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Warum ein englischer Physiker Schrödingers Katze killen möchte

Es geht nicht um Tierversuche, sondern um ein Gedankenexperiment. In einer verschlossenen Box befindet sich eine Katze, ein radioaktives Atom, ein Geigerzähler und eine mörderische Apparatur mit einer Giftflasche. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Atom innerhalb einer Stunde zerfällt, beträgt 50 Prozent.

Die positive Reaktion des Geigerzählers würde den Hammer betätigen, der die Giftampulle zerstört und die Katze tötet. Ist die Katze nach einer Stunde nun tot oder nicht? Nach den Regeln der Quantenphysik befindet sie sich nämlich in beiden Zuständen zugleich, bis jemand die Box öffnet.

Das Gedankenexperiment gibt es schon seit 70 Jahren und hat viele Physiker in die Verzweiflung getrieben. Stephen Hawking hat einmal gesagt, dass er Schrödingers Katze am liebsten mit dem Gewehr erlegen möchte. Ein Stuttgarter Mathematiker hat jetzt einen neuen Weg gezeigt, wie sich das Dilemma widerspruchsfrei lösen lässt.


WebReporter: GerdHarz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Katze, Physik, Physiker
Quelle: www.freiehonnefer.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 07:46 Uhr von GerdHarz
 
+1 | -0
 
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Eine spannende Veröffentlichung, auch wenn es nur um ein Gedankenexperiment geht. Für weitere Infos sollte unbedingt die Quelle gelesen werden. Die Lektüre lohnt sich!
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22.10.2008 09:28 Uhr von GerdHarz
 
+25 | -10
 
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Das Dilemma wurde gelöst das macht die News aus. Hierzu bitte die Quelle lesen!
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22.10.2008 09:29 Uhr von DeputyJohnson
 
+9 | -35
 
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22.10.2008 09:29 Uhr von Niels Bohr
 
+26 | -3
 
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@ bertl: Sorry, aber du hast anscheinend nicht den Sinn dieses Gedankenexperimentes verstanden.
Ließ mal die Quelle aufmerksam, denk mal einige Tage über das Gelesene nach und dann kannst du wieder einen Kommentar abgeben.
Denn leider ist nicht das Gedankenexperiment sondern dein Kommentar absoluter Quatsch.
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22.10.2008 09:32 Uhr von ZTUC
 
+7 | -3
 
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Im Titel wird von einem englischen Physiker gesprochen, die News endet aber mit einem Mathematiker aus Stuttgart. Was denn nun?
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22.10.2008 09:37 Uhr von George Hussein
 
+4 | -24
 
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22.10.2008 09:38 Uhr von ZTUC
 
+7 | -2
 
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Nachtrag: Achja, das Fazit der "News" bzw. die "neue Erkenntnis" ist, das Quanten ein Bewußtsein haben. Das hätte man vielleicht mal mit unterbringen sollen.
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22.10.2008 09:39 Uhr von GerdHarz
 
+10 | -4
 
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Mathematiker versus Physiker: Bitte genau lesen: Der bekannte engl. Physiker Stephen Hawking möchten wegen des physikalischen Dilemmas die Katze am liebsten töten. Ein Stuttgarter Mathematiker hat jetzt aber einen Weg aufgezeigt, wie sich der scheinbare Widerspruch auflösen lässt. Genau das ist neu!!!
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22.10.2008 10:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Das ist die schlechteste Erklärung von "Schrödingers Katze" die ich jemals gelesen habe - damit meine ich die Quelle selbst.
Nun: Die Messung (der Mensch) beeinflusst das Ergebnis. Wir sind bei der "uralten Frage" ob nicht die Katze genug Bewusstsein hat um das Experiment bereits selbst zu beeinflussen und erweitern nun das Bewusstsein auf Quanten. Die Frage wurde schon vor 50 Jahren gestellt: Wieviel Bewusstsein wäre denn notwendig um das Ergebnis = die Messung zu beeinflussen?
Wäre noch die interessante Frage ob nicht 2 Beobachter 2 verschiedene Ergebnisse in 2 getrennten Multiuniversen erhalten?
Der neue Kaffee entpuppt sich als aufgewärmt.
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22.10.2008 10:43 Uhr von DarkRoX
 
+6 | -13
 
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Da hab ich wohl in Physik was verpasst Ich check nichtmal was das Problem ist xD Die Katze hat ne 50:50 Chance zu verrecken, was daran so schwer das man 70 Jahre dran rumüberlegt ?^^
Mal im Ernst haben die Leute nix besseres zutun als sich mit sonem Mist zu beschäftigen ?
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22.10.2008 10:49 Uhr von Gorxas
 
+7 | -2
 
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@DarkRoX: es geht hierbei um die Tatsache, dass Schrödingers Katze zur gleichen Zeit tot als auch lebendig ist. Diese Frage kann nicht so leicht gelöst werden.

und @Autor: du hättest deine News so schreiben sollen, dass du auch zeigen kannst, was du damit aussagen wolltest. Du erklärst nur kurz das Gedankenspiel, gehst aber nicht auf den Kern der Quelle ein. Schade eigentlich! Du appellierst in den Comments ständig, dass das neue daran ist, dass der Widerspruch aufgelöst wurde, aber nichts davon steht in deiner News. Tut mir leid, aber das gibt ein glattes "6! Setzen!"
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22.10.2008 10:54 Uhr von Gorxas
 
+3 | -1
 
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Nachtrag tz DarkRoX: Es geht darum, dass die Katze zu 50% nach einer Stunde gestorben ist. Jedoch lässt sich das nicht überprüfen, da, sobald man die Box öffnet, die Katze sterben würde. Dadurch entstand die Frage, ob die Katze nach einer Stunde noch leben oder schon tot sein würde, wodurch physikalisch gesehen die Katze in zwei Ebenen gleichzeitig schwebt.
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22.10.2008 11:10 Uhr von Ludoergosum
 
+12 | -2
 
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Diese News ist Mist, 1. ist diese News wieder Werbung für ein Buch. Und zwar für: "Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen". Diese News sind Schwachsinn.

2. Ist Das Gedankenexperiment Schrödingers Katze immer wieder gründlich Missverstanden. Und auch hier wird eine Missverstandene Version verwendet.

Es war ursprünglich eine Antwort auf eine bestimmte Interpretation der Quantentheorie. Diese besagt, dass bei Quantensystemen jeder Quantenzustand gleichzeitig vorhanden ist, und erst duch die Messung oder Beobachtung ein bestimmter hervortritt.

Daraus entwickelte sich das Gedankenexperiment:
Nach dieser Logik gilt für die Katze:
Solange wir nicht nachsehen, hat das eine Atom beide Zustände unzerfallen und zerfallen. Das wirkt sich direkt auf die Katze aus, auch sie hat, solange niemand nachschaut gleichzeitig beide Zustände: lebendig und tod.

Schrödinger wollte mit diesem Gedankenxperiment eine bestimmte Interpretation (Beobachten legt den Zustand fest) ad absurdum führen.

und dementsprechend ist die Mieze auch kein Dilemma, wie die News anführt, da auch Schrödinger bereits erkannte, dass sich die Quantenmechanik nicht auf Makroskopische Objekte wie Katzen anwenden lässt.
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22.10.2008 12:51 Uhr von redtigger
 
+4 | -4
 
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Mein Tipp: Ich bin für die Gründung eines virtuellen Tierschutzvereins der sich dieser Katze annimmt und Schrödinger wegen Tierquälerei verklagt. Das Bußgeld ist dann an einen realen Tierschutzverein zu überweisen. ;-)
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22.10.2008 13:42 Uhr von H-Star
 
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kann mir das jemand mal einfach erklären? ich fasse zusammen:
bevor eine interaktion der katze mit dem rest des universums ausserhalb der kiste stattfindet, ist in der kiste ein kuddelmuddel aus möglichkeiten, aber keine konkrete. erst dadurch, dass es eine interaktion mit der aussenwelt gibt, macht es *schlurp*, und alle möglichkeiten mit ausnahme von einer verschwinden.

richtig?

dann hab ich ein paar fragen:
wie kann man das wissen, wenn man dieses möglichkeitenkuddelmuddel doch nie sehen kann, weil es weg ist, wenn man hinsieht?
woher weiss man, dass der zustand nicht schon vorher feststeht? dazu müsste man ja vor dem nachsehen nachsehen ;)
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22.10.2008 13:49 Uhr von Gorxas
 
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@H-Star: genau das ist die ungeklärte Frage ^^
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22.10.2008 13:52 Uhr von H-Star
 
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@gorxas: wenn es 2 theorien gibt, und beide zum selben ergebnis führen und man nicht prüfen kann, welche theorie jetzt stimmt, dann ist doch völlig egal welche stimmt, und man nimmt einfach die einfachere.
(so würd ich´s machen)
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22.10.2008 13:59 Uhr von Smudo77
 
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Immer und immer wieder Dieser Autor Harz (oder heisst er Klinger oder ist es Froböse selbst) veröffentlicht ausschliesslich ´News´ über diesen Quatsch. Immer geht es nur um das eine: dieses hier bereits benannte Buch zu mehr Erfolg zu verhelfen. In diesem Buch steht aber nichts als Hokuspokus unter dem Deckmäntelchen der Physik.

Dabei sind Leute wie Harz bzw. Klinger bzw. Froböse für ernsthafte Wissenschaftler lediglich Witzfiguren, die man einfach ignorieren sollte.

Abgesehen von der lachhaften News sollten sich aber auch andere Leute, die wirklich absolut keine Ahnung von Physik im allgemeinen und von Quantenmechanik im speziellen haben, mit ihren Äusserungen hier zurückhalten.

Positiv ist aber, dass andere wie Ludoergosum sich dann doch die Mühe machen, hier etwas aufklärerisch tätig zu werden. Danke dafür.

So - und nun is´ aber Schluß; diese ´News´ hat schon wieder viel zu viel Aufmerksamkeit erhalten.
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22.10.2008 14:05 Uhr von lichtpunkt
 
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Oh man: Das Buch und der Artikel ist echt Schwachsinn. Für Leute die sich mit dem Thema befasst haben bietet es keine Lösung, nur eine Mutmassung(!) die ihren Beweis ebenso wie die viele Welten These, schuldig bleibt.

Bin übrigens auch ein Anhänger der Viele-Welten-These und zwar aus folgendem Grund: Wenn es gelingt makroskopische Objekte von jeglicher Interaktion (eingebettet in ein Supervakuum) mit dem Rest des Universums zu trennen, sie also unbeobachtet lässt, und sie in den unscharfen Zustand verfallen, ist die Frage: Was passiert dann mit einem "beseeltem" Objekt, also einer Person die sich ihrem eindeutigem Platz in der Raumzeit bewusst ist, also sich selbst beobachtet und sich selbst gegenüber nicht "unscharf" werden kann?
Das lässt sich nur damit erklären, das die Person in ALLEN wahrscheinlichen Zuständen parallel(!) und für sich alleine existiert.
Übrigens wird aus der Perspektive dieser Person das Universum ebenso unscharf, alles ist halt relativ ;o)

So ist, jedenfalls für mich, das Bewusstsein eine mögliche Antwort auf einige Fragen, aber trotzdem bleibt es eine Vermutung/Gedankenexperiment und ich stelle es nicht als Tatsache hin.
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22.10.2008 14:32 Uhr von H-Star
 
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@lichtpunkt: ich kann deinen gedankengang nicht nachvollziehen. die unschärfe kann nur im quantenbereich auftreten, da sobald du auch nur 2 atome hast, diese miteinander interagieren und sich gegenseitig "beobachten".
ein makroskopisches objekt, ob lebendig, beseelt oder nicht, interagiert immer mit sich selbst und kann daher nicht unscharf werden.
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22.10.2008 14:36 Uhr von lichtpunkt
 
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@H-Star: "die unschärfe kann nur im quantenbereich auftreten, da sobald du auch nur 2 atome hast, diese miteinander interagieren und sich gegenseitig "beobachten"."

Falsch.
:o)
siehe hier:
http://de.wikipedia.org/...

und hier:
http://www.3sat.de/...
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22.10.2008 14:41 Uhr von lichtpunkt
 
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@H-Star P.S. Ausserdem habe ich nicht davon gesprochen das man sich selbst gegenüber unscharf werden kann, denn man kann es nicht - das verhindert alleine schon das Bewusstsein welches absolut FEST im Hier und Jetzt verankert ist.
Das ist ja gerade der Witz, lies vielleicht nochmal etwas gründlicher meinen Kommentar *zwinker*
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22.10.2008 14:43 Uhr von H-Star
 
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@lichtpunkt: "Ausserdem habe ich nicht davon gesprochen das man sich selbst gegenüber unscharf werden kann, denn man kann es nicht - das verhindert alleine schon das Bewusstsein welches absolut FEST im Hier und Jetzt verankert ist."

das ist mir jetzt zu esoterisch.
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22.10.2008 15:07 Uhr von Ludoergosum
 
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@Corazon: Es gibt keine neue Erkenntnis. Wenn man das Gedankenexperiment vorsätzlich falsch versteht, kann man vorsätzlich falsche Schlüsse ziehen.

Und dann kann man natürlich neue Wege einbringen.

Schrödingers Gedankenexperiment hat überhaupt nichts mit "Bewusstsein" zu tun, es sei denn man interpretiert den Grundgedanken falsch und passt es so an, dass man seine eigenen Theorien damit belegen kann. Auch wenn diese letztendlich unhaltbar sind.

Und vermutlich will Hawking immer zum Gewehr greifen, wenn er von der Katze hört, weil immer diese Falschinterpretation verwendet wird.
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22.10.2008 15:15 Uhr von Smudo77
 
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@Ludoergosum: "Und vermutlich will Hawking immer zum Gewehr greifen, wenn er von der Katze hört, weil immer diese Falschinterpretation verwendet wird."

Eben - der möchte gar nicht die Katze erschiessen sondern denjenigen, der sie erwähnt (und damit allzu oft das Gedankenexperiment falsch interpretiert)

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