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Wegen des Elterngeldes steigt die Geburtenrate in Deutschland wieder

Laut Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen steigt die Geburtenrate in Deutschland vor allem wieder an, weil die Eltern dadurch mehr Geld erhalten. Das Elterngeld ist laut von der Leyen der Grund für ein zweites oder drittes Kind in einer Familie.

Bereits 98 Prozent der Haushalte, in denen ein Kind zur Welt kommt, haben das Elterngeld beantragt. Mittlerweile wächst auch die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Elterngeld.

Ebenso kündigte die Bundesfamilienministerin die Verdopplung von Tagesmüttern an. 66.000 sollen es bis 2013 werden. Mit einer fundierten Ausbildung soll dann auch in dieser Branche der momentan hohen Schwarzarbeit vorgebeugt werden.


WebReporter: Der Renner
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Eltern, Geburt, Elterngeld
Quelle: www.zoomer.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 09:23 Uhr von Der Renner
 
+0 | -0
 
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Ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist das Elterngeld gut, damit mehr Kinder geboren werden. Andererseits könnte es ausarten und es werden immer mehr Kinder in arme Familien geboren, die nur das Geld im Auge haben.
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22.10.2008 10:03 Uhr von Lil Checker
 
+18 | -4
 
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@ Autor: Den selben Gedanken habe ich auch gehabt. Wieviel von denen haben jetzt wieder mehr Kinder gemacht, wo nur den finanziellen Aspekt sehen? Ok werden auch viele dabei sein, die das vll nicht bräuchten, aber leider wird das System von zuvielen zu sehr ausgenutzt und die Kinder haben im Endeffekt gar nichts davon....
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22.10.2008 10:24 Uhr von DeputyJohnson
 
+13 | -4
 
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geld: Geld war den Menschen immer wichtiger als Leben. Daher werden viele Kinder in kaputte geldgeile Familien geboren, die die Kinder nicht aus Liebe geboren haben, sondern nur aus reiner profitgier.
Finde sowas nicht gut.
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22.10.2008 10:31 Uhr von anilingus
 
+8 | -2
 
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Elterngeld? ich dachte es wäre liebe naja, das verstehe ich nicht...
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22.10.2008 10:35 Uhr von Major_Sepp
 
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anilingus: Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur selten. Im Endeffekt sind fast alle Beziehungen/Ehen "Zweckgemeinschaften".

Das ist allerdings wirklich nichts neues...ist schon immer so!
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22.10.2008 10:42 Uhr von anilingus
 
+1 | -2
 
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@major: jap, da haste wohl recht - aber ein kind als zweck...

ich glaub da stimmt aufwand/ertrag nicht...
oder wie rechnet sich das? also rein sachlich betrachtet.
(sklaverei?)

naja, egal...
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22.10.2008 10:44 Uhr von ZTUC
 
+5 | -3
 
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Kommentar: Wenn Kinder wegen dem Geld geboren werden, ist das eindeutig der falsche Weg!
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22.10.2008 11:19 Uhr von staatz
 
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grober unfug: wer sich mit der materie auseinander gesetzt hat konnte feststellen, dass elterngeld nur was bringt, wenn du vorher auch gearbeitet bzw geld verdient hast! das ist ja der schwachsinn am elterngeld. jemand, der vorher keinen job hatte, bekommt sogar 50% weniger als zuvor durchs erziehungsgeld. und vor allem die begründung für ein zweites oder drittes kind schwindet, wenn man sich ansieht, wie dann gerechnet wird. hat man 1 kind und 2 jahre erziehungsurlaub gehabt, bekommt man beim 2. kind nämlich auch nur den grundbetrag. lediglich 1 jahr elternzeit wird für die berechnung gestrichen. da aber kaum jemand jedes jahr ein weiteres kind bekommt, wird er in jahr 2 arbeiten müssen um dann ein jahr später erst ein kind zu bekommen. das wiederum ist ziemlich abwegig.
man könnte stunden darüber diskutieren nur der schluss bleibt immer derselbe: elterngeld hilft nur denen, die eh genug haben!
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22.10.2008 11:28 Uhr von ZTUC
 
+5 | -6
 
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@staatz: "elterngeld hilft nur denen, die eh genug haben!"

Gerade die Besserverdienenden bekommen ja zu wenig Kinder. Kinder in Familien mit sozialen Problemen haben wir schon genug.
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22.10.2008 11:39 Uhr von staatz
 
+8 | -6
 
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@ZTUC: und deshalb geben wir den ärmeren weniger, um den reicheren mehr zu geben?
hätten wir nicht so ein katastrophales bildungssystem, wo kinder aus der unteren schicht keine echte chance bekommen, wären diese probleme gar nicht vorhanden!

über dein kommentar bin ich ziemlich erschüttert!
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22.10.2008 12:09 Uhr von BurnedSkin
 
+6 | -7
 
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@ staatz: Anders herum macht es aber noch weniger Sinn. Wer sich keine Kinder leisten kann, der soll keine bekommen. Warum sollten ärmere Eltern Geld bekommen? Als Belohnung? Für was? Damit ist niemandem geholfen, der allgemeinen Gesellschaft am wenigsten, denn die darf sich anschließend mit einer Flut von noch mehr sozial schwachen Mitgliedern auseinandersetzen, während die Mittelschicht ausstirbt.

Geld sollte der bekommen, der es - im wahrsten Sinne - verdient.
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22.10.2008 12:14 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -0
 
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Das kann ich so nicht glauben, ich kann mir aber gut vorstellen das die Rezession daran schuld ist, die Leute haben weniger Geld, gehen weniger aus zum essen, Kino oder sonstigen Veranstaltungen, bleiben öfter zuhause, haben langeweile, im Fernsehen kommt auch nix und schon ist es passiert...
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22.10.2008 12:17 Uhr von CroNeo
 
+5 | -3
 
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@BurnedSkin: Kinder sich leisten? Finde es persönlich in gewisser Hinsicht pervers, wenn man das Kind bekommen mit "sich leisten" verknüpft.

Lieber wenn das Kind in einer ärmeren Familie aufwächst, dafür aber geliebt wird.
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22.10.2008 12:19 Uhr von BurnedSkin
 
+4 | -3
 
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@ CroNeo: Kinderliebe ist die GRUNDvoraussetzung für ein Kind. Dein Beitrag klingt, als würden besserverdienende Familien ihre Kinder nicht lieben, das ist Quatsch.

Kinder brauchen Liebe UND Geld, nicht entweder oder.
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22.10.2008 12:24 Uhr von ZTUC
 
+4 | -1
 
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@CroNeo: Deswegen sollten Kinder nicht wegen des Geldes gemacht werden, denn da bezweifle ich, dass Liebe dahinter steht.
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22.10.2008 13:26 Uhr von bueyuekt
 
+5 | -2
 
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@BurnedSkin: Denkst du "Hausfrau sein" ist kein Job??
Aber genau dafür bekommen diese Damen doch jetzt Geld.
Damit sie schön brav daheim bleiben dürfen und Kinder
hüten.
Und eine Hausfrau, die das von vorne herein gemacht hat,
bekommt kein Geld.

Wo ist da der Sinn???

Wieso bezahle ich als Steuerzahler, irgend einer Frau Geld,
damit Sie daheim ihre Kinder bekommt und meine Frau
macht das Selbe und bekommt nichts?

Nur weil wir nach 6 Monaten unser Kind nicht irgendwo
abgeben wollten und meine Frau arbeiten gegangen ist
und dann erst das 2te Kind bekommen? Muss ich jetzt
meine Familie Planen, nachdem wie ich am besten Geld
bekomme?

Wenn man wirklich der Staat Geld bezahlen muss, damit
Kinder "Produziert" werden, dann läuft da sowieso was
falsch!

Das Gesetz ist einfach nur Blödsinn!
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22.10.2008 13:28 Uhr von Dachspilot
 
+3 | -0
 
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Was für ein geiles System indem ich dafür bezahlt werde Kinder zu bekommen. Und die neuen Pläne sind noch mehr Geld für die Eltern. Dreht euch nur weiter im Kreis Ihr Politidioten.
Wie wäre es mit Steuersenkungen um den Menschen ein Leben zu ermöglichen, dass sie sich leisten können. Wer Spaß am Leben hat und das Geld dazu wird automatisch über eine Familie und Kinder nachdenken. Nur wenn es bei 2 Gehältern schon vorne und hinten nicht reicht usw... ach was soll´s. Ich reg mich nicht mehr auf, bin vor längerer Zeit genau deswegen ausgewandert.
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22.10.2008 13:28 Uhr von ZTUC
 
+1 | -1
 
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@bueyuekt: "Muss ich jetzt meine Familie Planen, nachdem wie ich am besten Geld bekomme?"

Nein, müssen tust du gar nichts. Der Staat will aber fördern, dass Frauen nach der Babypause wieder arbeiten gehen, daher bekommen diese Frauen auch das Geld.

Hausfrauen-Ehen werden ja bereits durch das Ehegattensplitting finanziell gefördert. Daher sehe ich hier keine Benachteiligung.
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22.10.2008 13:39 Uhr von Pattyman
 
+4 | -0
 
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Besser gestellt durch Elterngeld???? Ich kann teilweise nicht glauben, was ich hier für Meinungen lese. - Ich gehe einmal davon aus, daß all diese Meinungen von Leuten stammen, die selber kein Kind haben.
Zudem zweifele ich daran, daß es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Elterngeld und der Geburtenrate gibt. Das ist eher ähnlich der statistischen Betrachtung von Storchpopulation und Geburtenraten.
Meine Meinung hierzu ist, daß Kinder doppelt-teuer sind: Ein Elternteil wird zur Betreuung abgestellt und kann deswegen nicht mehr seinen vollen Beitrag zum Familieneinkommen leisten. Und der Unterhalt eines Kindes geht weit über den Kindergeldsatz hinaus!
Der Gesetzgeber hat lediglich eine kleine Versorgunglücke versucht zu stopfen. Das hat nichts mit "Geld-Geilheit" zu tun!
Es ist nur so, daß man nicht einen Kredit aufnehmen muß um ein Kind griß zu ziehen.
Mal ehrlich, wer kann es sich denn heutzutage noch leisten mit nur einem Einkommen auszukommen?
Noch ´was am Rande zum Thema "Besserverdiener bekommen mehr". Die sozial Schwachen bekommen steuerliche wie auch vom Sozialamt jede Menge Vergünstigungen, der Besserverdienende zahlt diese Vergünstigungen! - So gesehen ist es bald egal, was man verdient, weil es kommt so oder so auf´s Gleiche ´raus!
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22.10.2008 15:13 Uhr von bueyuekt
 
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@ ZTUC: So ein quatsch. Ob die Frau nach der Babypause arbeitet
oder nicht, hat damit doch granichts zu tun. Sie bekommt
das Geld, damit sie eine Babypause macht. Damit sie
wieder Arbeiten geht, gibt es den Mutterschutz!


"Das Elterngeld ersetzt als Einkommensersatzleistung 67% des vorherigen, pauschalierten Nettoerwerbseinkommens (maximal 1.800 Euro pro Monat) des-/derjenigen, der/die auf eine Erwerbstätigkeit wegen der Betreuung des Kindes verzichtet oder diese einschränkt.

Die Leistung Elterngeld ist steuerfinanziert, steuer- und abgabefrei"

Ehm, siehst du da wirklich keine Benachteiligung?
Und wieso sollten Hausfrauen durch das Ehegattensplitting
gefördert werden? Das betrifft doch genauso Ehepaare,
bei dem einer nicht Hausfrau ist!?!?
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22.10.2008 15:17 Uhr von bueyuekt
 
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@Pattyman: Dir ist auch klar, das die "Besserverdiener" mehr
möglichkeiten haben, Staatliche Vergünstigungen zu
kassieren!

Will dich mal sehen, ob du nach 6-12 Monaten "Sozial
schwachem Leben" noch genauso redest.
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22.10.2008 15:52 Uhr von ZTUC
 
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@bueyuekt: Nein, ich sehe da keine Benachteiligung, eher im Gegenteil. Das Elterngeld ist nach oben hin gedeckelt (1800 EUR pro Monat). Sprich ab einem bestimmten Gehalt bekommt man weniger als die 67% Einkommensersatzleistung.

Ziel des Elterngeld ist es, dass auch besserverdienende wieder Kinder bekommen und das erreicht man nur, wenn das Elterngeld prozentual ans Einkommen gekoppelt ist.

Beim Ehegattensplitting ist es so, dass ein Ehepaar dann am meisten davon profitiert, wenn die Gehaltsunterschiede am größten sind. Das trifft wohl am ehesten auf die Kombination Verdiener - Hausfrau zu, da die Hausfrau ja kein Einkommen hat. Wenn beide arbeiten dagegen ist die Differenz geringer und somit auch der Effekt des Ehegattensplitting.
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22.10.2008 15:55 Uhr von staatz
 
+1 | -0
 
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@Pattyman: teilweise stimme ich dir ja zu, aber zum schluss kommt zuiemlich viel blödsinn.

"Die sozial Schwachen bekommen steuerliche wie auch vom Sozialamt jede Menge Vergünstigungen, der Besserverdienende zahlt diese Vergünstigungen! "

sozial schwache zahlen fast keine steuern, dann helfen auch keine vergünstigungen!

und der gesetzgeber stopft keine lücken, er versucht zu tricksen, weil er weiss, dass er das steuerliche existenzminnimum von kindern nicht berücksichtigt.

und wer gesagt hat, dass elterngeld steuer und abgabefrei ist, der verschweigt etwas wichtiges. das EG wird nämlich für deinen steuersatz sehr wohl herangeholt. so musst du plötzlich 15 statt 12% zahlen, und das macht ziemlich viel aus!
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22.10.2008 16:12 Uhr von brainfetzer
 
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Recht: Es ist das recht aller Eltern Kinder in die Welt zu setzen,obse nun Geld haben oder net spielt dabei keine Rolle solange die Kids nicht auffer Strasse aufwachsen:Entweder bekommen sie alle Geld dafür oder niemand..basta
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22.10.2008 16:26 Uhr von bueyuekt
 
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@ZTUC: "Ziel des Elterngeld ist es, dass auch besserverdienende
wieder Kinder bekommen und das erreicht man nur, wenn
das Elterngeld prozentual ans Einkommen gekoppelt ist."

Das ist doch total unlogisch! Wozu muss man
besserverdienende mit Geld ködern, um Kinder auf die
Welt zu setzten. Sie sind ja schon besserverdiener,
also haben sie ja Geld für ein Kind.
Hier geht es doch nur darum, dass man als Besserverdiener,
nicht bereit ist Opfer einzugehen -> in diesem Fall, kaum
Geldverlust durch den wegfall des 2ten Gehalts.

Da würde ich mich als schlechtverdiener natürlich verarscht
vorkommen. Zumal ja die 1800 nicht in die Einkommens-
steuerklärung als Einkommen eingetragen werden.

Und du willst mir doch nicht weis machen, dass man mit
einem Einkommen besser dran ist als jemand mit 2
Einkommen?!?

Du sagst es doch selber, hier geht es nur um die
Bevorzugung der besserverdiener und dann behauptest du
dass es keine Benachteiligung gibt, obwohl du selber sagst,
dass in erster Linie besserverdiener angesprochen werden
sollen. Obwohl die es ja eigentlich nicht nötig hätten...

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