavan wörtlich: "Wir haben Erfahrungen, dass im Bereich der Naturwissenschaften oder der Sprachen es nicht immer gelingt, Jungen und Mädchen in gleicher Weise anzusprechen. Ein Vorsprung der einen oder der anderen ergibt sich daraus, dass eine gewisse Schwellenangst da ist."

Sie spricht sich dafür aus, den Unterricht derart zu gestalten, dass jedes Geschlecht gleichwertig angesprochen wird. Die Schulgesetze würden hierfür sogar in einigen Bundesländern Spielraum lassen.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bildung, Geschlecht
Quelle: www.express.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 12:43 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Keine gute Idee. Das bringt den Kindern nur hinterher Probleme mit dem anderen Geschlecht.

Je schneller man sich miteinander sozial beschäftigt, desto schneller gewöhnt man einander.
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22.10.2008 13:12 Uhr von ZTUC
 
+35 | -61
 
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22.10.2008 13:14 Uhr von Sorriso
 
+18 | -33
 
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22.10.2008 13:14 Uhr von CramO
 
+16 | -2
 
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Erst ein Problem: lösen und dann zum nächsten. Das hier ist sicher nicht sio wichtig... Leider fangen die netten Damen und Herren immer nur an zu reden und dann passiert nix. :(
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22.10.2008 13:24 Uhr von Fresh_Dumbledore
 
+34 | -8
 
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Totaler Schwachsinn: Ja in der Tat das ist er. Ich bin ein Junge und entgegen der Meinung von dieser lieben Dame eben nicht wie die Mehrheit der Jungs in Naturwissenschaft gut, sondern im Gegenteil, Sprachen sind bei mir eindeutig am Besten. Ich langweile mich schon jetzt manchmal z.B in Latein oder Englisch, weil natürlich nicht jeder so gut ist, dafür hab ich meine Probleme in Mathematik und Physik. Wenns jetzt nach der Geschlechtertrennung gehen würde, wäre es bei Jungs so, dass die Naturwissenschaften schneller vorangehen und die Sprachen langsamer. Toll, auf der einen Seite wäre das noch mehr Langeweile, was wiederum in schlechten Epochalnoten und Unkonzentriertheit enden würde, auf der anderen Seite dann noch mehr Schwierigkeiten mitzukommen bei Naturwissenschaften.

Von den sozialen Folgen will ich ja nicht mal reden, die wären sowieso nicht gerade förderlich.
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22.10.2008 13:35 Uhr von H0ngi
 
+14 | -2
 
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Unfug Klassen sollten nach Talent und Fähigkeiten gebildet werden und nicht nach Geschlecht.
Früher gab es reine Jungen und Mädchenklassen und später dann gemischte (Fortschritt).
Was Frau Schavan da eingefallen ist wäre ein Rückschritt und hätte auch soziale negative Aspekte.
Aber würde schon zu unserem leider immer schlechter werdenden Bildungssystem passen.
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22.10.2008 13:48 Uhr von maki
 
+12 | -7
 
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Und somit schliesst sich dann der Kreis Irgendwann wird dann wieder eine vom Krieg ablenkende "Feuerzangenbowle" gedreht...

Man erinnere sich: ausgerechnet am Beispiel der (von dieser anscheinend völlig ungebildeten Tusse genannten) Naturwissenschaften wird als Neuerung die Zusammenunterrichtung der Geschlechter gezeigt...

Aber Fr. DBDDHKP-Schavan soll sich mal keine Sorgen machen - Dummquatschen als Primärskill ist nun mal die Grund(und vom Parteibuch abgesehen einzige)voraussetzung für den Beruf deRs PolitikerINs, da kann sie sich mit fast Allen im Reichstag die Hände schütteln.
Bildung stört da nur und Menschlichkeit ist ein Kündiungsgrund...
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22.10.2008 13:49 Uhr von Yoshi5000
 
+19 | -3
 
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wtf? also wenn ich mir so die ehemaligen Klassen bei uns anschaue (reine Jungen-/Mädchenklasse) dann kann ich sagen: Lass es!

(reine) Jungenklasse: Raudis
(reine) Mädchenklasse: Zicken
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22.10.2008 13:50 Uhr von FlatFlow
 
+10 | -2
 
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Quatsch Die sollen mal lieber mehr Lehrer einstellen und keine blödsinnige Debatten über sein oder nicht sein führen, davon haben die Kinder rein garnichts, nur Nachteile, die später der Staat teuer bezahlen muss!
Erst gestern lief in Frontal21 (21Uhr ZDF) dass in deutschland ca. 20 000 Lehrer fehlen!
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22.10.2008 13:58 Uhr von danim23
 
+14 | -5
 
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Und nachdem wir Jungs und Mädchen getrennt haben richten wir am besten auch extra Schulen für Schwarze und andere Ausländer ein...denn bei der jetzigen Amerikanisierung von Deutschland fangen wir auch am besten im Amerika der frühen fünfziger Jahre an. *~( Sarkasmus )~*
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22.10.2008 14:06 Uhr von Paddex-k
 
+7 | -3
 
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Zurück: ins Mittelalter, oder erste Zugeständnisse an unsere Muslimischen Mitbürger???
Das wirkliche Problem ist der enorme Lehrermangel.
Mit kleineren Klassen und nach Fähigkeiten sortiert würde das Bildungsproblem überhaupt kein Thema sein.
Aber wie immer wird am falschen Ende gespart, obwohl ja angeblich die bessere Schulbildung an erster Stelle auf der politischen Agenda steht!
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22.10.2008 14:17 Uhr von koepi11
 
+5 | -7
 
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Geschlechtertrennung: Und die Mädels kriegen ein Kopftuch
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22.10.2008 14:19 Uhr von KingPR
 
+6 | -1
 
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Toll! Für die spezielle Bildungsförderung der Geschlechter setzt die Idiotin sich ein, aber gleichzeitig will sie die Bildungsungleichheit im Unterricht verstärken indem sie Haupt-, und Realschule zusammenschließt, was ja im völligem Gegensatz zu diesem Vorschlag steht.
Außerdem grenzt das ja fast an Sexismus was sie da von sich gibt - und überhaupt: Was würde es zum Beispiel bringen wenn ein Mädchen das gut in Mathe ist im Mädchenkurs sitzt wo es dann ja - nach ihrer Aussage - langsamer angegangen würde?
Trennung nach Intelligenz und bereits vorhandener Bildung und nicht nach Geld, Geschlecht oder anderen Merkmalen.

Wie kann man bloß so sinnlose Politik machen wollen?
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22.10.2008 14:27 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -2
 
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Und wieder hat ein Farbloser Politiker (diesmal eine Sie) sich durch einen dummdreisten Vorschlag ins Gespräch gebracht.
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22.10.2008 14:32 Uhr von lie
 
+4 | -3
 
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sie: argumentiert doch sehr vernünftig. es gibt mehrere untersuchungen, die beweisen, dass jungs und mädchen verschiedene bedürfnisse und anspürche haben, wenn sie lernen. dann ist es doch das beste, auf das geschlecht angepassten unterricht zu geben, der die bestmögliche bildung garantiert? kommt natürlich nen bisschen altmodisch aber so lang sie nicht den rohrstock fordert...
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22.10.2008 14:50 Uhr von Loxy
 
+5 | -3
 
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Die Schavan ist wohl selbst Opfer minderwertiger Bildungspolitik geworden! Ein GAAANZ toller Vorschlag dieser... und so unglaublich zielführend... gute Nacht Deutschland - Land der Dichter und Denker... äh, Stifter und Stänker...
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22.10.2008 14:54 Uhr von Sorriso
 
+2 | -3
 
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@corazon: *g*

Und du hast beim grinsen deine Nase auf der Stirn.
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22.10.2008 14:55 Uhr von 102033
 
+4 | -2
 
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Das ist das Dümmste, was ein Politiker bringen kon: nte.

Von welchem Stern kommt diese Sharan ?
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22.10.2008 16:09 Uhr von tryon
 
+3 | -7
 
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Guter Ansatz: Jungs und Maedels lernen unterschiedlich. Jungs sind Wettbewerbs- und Wettkampforientiert und nehmen begeistert Herausfoerderungen an. Dafuer haben sie oft Probleme ruhig zu sitzen und diszipliniert zu sein. Geschlechterunterschiede gibt es -- und das ist auch gut so -- und man muss ihnen Rechnung tragen und nicht aus ideologischen Gruenden Gleichmacherei betreiben.
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22.10.2008 16:20 Uhr von oneWhiteStripe
 
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das wird: den propheten aber freuen ;-)
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22.10.2008 16:29 Uhr von DarkDome
 
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rassistisches denken wird unterstützt? klar, unterstützt nur weiter diese getrennten wege, und in verschiedene gruppen aufteilen um euch dann danach zu wundern warum sowas wie z.b. rechtsradikales denken, in dem es um hass gegen andere gruppen usw. geht entstehen...

(ironie)

also das is wieder mal eine dieser von intelligenz strotzenden vorschläge dieser achso klugen politiker...
natürlich is das bei jungen und mädchen ein bisschen anders...aber ich meine, wenn das jmd. unbedingt nötig hat, auf eine solche schule gehen zu müssen, der kann das mit jungen-/bzw. Mädchenschulen erreichen!
aber mir fallen noch so viele weitere gründe ein, das nicht zu tun......

einfach so lassen wie es bis jetzt war, dann passts....hat doch die letzten 50 jahre auch geklappt :D


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Alle Rechtschreibfehler sind Absicht und dienen der allgemeinen Belustigung!!! Danke für ihr Verständnis
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22.10.2008 16:48 Uhr von ZTUC
 
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meine Erfahrung: Ich war sowohl in Klassen mit 50:50 Verhältnis als auch in welchen nur ein oder zwei Mädchen waren und kann Frau Schavan nur beipflichten, gab´s nur wenig Mädls war´s in der Regel ruhig und man konnte besser lernen. Das Imponiergehabe bestimmter Typen war einfach nicht so vorhanden, man konzentrierte sich auf die Schule. Für Mädls blieb dann in der Pause Zeit.
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22.10.2008 17:01 Uhr von CrazyWolf1981
 
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klar: und dann entsprechende Lehrer *g*. Die Jungs bekommen ne heiße Lehrerin, die Mädels nen heißen Lehrer.
Ich find sowas net gut, eine Klasse sollte die gleichen Lehrer haben und nicht irgendwie getrennt werden. Schließlich macht in der Schule auch das Miteinander den Schulalltag etwas erträglicher.
Geschlechtertrennung, sei es nur in der Schule, find ich nicht ok. Man muss eher dafür stehen dass alle gleich behandelt werden. Schaut man sich mal Iran und sowas an, kann man schon das kotzen bekommen.
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22.10.2008 17:04 Uhr von Eruptiv
 
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den Kernfächern ist das sicher keine schlechte Idee.
Aber das ist ja nun wirklich nicht der Kern das Problem.
Das Schulsystem an sich liegt im Argen. Mal sollte auch mal die Lehrere wieder motivieren.

Aber G8 ist ja die größte Katastrophe
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22.10.2008 17:17 Uhr von Nachtmensch
 
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WAS?? Die Kommentare hier sind ja mal wieder ein gutes Beispiel für die Unsinnigkeit der Plus- und Minus-Bewertung bei Shortnews. Alle die gegen den Vorschlag von Frau Schavan sind, werden hier mit einem Plus gefeiert und alle die dem Vorschlag etwas abgewinnen können, erhalten ein Minus. Meinungen lassen sich nicht mit Plus und Minus bewerten. Hier wird eine Einheitsmeinung propagiert.

Aber nun gebe ich euch auch Fläche, mir Minus geben zu können:

Ich halte den Vorschlag für eine interessante Idee. Zumindest sollte man einen Versuch starten. Frau Schavan spricht sich dafür aus, dass man in einigen Fächern Jungen und Mädchen getrennt unterrichtet. Das ist ein prima Ansatz. Es ist wirklich so: Jungen und Mädchen lernen anders. Oft sind Mädchen theoretisch orientiert (fleissig fleissig) und Jungen die Praktiker. Dies führt unteranderem auch zu einem Störverhalten im Unterricht, da unser Schulsystem auf Theorievermittlung ausgelegt ist. Daher wurden in den letzten Jahren auch Mädchen oft bevorzugt (es ist doch wirklich so). Damit aber eine Chancengleichheit existiert, halte ich es für einen sinnvollen Gedanken, den Schülern im geschlechtsgetrennten Unterricht, mit geschlechtsspezifischen Lehrmethoden, wirklich einen Lernerfolg zu vermitteln.

In meinen Augen kein Rückschritt sondern eine andere Art Schüler individueller zu fördern - was in großen Klassen mit Mädchen und Jungen zusammen kaum möglich ist.


Nun klickt doch auf das Minus!!

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