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US-Forscher stellen ihre Gene online

100.000 ist das Ziel. So viele "sequenzierte Genome" soll das "Personal Genome Project" (PGP) einmal umfassen. Zehn US-Forscher haben nun angekündigt, ihre Gene im Internet veröffentlichen zu wollen. Craig Venter und James Watson haben dies auch getan, sie waren die Ersten.

Die Forscher wollen damit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Forschung leisten, hieß es dazu. Auch Privatpersonen können sich kostenlos oder gegen einen freiwilligen "Beitrag" an der Datengenerierung für diese Datenbank beteiligen. Dabei bestimmen sie auch, wer die Daten abrufen kann.

Initiator des Projekt ist George Church, Genetik-Professor an der Harvard Medical Scholl. Ein US-Unternehmen kündigte unterdessen an, eine komplette Genom-Sequenzierung ab dem kommenden Jahr anzubieten. Derzeit kostet so etwas noch mehrere hunderttausend Dollar.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Forscher
Quelle: www.spiegel.de

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22.10.2008 07:05 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Krankheiten anhand des Erbgutes. Sarkastisch gesprochen: Ein Test des eigenen Erbgutes sagt Dir, ob es sich lohnt, noch eine Langspielplatte zu kaufen. Wollen wir denn wirklich schon heute wissen, an was wir einmal sterben könnten. Ich werde so etwas nicht mitmachen. Wer aber doch, kann ja seine Gründe darlegen.

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